8. Mai 2009
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung wird meist konservativ behandelt, eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung häufig operativ. Es gibt einige vorbeugende Maßnahmen, um eine Sinusitis zu vermeiden.
Um die Nebenhöhlen zu belüften, verordnet der Arzt in jedem Fall Nasentropfen zur Behandlung der akuten Nasennebenhöhlenentzündung. In einigen Fällen gibt der Arzt auch ein abschwellendes Medikament auf eine längliche Watte und führt diese in die Nase ein.
Je nach Art der Krankheitserreger und Schwere der akuten Nasennebenhöhlenentzündung verordnet der Arzt auch ein Antibiotikum. Zusätzlich erhalten alle Patienten ein Medikament, das schleimlösend wirkt.
Auch Akupunktur kann bei der Behandlung der Sinusitis eingesetzt werden. Zusätzlich erhalten die Patienten häufig eine Wärmebehandlung der entzündeten Nasennebenhöhle.
Im Rahmen der Therapie einer Nasennebenhöhlenentzündung müssen die Patienten viel trinken, um den Schleim zu lösen. Beim Schlafen sollte der Kopf erhöht liegen, damit das Sekret abfließen kann.
Nur wenn diese Maßnahmen nichts bewirken, erfolgt bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung ein operativer Eingriff.
Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung wird hingegen immer operativ behandelt. Es sei denn, sie wird durch eine Allergie verursacht. Dann helfen oftmals auch entsprechende Medikamente zur Behandlung der Allergie. Um die Allergie dauerhaft zu behandeln, muss häufig eine so genannte Hyposensibilisierungsbehandlung durchgeführt werden. Der Patient erhält dazu über einen Zeitraum von etwa drei Jahren in regelmäßigen Abständen seine Allergie auslösende Substanz unter die Haut des Oberarmes gespritzt. Begonnen wird mit einer minimalen Dosis, die bei guter Verträglichkeit langsam gesteigert wird.
Eine Form des operativen Eingriffes ist die Punktion der betroffenen Nasennebenhöhle.
Hat der Patient eine schiefe Nasenscheidewand, die die häufigen Nasennebenhöhlenentzündungen verursacht, so kann diese durch eine Operation begradigt werden. Der Eingriff wird meist über die Nasenlöcher durchgeführt.
Um einer Nasennebenhöhlenentzündung vorzubeugen, sollten verschnupfte Patienten viel trinken und regelmäßig inhalieren. Auch eine Nasendusche mit einer Kochsalzlösung hat sich bewährt, wenn diese mehrmals täglich verwendet wird. Durch die Kochsalzlösung wird die Schleimhaut angefeuchtet. Entsprechende Nasenduschen sind in der Apotheke erhältlich.
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