Beim Ependymom handelt es sich um einen langsam wachsenden Tumor im Gehirn. Ependymome setzen sich aus so genannten Ependymzellen zusammen, welche sich in Hirnhöhle und Rückenmarkskanal befinden. Diese Art des Hirntumors tritt vorwiegend im Kindes- und Jugendalter auf. Durch die Kernspintomografie des Kopfes kann ein Ependymom erkannt werden.
Ein Ependymom ist ein Tumor, der sich im Gehirn bildet. Die meisten Patienten sind noch im Kindes- oder Jugendalter. Der bösartige Tumor wächst in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns und führt dadurch zu unterschiedlichen Beschwerden und Krankheitsverläufen.
Das Ependymom verursacht in den meisten Fällen heftige Kopfschmerzen. Die Patienten haben Probleme mit dem Gleichgewicht und können oftmals nicht mehr sicher gehen. Je nach Sitz des Tumors können auch Seh- oder Sprachstörungen auftreten. Häufig bildet sich durch das Ependymom auch ein Wasserkopf. Die Patienten leiden zudem auch unter starker – vorwiegend morgens auftretender - Übelkeit mit heftigem Erbrechen. Im Verlauf der Krankheit kann ein Ependymom auch dazu führen, dass sich die Handschrift der Patienten bis ins Unleserliche verändert.
Das Ependymom muss möglichst komplett operativ entfernt werden, so dass der Patient eine gute Überlebenschance hat. Die Operation muss sofort durchgeführt werden, wenn die Diagnose gestellt wurde. Speziell ausgebildete Neurochirurgen nehmen diese Operationen mit einem Operationsmikroskop vor und versuchen dabei, wichtige Gehirnbereiche, die z.B. für die Sprache zuständig sind, bei der Entfernung des Ependymoms nicht zu verletzen. Nach der Operation erhalten die Patienten eine Kombinationstherapie aus Strahlen- und Chemotherapie. Konnte der Tumor im ersten Schritt nicht komplett entfernt werden, so wird oftmals durch eine Strahlentherapie der Tumor verkleinert und dann entfernt.
In etlichen Fällen entwickeln sich auch nach Entfernung des Tumors Metastasen im Körper des Patienten, was seine Heilungschancen deutlich verschlechtert. Konnte das Ependymom komplett entfernt werden und erfolgte anschließend eine Chemo- und Strahlentherapie, so überleben etwa die Hälfte aller Patienten die ersten zehn Jahre nach Krankheitsbeginn.
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