Präeklampsie

Ein schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, der zur lebensgefährlichen Krampfanfällen führen kann

Die Präeklampsie kann bei der Frau während der Schwangerschaft auftreten. Es kommt zu zu hohen Blutdruck und zu einer erhöhten Eiweißausscheidung über die Harnwege. Problematisch wird die Präeklampsie bei Mutter und Kind, wenn Krämpfe auftreten.

Blutdruckmessgerät, im Hintergrund Patient mit Bluthochdruck
Hypertension © Aaron Chen - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Präeklampsie

Die Präeklampsie ist der Fachbegriff für den schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck. Neben dem erhöhten Blutdruck scheiden die Patientinnen zudem zu viel Eiweiß über den Harn aus. Durchschnittlich leiden ca. 5-8 Prozent der Frauen in der Schwangerschaft unter der Präeklampsie.

Mögliche Folgen

Gefährlich wird die Präeklampsie allerdings erst dann, wenn sich durch die erhöhten Eiweißverluste durch den Harn im Körper Ödeme, also Flüssigkeitseinlagerungen, bilden.

Wird dieses Hauptsymptom nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann es im schlimmsten Falle zu einer lebensgefährlichen Form mit Krampfanfällen kommen, was dann als Eklampsie bezeichnet wird. Diese tritt in ca. 1 von 2.500 Schwangerschaften auf.

Risikofaktoren

Während die eigentliche Ursache der Präeklampsie noch unbekannt ist, kennt man inzwischen aber die Risikofaktoren, welche zu der Erkrankung führen können. Besonders gefährdet sind

Auch Schwangere,

  • welche schon unter Bluthochdruck leiden oder
  • schon einmal Nierenerkrankungen hatten,

tragen ein höheres Erkrankungsrisiko. Die Präeklampsie tritt übrigens in den meisten Fällen erst ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat auf.

Symptome und Diagnose

Die Symptome der Präeklampsie sind wie schon kurz erwähnt

  • Bluthochdruck
  • erhöhtes Eiweiß im Urin
  • geschwollene Beine und Füße sowie
  • plötzlich steigendes Gewicht

Eine Diagnose erfolgt durch

Da die Ursache der Präeklampsie nicht bekannt ist, lassen sich auch nur die Symptome behandelt. Oft ist hier schon ausruhen und schonen eine ausreichende Maßnahme für die Patientin.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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