11. Februar 2009
Die Therapie einer Legasthenie ist umfangreich und muss konsequent durchgeführt werden, um einen Erfolg zu erzielen. Einer Legasthenie kann nicht vorgebeugt werden.
Die Therapie sollte so früh wie möglich beginnen. Im optimalen Fall ist das bereits etwa ab der zweiten Grundschulklasse.
Im Rahmen der Therapie ist es außerordentlich wichtig, das Kind über seine Lese-/Rechtschreibschwäche aufzuklären. Es muss begreifen, dass seine Schwäche nicht an mangelnder Intelligenz liegt, sondern dass es sich um eine Erkrankung handelt.
Die Legasthenie wird bei den betroffenen Kindern im Rahmen von umfangreichen Tests beurteilt. Sprechen die Tests für eine Legasthenie, müssen die Schulen darauf Rücksicht nehmen. Da laut unserem Grundgesetz "niemand durch eine Behinderung benachteiligt werden darf", muss die Erkrankung bei der Notengebung berücksichtigt werden.
Auch spezielle Förderkurse werden für Legastheniker-Kinder angeboten.
Zur Behandlung der Lese-/Rechtschreibschwäche erlernt das Kind spezielle Schreib- und Leseübungen.
Oft ist auch eine psychologische Behandlung des Kindes notwendig, wenn es psychisch sehr stark unter der Legasthenie leidet.
Eine Vorbeugung der Legasthenie ist nicht möglich. Jedoch kann die Lese-/Rechtschreibschwäche bis zu einem gewissen Maße gut therapiert werden, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Sollte man demnach bei seinem Kind eine derartige Schwäche vermuten, sollte man es frühzeitig einem Arzt vorstellen.
Meist fällt bereits im Vorschulalter auf, dass sich Legastheniker schlechter konzentrieren können oder das Alphabet schlechter schreiben können als die anderen Kinder.
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