3. April 2009
Zurückgezogen in die eigene Welt, entziehen sich Demenzpatienten oft der Ansprache durch Angehörige und Pfleger. Haustiere können in diesen Fällen als eine Art Türöffner dienen, berichtet das „HausArzt-Patientenmagazin“ unter Berufung auf eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie (DGGPP).
Die Verständigung zwischen Tier und Krankem laufe auf einer Gefühlsebene ab, die von der Krankheit verschont bleibt. Mit dem Schwanz wedeln, mit der Nase stupsen oder sich anschmiegen sind leicht zu verstehende Gesten der Zuneigung. Ein weiterer Vorteil: Die Patienten werden durch Haustiere aktiviert, wenn sie sich um sie kümmern.
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