26. Oktober 2009
Es werden verschiedene Ursachen für eine Präeklampsie vermutet. Aus der Präeklampsie kann sich eine lebensbedrohliche Erkrankung entwickeln.
Genaue Ursachen der Präeklampsie sind noch nicht bekannt. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren für die Krankheit. Frauen mit einer Mehrlingsschwangerschaft sind weitaus gefährdeter als Frauen, die nur ein Kind erwarten. Auch junge Frauen, die ihr erstes Kind bekommen, haben ein höheres Risiko als Frauen, die älter sind beim ersten Kind. Patientinnen, die bereits vor der Schwangerschaft unter Nierenerkrankungen oder einem hohen Blutdruck gelitten haben, haben auch in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko, an einer Präeklampsie zu erkranken. Auch bei Frauen, die während einer vorangegangen Schwangerschaft eine Präeklampsie hatten, sind gefährdet, in einer folgenden Schwangerschaft ebenfalls daran zu erkranken.
Nur selten entwickelt sich die Präeklampsie vor dem sechsten Schwangerschaftsmonat. Je früher sie sich entwickelt, desto schwerer ist meist der Verlauf.
Eine Präeklampsie kann sich zu einer so genannten Eklampsie entwickeln. Bei dieser schweren Erkrankung entwickeln sich Krämpfe, die Lebensgefahr für Mutter und Kind bedeuten können.
Aber auch wenn es nicht zu dieser Komplikation kommt, kann eine Präeklampsie eine Frühgeburt auslösen. Besteht der hohe Blutdruck über längere Zeit hinweg, so kann dies dazu führen, dass das ungeborene Baby im Bauch der Mutter nur noch unzureichend versorgt wird.
Eine Präeklampsie kann nur in der Schwangerschaft vorkommen. Wenn das Baby geboren ist, bilden sich die Krankheitssymptome wie hoher Blutdruck, Wassereinlagerungen und Eiweiß im Urin wieder zurück.
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