26. Oktober 2009
Wie Scheidenkrebs behandelt wird, hängt von der Größe und Ausbreitung des Tumors ab. Die beste Vorbeugung besteht durch eine regelmäßige Krebsvorsorge beim Frauenarzt.
Grundsätzlich kann ein Scheidenkrebs durch eine Strahlentherapie oder eine Operation behandelt werden. Kleine Tumore können dabei noch gut entfernt werden. Größere Tumore können die Ärzte oftmals nur dann operativ entfernen, wenn gleichzeitig auch die Scheide entfernt wird. Diese ausgedehnte Operation ist oft kombiniert mit der Teilentfernung von Blase und Darm.
Wenn sich die Ärzte für eine Strahlentherapie entscheiden, kann diese von außen oder auch von innen erfolgen.
In einigen Fällen wird zusätzlich eine Chemotherapie durchgeführt. Dies gilt für diejenigen Patientinnen, bei denen der bösartige Tumor bereits Metastasen gebildet hat.
Scheidenkrebs kann man nicht vorbeugen. Jedoch bestehen gute Heilungschancen, wenn der Krebs in einem frühen Stadium diagnostiziert wird. Dies kann im Rahmen einer Krebsvorsorgeuntersuchung geschehen, auf die jede Frau einen Anspruch hat. Die Vorsorgeuntersuchung auf Krebserkrankungen im Bereich der weiblichen Geschlechtsorgane findet einmal jährlich durch einen Gynäkologen statt und wird von den Krankenkassen erstattet.
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