Stoffwechselstörungen

Stoffwechselerkrankungen können angeboren oder erst im Laufe des Lebens erworben sein

Zu den häufigsten Stoffwechselproblemen sind Diabetes mellitus, Schilddrüsenfehlfunktionen und Gicht zu zählen. Die Störungen können erworben oder angeboren sein. Meist sind Enzymdefekte die Ursache für Stoffwechselstörungen. Eine Stoffwechselstörung kann zu außergewöhnlichen Stoffwechselprodukten, Transportdefekten oder ähnlichem führen.

Linke Hand mit Blutstropfen auf Fingerkuppe neben einem Bluttest Gerät
Glucose level blood test © Sergey Lavrentev - www.fotolia.de

Unter Stoffwechselstörungen versteht man eine krankhafte Abweichung der Stoffwechselvorgänge im Körper. Diese können bereits genetisch bedingt sein oder werden im Laufe des Lebens vom Betroffenen erworben.

Sämtliche im Körper ablaufende Vorgänge beruhen auf chemischen Reaktionen. Dabei werden ununterbrochen Stoffe aufgenommen, wieder abgebaut, in andere Stoffe umgewandelt oder wieder ausgeschieden.

Der Stoffwechsel bildet ein Ganzes. Sind dabei einzelne Vorgänge defekt, ergibt sich ein anderes Ganzes. Die Folge davon ist, dass der Körper erkrankt und unbedingt ärztliche Hilfe erforderlich ist.

Verschiedene Arten von Stoffwechselstörungen

Bei Stoffwechselstörungen handelt es sich um ein breit gefächertes Feld mit unterschiedlichen Erkrankungen. Unterschieden wird in Störungen des

  • Kohlenhydratstoffwechsels
  • Eiweißstoffwechsels
  • Fettstoffwechsels
  • Mineralstoffwechsels und der
  • Hormonachse.

Zu den Stoffwechselstörungen gehören

Behandlung

Eine Therapie richtet sich nach der jeweiligen Grunderkrankung. Jede Erkrankung weist andere Symptome auf und muss demzufolge anders behandelt werden. Eine Stoffwechselerkrankung ist eine sehr langwierige Krankheit. Eine Heilung ist kaum möglich, aber eine Verbesserung der Symptome.

Naturheilverfahren

Stoffwechselstörungen können mit natürlichen Heilkräutern unterstützt und behandelt werden. Zum Einsatz kommen dabei

Diese Heilkräuter können als Tee oder als Tinktur, als Spülung und ähnlichem zur Anwendung kommen. Auch Schüssler-Salze finden ihre Anwendung.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Stoffwechselstörungen

Formen von Stoffwechselstörungen

Morbus Fabry (Fabry-Krankheit)

Morbus Fabry (Fabry-Krankheit)

Betroffene der Erbkrankheit Morbus Fabry leiden zu Beginn unter Schmerzen und Empfindungsstörungen an Händen und Füßen, Fieber und Schweißausbrüchen.

Morbus Gaucher (Gaucher-Syndrom)

Morbus Gaucher (Gaucher-Syndrom)

Bei der Erbkrankheit Morbus Gaucher besteht ein Mangel an dem Enzym Glukozerebrosidase. Nur in seltenen Fällen werden Erkrankte älter als 30 Jahre.

Cushing-Syndrom

Cushing-Syndrom

Oft wird das Cushing-Syndrom durch kortisonhaltige Medikamente verursacht. Die Krankheit macht sich vor allem durch ein gerötetes, rundes Gesicht bemerkbar.

Porphyrien

Porphyrien

In den meisten Fällen ist Porphyrie erblich bedingt. Nur selten tritt die Stoffwechselerkrankung aufgrund einer Vergiftung mit Schwermetallen, wie z.B. mit Blei, auf.

Galaktosämie

Galaktosämie

Bei der Galaktosämie handelt es sich um eine erblich bedingte chronische Stoffwechselstörung. Betroffene müssen auf galaktosehaltige Lebensmittel verzichten.

Hypertriglyzeridämie

Hypertriglyzeridämie

Die Hypertriglyzeridämie sollte nach Möglichkeit schnell behandelt werden, um eine Arterienverkalkung und eine Bauchspeicheldrüsenentzündung zu vermeiden.

Adrenogenitales Syndrom (AGS)

Adrenogenitales Syndrom (AGS)

Bei der klassischen Form des AGS treten schon in den ersten Lebenswochen Symptome auf. Bei Mädchen kommt es zur Vermännlichung der Geschlechtsorgane.

Glutarazidurie

Glutarazidurie

Von der Glutarsäurekrankheit spricht man, wenn eine lebensgefährliche Eiweißstoffwechselstörung vorliegt. Meist werden Gehirnareale geschädigt.

Hypophosphatasie (Rathbun-Syndrom)

Hypophosphatasie (Rathbun-Syndrom)

Bei der nur selten auftretenden Hypophosphatasie wird zu wenig Alkalische Phosphatase hergestellt. Dies führt zu einer Störung des Knochenaufbaus.

Lesch-Nyhan-Syndrom (LNS)

Lesch-Nyhan-Syndrom (LNS)

Charakteristisch für das LNS ist ein Mangel an dem Enzym HGPRT. Fehlt das Enzym HGPRT, hat dies einen starken Anstieg von Harnsäure zur Folge.

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