1. April 2009
Die Behandlung der Diphtherie erfolgt meist im Krankenhaus. Man kann der Erkrankung sehr gut vorbeugen.
Da die Diphtherie sehr ansteckend ist, erfolgt die Behandlung des Kranken meist auf einer Isolierstation eines Krankenhauses. Auf diese Weise hat der Kranke möglichst wenig Kontakt zu gesunden Menschen. Im Krankenhaus kann der Patient zusätzlich rund um die Uhr überwacht und betreut werden, so dass Komplikationen sofort behandelt werden können.
Hat der Patient Atemprobleme aufgrund einer Lähmung oder Schwellung, wird meist eine künstliche Beatmung eingeleitet.
Bereits wenn der Verdacht auf eine Diphtherie-Infektion besteht und das Ergebnis des Abstriches noch nicht vorliegt, wird dem Patienten ein so genanntes Gegengift gegen die Krankheitserreger verabreicht.
Da die Diphtherie durch Bakterien verursacht wird, verordnet der Arzt zusätzlich ein Antibiotikum.
Angehörige eines Diphtherie-Patienten werden ebenfalls untersucht und vorsorglich mit Antibiotika behandelt.
Heutzutage gehört die Diphtherie-Impfung zu den Standardimpfungen. Meist wird sie in Kombination mit Tetanus verabreicht. Die erste Impfung erhalten bereits die Säuglinge. Sie muss regelmäßig aufgefrischt werden. Bei den Erwachsenen genügt eine Auffrischung alle zehn Jahre. Geimpfte Personen können nicht mehr an der Diphtherie erkranken, jedoch können sie den Erreger der Krankheit an andere ungeimpfte Personen übertragen.
Die Impfung ist auch dann sinnvoll, wenn man bereits einmal eine Diphtherie-Erkrankung durchgemacht hat. Eine überstandene Erkrankung verleiht keinesfalls einen lebenslangen Schutz, so dass man nach einiger Zeit erneut an der Diphtherie erkranken kann, wenn man sich nicht zwischenzeitlich impfen ließ.
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