Der Auslöser der Pest ist das Bakterium Yersinia pestis. Die Infektionskrankheit wird von Tier zu Mensch übertragen, dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Nagetiere. Die Übertragung erfolgt durch einen Insektenbiss (vor allem durch Flöhe) oder durch eine Tröpfcheninfektion. Wird die Pest frühzeitig diagnostiziert, so hat man durch die Behandlung mit Antibiotika gute Heilungschancen.
Früher gehörte die Pest zu den bedrohlichsten Erkrankungen. Zumindest bei uns ist diese Krankheit jedoch inzwischen ausgerottet. Ausgelöst wird die Pest durch Bakterien, die einen sehr schweren Krankheitsverlauf verursachen, wenn keine sofortige Behandlung erfolgt.
Die Krankheit ist äußerst ansteckend, und der Patient verstirbt ohne Behandlung in den meisten Fällen. Die Bakterien können sowohl von Mensch zu Mensch übertragen werden als auch von einem infizierten Tier auf den Menschen.
Zum einen kann die Ansteckung per Tröpfcheninfektion z.B. durch Sprechen, Husten oder Niesen erfolgen, zum anderen über den Stich einer infizierten Mücke oder eines Flohs. Je nach Form der Pest erkrankt der Betroffene wenige Stunden bis Tage nach der Infektion an der bedrohlichen Krankheit.
Patienten, die unter der häufigsten Form der Pest, der Beulenpest, leiden, haben sehr hohes Fieber und Gliederschmerzen und äußerst schmerzhafte Beulen im Bereich der Lymphgefäße. Eine weitaus seltenere Form der Pest, die Lungenpest, verursacht neben dem hohen Fieber noch Symptome wie z.B. Atembeschwerden und schwarzen Auswurf beim Husten.
Unbehandelt erleiden die Pest-Patienten oftmals eine Blutvergiftung, wenn sich die Bakterien über die Blutbahn im Körper verteilen. Die Situation ist spätestens dann lebensgefährlich.
In vielen Fällen kann die Diagnose Pest schon anhand der Symptome gestellt werden. Einen eindeutigen Nachweis erhält man jedoch, wenn der schwarze Auswurf, der Eiter der Beulen oder das Blut auf die Bakterien hin untersucht werden.
Wie auch bei den meisten anderen bakteriellen Erkrankungen wird im Rahmen der Therapie ein Antibiotikum verabreicht. Zu den Zeiten, als es diese hochwirksamen Medikamente noch nicht gab, sind die Patienten reihenweise an der Pest gestorben.
Sofern die Krankheit heutzutage frühzeitig erkannt und sofort ein Antibiotikum verabreicht wird, kann die Pest in vielen Fällen geheilt werden. Je länger es jedoch dauert, bis der Patient mit einem Antibiotikum versorgt wird, desto geringer werden die Chancen auf vollständige Heilung.
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