Laktoseintoleranz Artikel
Behandlung und Therapie einer Laktoseintoleranz
Die Therapie einer Laktoseintoleranz besteht im Verzicht auf Milchprodukte. Einer Milchunverträglichkeit kann man nicht vorbeugen.
Eine Behandlung der Milchunverträglichkeit ist nur soweit möglich, dass entsprechende Produkte gemieden werden. Medikamente zur Behandlung der Milchunverträglichkeit gibt es nicht.
Meist verordnet der Arzt den Patienten die Einnahme von Kalzium in Form von Tabletten oder Brausepulver, um den Kalziummangel auszugleichen.
Betroffene müssen Milch und Milchprodukte meiden und durch andere Lebensmittel ersetzen. Geringe Mengen von Milchprodukten können jedoch meist ohne Beschwerden verzehrt werden. In Reformhäusern gibt es inzwischen eine große Auswahl an laktosefreien Lebensmitteln, so dass Betroffene kaum Einschränkungen in ihrer Ernährung hinnehmen müssen.
Da sich Milchzucker in vielen Produkten auch versteckt befindet (zum Beispiel in Medikamenten, Wurst und Fertiggerichten) müssen die Betroffenen sehr genau auf die Zutatenliste der Produkte achten.
Möchten Betroffene einmal trotz ihrer bestehenden Milchunverträglichkeit Milch oder Milchprodukte verzehren, können sie vor dem Essen ein Laktasepräparat einnehmen. Diese Medikamente sind rezeptfrei erhältlich. Welche Dosis benötigt wird, muss der Betroffene jedoch individuell herausfinden. Es ist jedoch nicht möglich, diese Präparate dauerhaft zu verwenden und sich dann normal mit Milchprodukten zu ernähren.
Einer Laktoseintoleranz kann man nicht vorbeugen. Egal wie man sich ernährt, kann dies den Ausbruch dieser Erkrankung nicht verhindern.
Sollte man jedoch entsprechende Symptome wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall regelmäßig verspüren und diese keine anderen körperlichen Ursachen aufweisen, dann sollte man darauf achten, wann die Symptome immer auftreten. Stehen diese im Zusammenhang mit dem Verzehr von Milchprodukten oder Milch, dann sollte man soweit möglich darauf verzichten.