Medulloblastom

Bösartiger Tumor im Kleinhirn, der vor allem im Kindesalter auftritt

Das Medulloblastom bezeichnet einen bösartigen Tumor im Kleinhirn des Menschen. Vorwiegend tritt er im Kindesalter auf und ist in dieser Altersgruppe die häufigste Form des Hirntumors. Durch eine Computer-Tomographie und Magnetresonanztomographie kann das Medulloblastom erkannt werden. Die Behandlung erfolgt meist durch Chemo- und Strahlentherapie.

Gesicht eines traurigen kleinen Jungen mit Verband um den Kopf
Im Krankenhaus © lu-photo - www.fotolia.de

Patienten mit einem Medulloblastom haben einen bösartigen Tumor im Gehirn. Meist befindet sich dieser Tumor im Bereich des Hinterkopfes. Die Patienten sind überwiegend Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren.

Symptome

Das Medulloblastom verursacht viele verschiedene Beschwerden, die jedoch nicht zwangsläufig auf eine Krebserkrankung schließen lassen. Die Patienten

wobei dieses Erbrechen typischerweise in der Früh auftritt. Teilweise verspüren die Patienten auch

  • Lähmungen oder
  • ein Kribbeln in den Extremitäten.

Die Patienten stürzen zudem auch häufig.

Behandlung

Ärzte können ein Medulloblastom heutzutage recht gut therapieren. Wichtig ist jedoch eine frühzeitige Diagnosenstellung. Die besten Überlebenschancen bestehen dann, wenn der bösartige Gehirntumor vollständig operativ entfernt werden konnte. Die

  • Operation

wird von Neurochirurgen mit Hilfe von Operationsmikroskopen durchgeführt. Teil der Therapie ist die meist kombinierte

Besonders junge Kinder werden jedoch meist nach der Operation nur mit einer Chemotherapie behandelt, da sich durch eine Strahlentherapie sonst schwere Entwicklungsstörungen bilden können.

Ist das Medulloblastom sehr groß oder sitzt der Tumor an einer schlecht zugänglichen Stelle, so erhalten die Patienten bereits vor der Operation eine Strahlen- und/oder Chemotherapie, um den Tumor im Vorfeld zu verkleinern und dann besser entfernen zu können.

Bei etlichen Patienten wächst der Tumor nach einiger Zeit erneut und muss dann auf die gleiche Weise therapiert werden. Auch Metastasen kann das Medulloblastom streuen. Um das so genannte Rezidiv oder die Metastasen frühzeitig diagnostizieren zu können, müssen die Patienten regelmäßig zur Tumornachsorge.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Medulloblastom

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