Mittelohrentzündung

Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs

Bei einer Mittelohrentzündung ist die Schleimhaut des Mittelohrs entzündet. Die Entzündung ist meist die Folge einer Infektion vom Nasen-Rachen-Raum, Diphterie, Grippe, Masern oder Scharlach.

Grafische Darstellung Gehörgang, Ohr
gehörgang © ingenium-design.de - www.fotolia.de

Bei der Mittelohrentzündung (Otitis media) handelt es sich um eine akute Erkrankung des Ohrs. Diese Erkrankung wird meist durch Bakterien ausgelöst und tritt am häufigsten bei Säuglingen und Kleinkindern auf.

In der Regel entsteht die Mittelohrentzündung durch eine Infektion im Nasen-Rachenraum im Rahmen einer Erkältung. Es werden zwei Formen der Mittelohrentzündung unterschieden:

  • Akute Mittelohrentzündung und
  • Chronische Mittelohrentzündung

Symptome und Folgen

Zu den Symptomen zählen:

Betroffene Säuglinge sind meist sehr unruhig, trinken schlecht und greifen sich oft ans Ohr. Wird die Mittelohrentzündung nicht rechtzeitig behandelt, kann dies zu einem Einreißen des Trommelfells (Perforation) führen. Symptome einer Perforation sind eine Linderung der Ohrenschmerzen und Eiter im Ohr.

Eine gefürchtete Komplikation ist die Mastoiditis. Diese entsteht, wenn sich die Entzündung in den angrenzenden Knochen ausbreitet. Eine Operation ist dann häufig unumgänglich.

Behandlung

Die Behandlung der akuten Mittelohrentzündung erfolgt durch

Mit diesen Maßnahmen klingen die Beschwerden meist nach wenigen Tagen ab. Aber man kann auch vorbeugen. So sollten besonders Kinder, die anfällig für Infektionen sind, schon frühzeitig gegen eine behinderte Nasenatmung (Polypen) behandelt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Mittelohrentzündung

Formen der Mittelohrentzündung

Allgemeine Artikel zur Mittelohrentzündung

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