28. Oktober 2009
Die Therapie einer Sozialphobie ist umfangreich. Einer Sozialphobie kann man meist nicht vorbeugen.
Die Behandlung einer Sozialphobie umfasst mehrere Bereiche. Dazu gehören Medikamente, eine Verhaltenstherapie sowie die Erlernung von Entspannungsmethoden.
Je nach Ausmaß der Sozialphobie sind nicht immer Medikamente notwendig. Nur wenn die Angstsymptome sehr stark sind, kann der Therapeut vorübergehend ein Beruhigungsmittel verschreiben. Aufgrund der starken Abhängigkeit werden diese Medikamente jedoch nur kurzfristig eingenommen.
Jede Sozialphobie wird im Rahmen einer Verhaltenstherapie bei entsprechenden Therapeuten behandelt. In der Therapie lernt der Betroffene, die ihm Angst auslösenden Situationen nicht mehr zu meiden sondern sich bewusst in derartige Situationen zu begeben. Der Therapeut begleitet den Betroffenen auf geistiger und realer Ebene durch diese Situationen hindurch und hilft, die Angst zu überwinden.
Entspannungsmethoden sind für die Betroffenen meist auch sehr hilfreich. Besonders in Situationen, in denen der Betroffene massive Angstzustände bekommt, kann er sich so oftmals selbst beruhigen. Eine Entspannungsmethode ist zum Beispiel autogenes Training.
Liegt der Grund für eine Sozialphobie in der Vergangenheit, kann auch eine mehrjährige tiefenpsychologische Behandlung notwendig sein, in der der Therapeut mit dem Betroffenen die Vergangenheit schrittweise aufarbeitet.
Die Entstehung einer Sozialphobie kann man in der Regel nicht verhindern. Dennoch sollte man sich Angst auslösenden Situationen immer wieder stellen und so die Angst besiegen. Bemerkt man erste Symptome einer Phobie, sollte man diese umgehend ärztlich abklären lassen. Je früher sie behandelt werden, desto besser sind die Heilungschancen.
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