Stoffwechselstörungen

Diabetes und Schilddrüsenprobleme: Angeborene oder erworbene Störungen des Stoffwechsels

Frau beißt in eine Tafel Schokolade

Stoffwechselstörungen treten im Kohlenhydratstoffwechsel, im Aminosäurenstoffwechsel, im Fettstoffwechsel und im Mineralstoffwechsel auf. Stoffwechselstörungen können in den meisten Fällen medikamentös behandelt werden und bei einer Früherkennung und rechtzeitiger Behandlung ist vielen Betroffenen ein nahezu normales Leben möglich.

Blutentnahme am Finger

Stoffwechselstörungen werden immer häufiger

Die wohl bekannteste Stoffwechselstörung ist Diabetes mellitus, besonders häufig Typ 2. Durch Insulinresistenz oder einen Mangel an Insulin kann der Körper das Blut nicht mit genug Insulin anreichern, woraus eine Überzuckerung des Blutes resultiert. Eine weitere häufige Stoffwechselerkrankung ist die Schilddrüsenunterfunktion, die so genannte Hypothyreose. Dabei wird der Körper nicht ausreichend mit Schilddrüsenhormonen versorgt, wodurch sich der Stoffwechsel verlangsamt. Weitere Stoffwechselerkrankungen sind Mukoviszidose, Phenylketonurie und Gicht. Bei der Mukoviszidose sind die Zusammensetzungen der Sekrete verändert. Dadurch werden die Sekrete des Dünndarms, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Schweißdrüsen zähflüssig und können schlechter heraustransportiert werden, was zu Funktionsstörungen führt.

Stoffwechselstörungen