Dehnungsstreifen an Brust, Bauch und Po - Ursachen, Symptome und Behandlung

Unter Dehnungsstreifen versteht man sichtbare Streifen, die in der Unterhaut auftreten. Sie werden durch eine starke Dehnung des Bindegewebes und somit eine Überlastung der Haut verursacht. Besonders Brüste, Oberarme, Bauch, Hüften und Gesäß sind von diesen Streifen betroffen. Eine Behandlung wird allenfalls aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Informieren Sie sich über Ursachen, Symptome und Behandlung von Dehnungsstreifen.

Die Entstehung von Dehnungsstreifen an der Brust, am Bauch und Co. und wie man sie behandeln kann

Dehnungsstreifen - Merkmale und Ausprägung

Unter Dehnungsstreifen versteht man Streifen, die sich auf der Haut bilden. Sie können bläulich-rote Verfärbungen aufweisen; später sind sie weiß-gelblich und ähneln Narben.

Hervorgerufen werden die so genannten Dehnungsstreifen durch eine Überlastung der Haut. Die Fasern der Haut sind dabei überdehnt.

Auch eine Hormonumstellung kann dazu führen, dass diese Fasern einen irreparablen Schaden erleiden.

Dehnungsstreifen an Brust, Hüften, Bauch, Gesäß und Co.

Die Dehnungsstreifen sind äußerlich sichtbar und treten vor allem an Stellen wie

auf.

Schwangerschaftsstreifen: Dehnungsstreifen während der Schwangerschaft

Auch bei den so genannten Schwangerschaftsstreifen handelt es sich um bläuliche sichtbare Dehnungsstreifen. In der Medizin bezeichnet man Schwangerschaftsstreifen als Striae gravidarum.

Während einer Schwangerschaft kommt es zu einer fortschreitenden Ausdehnung der Haut. Dadurch bilden sich besonders in den letzten Schwangerschaftsmonaten Dehnungsstreifen, die wellenförmig sind und eine rosafarbene oder rotblaue Farbe aufweisen.

Etwa 70–90 Prozent aller schwangeren Frauen sind von solchen Schwangerschaftsstreifen betroffen. Durch die rasche Dehnung der Haut während einer Schwangerschaft reißen die Hautfasern auf.

Manchmal werden die Fasern auch durch die Umstellung der Hormone gespalten. So wird während der Schwangerschaft verstärkt das Hormon Kortisol ausgeschüttet. Dieses Hormon ist jedoch für die geringere Elastizität des Unterhautgewebes verantwortlich, was dazu führt, dass das Gewebe leichter reißt.

Normalerweise zeigen sich Schwangerschaftsstreifen erst ab der 16. Schwangerschaftswoche, oftmals sogar erst in der Endphase der Schwangerschaft. Nach der Geburt kommt es zum Verblassen der Streifen, die dann eine weiß-graue Farbe aufweisen. Sie verschwinden jedoch nicht gänzlich.

Dehnungsstreifen während der Pubertät

Zu Dehnungsstreifen kann es bereits unter Jugendlichen kommen. In der Pubertät ist die Haut oftmals überfordert, was auf Wachstumsschübe sowie Hormonschübe zurück zu führen ist. Zudem kann das Gewicht schonmal stark schwanken.

Ursachen für Dehnungsstreifen

Als Hauptursache gilt eine deutliche Zunahme an Gewicht sowie schwaches Bindegewebe. Auch im Rahmen einer Schwangerschaft entwickeln sich häufig Dehnungsstreifen, häufig beispielsweise bei Mehrlingsschwangerschaften, die zu einer besonders starken Dehnung der Haut führen. In den meisten Fällen treten Schwangerschaftsstreifen eher bei Frauen auf, die schon einmal schwanger waren, als bei Frauen, die ihre erste Schwangerschaft erleben.

Zu Dehnungsstreifen kann es sowohl durch die Zunahme an Gewicht als auch durch Gewichtsabnahme kommen. Besonders betroffen sind dabei Menschen, die sich häufig einer Diät unterziehen. So dehnt sich die Haut, wenn sich Fett in der betroffenen Körperstelle einlagert.

Im umgekehrten Fall, also dem Abbau von Fett, dehnt sich die Haut wieder zurück. Die ständigen Dehnprozesse wirken sich jedoch negativ auf die Elastizität der Haut aus. Dehnungsstreifen können sogar schon während der Pubertät auftreten.

Dehnungsstreifen durch Medikamente und Hormone

Manchmal wird das Entstehen der Streifen auch durch bestimmte Medikamente wie Kortison gefördert, da durch Kortison Wasser im Gewebe gelagert wird. Ein weiterer Grund sind Hormonbehandlungen.

Dehnungsstreifen durch Sport, auch beim Mann

Dehnungsstreifen an der Brust können mitunter auch durch ausgeprägte sportliche Aktivitäten auftreten. Doch nicht nur bei Frauen kann es zur Bildung von Dehnungsstreifen beim Sport kommen, sondern auch bei Männern, wenn der Aufbau von Muskeln zu schnell und zu stark vorangetrieben wird, was zum Beispiel beim Bodybuilding oft der Fall ist. In der Lederhaut befindet sich Bindegewebe, das für die Elastizität der Haut sorgt.

Dieses Bindegewebe wird aus einem Netzwerk aus kollagenen Fasern zusammengesetzt. Kommt es zu einer Überdehnung des Bindegewebes, hat dies Risse in der Unterhaut (Subkutis) zur Folge, die irreparabel sind.

Dehnungsstreifen durch Erkrankungen

Auch einige Erkrankungen können zu Dehnungsstreifen führen. Zu diesen zählen beispielsweise

Verlauf bei Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen bedürfen keiner ärztlichen Behandlung. Die Farben der Streifen können sich verändern.

Bei vielen Frauen sind sie zuerst rötlich, dann bläulich oder violett. Sie verblassen jedoch nach einigen Jahren ein wenig, auch wenn sie dann immer noch zu sehen sind.

Mit jeder Gewichtszunahme bzw. Schwangerschaft werden die Dehnungsstreifen in der Regel deutlicher. Die meisten Patienten leiden psychisch unter den Dehnungsstreifen und versuchen diese so gut wie möglich mit Kleidung oder Badebekleidung zu bedecken.

Symptome der Dehnungsstreifen

Äußerlich machen sich diese Risse als sichtbare rotblaue Streifen bemerkbar. Sie können sich an vielen Stellen des menschlichen Körpers bilden. Während der Schwangerschaft entwickeln sie sich meist im Bereich des Bauches und der Brust.

In den meisten Fällen verlaufen die Streifen am Bauch von oben nach unten. Ihre Breite beträgt bis zu zwei Zentimeter. Außerdem können sie mehrere Zentimeter lang werden. Die Oberfläche der Streifen ist uneben.

Schmerzen bereiten die Dehnungsstreifen nicht. Sie verblassen mit der Zeit wieder. Allerdings bleiben helle Narben zurück, die weiterhin sichtbar sind.

Diagnose Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen müssen nicht ärztlich behandelt werden. Jeder Patient kann sie mit bloßem Auge erkennen und es bedarf daher keiner weiteren Untersuchungen.

Wünscht ein Patient dennoch eine ärztliche Behandlung, kann der Hautarzt normalerweise auf den ersten Blick feststellen, dass es sich um Dehnungsstreifen handelt. Nur in seltenen Fällen ähneln die Dehnungsstreifen anderen Hauterkrankungen.

Um seinen Diagnosenverdacht zu sichern, entnimmt der Hautarzt dann eine kleine Gewebeprobe und untersucht diese unter dem Mikroskop. Handelt es sich um harmlose Dehnungsstreifen, sieht der Hautarzt die gerissene Haut in der Vergrößerung.

Dehnungsstreifen wegbekommen: Behandlungsmöglichkeiten und Hausmittel gegen Dehnungsstreifen

Nur wenn ein Betroffener oder eine Betroffene psychisch stark unter den Dehnungsstreifen leidet, können sie behandelt werden. Anderenfalls muss keine Behandlung erfolgen. Und trotzdem verschwinden die Dehnungsstreifen nie mehr völlig.

Antistreifencreme - Creme gegen Dehnungsstreifen

Auch mit der Anwendung einer Antistreifencreme bleiben die Dehnungsstreifen sichtbar, lediglich die Intensität der Streifen wird gemildert und das Hautbild dadurch verbessert. Durch den Einsatz einer Antistreifencreme wird die Haut elastischer und wirkt straffer. Zudem wird sie optimal mit Feuchtigkeit versorgt.

Richtig angewendet kann die Creme helfen, die Streifen zu reduzieren. Das Produkt sollte auf die betroffenen Stellen aufgetragen und dann gründlich einmassiert werden. Durch die intensive Massage dringen die Inhaltsstoffe besser in die Haut ein.

Inhaltsstoffe einer Antistreifencreme

In den meisten Antistreifencremes sind verschiedene Öle enthalten, welche die Haut geschmeidig machen, regenerieren und pflegen. Besonders die Vitamine A und E werden für die Herstellung neuer Hautzellen benötigt.

Um eine pflegende Wirkung zu erreichen, ist meist Aloe Vera-Extrakt enthalten. Koffein hat eine entwässernde Wirkung.

Die Wirkung der Antistreifencreme

Der Begriff "Antistreifencreme" ist äußerst missverständlich, denn keine der im Handel angebotenen Cremes schafft es, bestehende Dehnungsstreifen zu entfernen. Sind die ungeliebten Streifen erst einmal auf der Haut zu sehen, sind diese kaum noch zu beseitigen.

Mit Hilfe der Antistreifencreme wird der Entstehung entgegen gewirkt und das Erscheinungsbild bestehender Dehnungsstreifen verbessert. Die Creme sorgt für eine erhöhte Elastizität und Stärke der Haut.

So kann sich die Haut bei Gewichtszunahme oder einer Schwangerschaft weiter dehnen, als ohne zusätzliche Pflege. Ist das Bindegewebe gestärkt, entstehen kaum mehr Risse welche sich mit der Zeit in Narben umwandeln.

Kosten einer guten Antistreifencreme

Wer eine gute Antistreifencreme sucht, muss nicht immer zur teuersten Variante greifen. Es gibt verschiedene Produkte unterschiedlicher Hersteller in verschiedenen Preisklassen. Die Preispanne reicht hierbei von fünf bis hin zu über 20 Euro.

Wichtig für eine gute Wirkung sind jedoch nur die Inhaltsstoffe. Das Produkt sollte auf jeden Fall Vitamin E enthalten. Einige Cremes enthalten Öle, wie etwa Teebaumöl, und Aloe Vera, um die Narben zu mildern. Um eine gute Creme zu finden, können auch Testberichte und Empfehlungen in die Kaufentscheidung mit einfließen.

Antistreifencreme erfolgreich anwenden

Die Anwendung einer Antistreifencreme ist einfach und unkompliziert mit großem positivem Effekt auf das Hautbild. Die Creme wird einfach zweimal täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

  1. Vor der Anwendung empfiehlt es sich Zupfmassagen oder Wechselduschen durchzuführen um die Durchblutung zu fördern und so eine bessere Aufnahme der Inhaltsstoffe zu gewährleisten.

  2. Die Creme sollte gut verteilt und einmassiert werden.

  3. Bevor man mit dem Ankleiden beginnt, sollte die Antistreifencreme vollständig eingezogen sein.

Alternativen zur Antistreifencreme

Ein effektives Mittel gegen Dehnungsstreifen sind Weizenkeim, Karotten- oder Aprikosenöl. Diese weisen einen hohen Vitamingehalt auf und verbessern das Hautbild.

  1. Vor dem Auftragen des Öls auf die betroffenen Hautstellen sollten diese kalt abgebraust werden und mit einem Peeling behandelt werden. Durch die verbesserte Durchblutung können die Pflegestoffe besser von der Haut aufgenommen werden.

  2. Das Öl wird anschließend großzügig aufgetragen und einmassiert.

Häufig wird geraten, die Streifen durch regelmäßiges Sonnenbaden zu bekämpfen. Dies ist nur bedingt zu empfehlen.

Das Narbengewebe der Streifen weist eine schwächere Pigmentierung auf, als umliegendes Gewebe. Es kann also unter Umständen vorkommen, dass die Streifen durch zu intensives Sonnenbaden optisch noch mehr hervorgehoben werden.

Sport gegen Dehnungsstreifen

Im Rahmen der Behandlung empfehlen die Ärzte den Patienten, Sport zu treiben. Empfohlen werden Gymnastik oder Schwimmen.

Massagen und Wechselduschen gegen Dehnungsstreifen

Auch eine Bindegewebsmassage mit speziellen Peelings sowie Wechselduschen können das Hautbild verbessern. Schwangere Frauen sollten dabei darauf achten, den Bereich, der über dem Schambein liegt, auszulassen - die Massage könnte die Gebärmutter reizen. Vier Wochen vor Geburtstermin sollte man auf ein Massieren verzichten; dann bietet sich das Einölen an.

Einölen gegen Dehnungsstreifen

Um gegen Dehnungsstreifen anzugehen, können auch Pflegeöle helfen. Es gibt speziell dafür konzipierte Öle, doch auch Ringelblume und Rizinusöl sind zu empfehlen. Die Öle sollten dabei täglich angewandt werden.

Peelings und Kyrotherapie gegen Dehnungsstreifen

Weitere Möglichkeiten sind Anwendungen mit Trichloressigsäuren sowie eine Kyrotherapie mit Kältewirkung. Für die heimische Behandlung werden Fruchtsäure-Peelings angeboten. Diese zählt man zur Naturkosmetik.

Dabei ist es empfehlenswert, sich genau an die Anweisungen zu halten. Im Zweifelsfall sollte man einen Arzt um Rat fragen.

Vitamin A gegen Dehnungsstreifen

Es gibt auch Vitamin-A-haltige Präparate, die laut den Herstellern eine Verbesserung des Hautbildes bewirken sollen. Man erhält auch entsprechende Salben.

Microneedling gegen Dehnungsstreifen

Ebenfalls gilt das Microneedling als beliebte Methode, gegen Dehnungsstreifen anzugehen. Man fährt dabei mit einem Roller, der feine Nädelchen aufweist, über die entsprechenden Hautpartien.

Durch diese Behandlung entstehen Löcher in mikroskopischer Größe, die der Körper durch Kollagenausschüttung zu verschließen versucht. Die Haut wird dadruch stabilisiert, was die Dehnungsstreifen zurückgehen lassen soll. Man sollte diese Behandlung nicht öfter als einmal pro Woche durchführen.

Ultraschall gegen Dehnungsstreifen

Sanfter erweist sich die Ultraschallbehandlung gegen Dehnungsstreifen. Für eine solche Sitzung, die etwa 20 Minuten dauert, zahlt man etwa 30 Euro. Mit zehn Sitzungen sollte man für einen Effekt schon rechnen.

Bei der Ultraschallbehandlung wird die Haut mit Schwingungen versetzt, welche zur Entstehung von Gewebszwischenräumen führt. Die Durchblutung wird verbessert; zudem werden die Wirkstoffe von speziellen Pflegeprodukten besser aufgenommen.

Selbstbräuner gegen Dehnungsstreifen

Mit etwas Übung kann man auch versuchen, die Streifen mit Selbstbräuner zu kaschieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Ergebnis nicht zu dunkel ausfällt, was die Streifen mindestens ebenso auffallen lassen würde.

Entfernung von Dehnungsstreifen möglich?

In den meisten Fällen lassen sich die Dehnungsstreifen um etwa die Hälfte reduzieren. Eine völlige Entfernung ist nach dem derzeitigen medizinischen Kenntnisstand nicht möglich.

Dehnungsstreifen entfernen: Ärztliche Behandlung bei Dehnungsstreifen, z.B. Laser

Neben diesen Methoden, die man selbst durchführen oder im Kosmetikstudio durchführen lassen kann, ist auch eine ärztliche Behandlung der Dehnungsstreifen möglich. Dabei sind folgende Varianten denkbar:

  • Lasertherapie mit den Zielen Hautstraffung, Faltenglättung, Kollagenneubildung
  • Caboxytherapie: verbesserte Durchblutung durch Kohlendioxid-Einspritzung
  • Lokale dynamische Mikromassage (LDM) mit hochfrequentem Ultraschall
  • Mesotherapie: Injektion von Wirkstoffen in tiefere Hautschichten
  • chemisches Peeling: Mikrodermabrasion, Fruchtsäure und Co.
  • chirurgische Kryotherapie: gezielte Gewebszerstörung durch Kälte
  • Reflektorische Skintonic Depresso-Therapie: neuartige Saugmassagetechnik

Tattoos gegen Dehnungsstreifen

Mittlerweile spricht sich auch das Tattoo gegen Dehnungsstreifen herum. Zuvor werden meist einige Microneedling-Sitzungen absolviert, um die Haut möglichst zu glätten.

Dann wird ein dem Hautton entsprechender Farbton gewählt, mit dem man die Streifen einfach "auffüllt". So sollte man, wenn man sich in erfahrene Hände begeben hat, anschließend keinen Unterschied mehr erkennen können.

Was hilft gegen Dehnungsstreifen? - Dehnungsstreifen vorbeugen

Am besten ist es, Dehnungsstreifen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Lotionen gegen Dehnungsstreifen

So können zur Vorbeugung straffende Cremes, die über Hopfen oder Glykolsäure (Fruchtsäure) als Inhaltsstoffe verfügen, angewendet werden. Ebenso hilfreich sind in diesem Zusammenhang die Wirkstoffe

  • Hyaluron
  • Elastin
  • Kollagen
  • Panthenol und
  • alpha-Tocopherol.

Die Cremes gelten als gut verträglich.

Ein gut sitzender BH gegen Dehnungsstreifen

Dehungsstreifen an der weiblichen Brust lässt sich entgegenwirken, indem Frauen mit großen Brüsten während des Sports einen speziellen Sport-BH tragen. Diese sollten das Brustgewebe ideal stützen - bestenfalls lässt man sich in einem Geschäft beraten.

Auch mit Wechselduschen oder speziellen Massagen mit Bürsten kann man den Dehnungsstreifen in gewissem Maße vorbeugen. In vielen Fällen können die Dehnungsstreifen jedoch nicht ganz verhindert werden.

Hilfreich können Trockenbürstenmassagen mit Massagehandschuh sein. Auch Knet- und Zupfmassagen sind zu empfehlen.

Mit der richtigen Ernährung Dehnungsstreifen vorbeugen

Eine ausgewogene Ernährung sorgt dafür, das Gewicht zu halten. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Vitamine A, C und E dem Körper in ausreichender Menge zugeführt werden.

Diese Vitamine sowie Zink beeinflussen das Hautbild auf positive Weise.

Auch die regelmäßige Einnahme von Kieselsäure trägt dazu bei die Elastizität des Bindegewebes zu erhalten. Jedoch sollten schwangere Frauen entsprechende Nahrungsergänzungsmittel nur einnehmen, wenn sie dies im Vorfeld mit ihrem Gynäkologen abgesprochen haben.

Wichtig ist auch, viel zu trinken. Bestenfalls wählt man Wasser und ungesüßte Tees.

Während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen vorbeugen

Frauen sollten von Beginn der Schwangerschaft an ihren Körper mit einem speziellen Öl oder einer Lotion einreiben, um die Haut geschmeidig zu machen.

Meist enthalten diese Produkte Vitamin E und werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Zu den empfehlenswerten Ölen zählen

Diese Öle fördern die Elastizität der Haut, führen ihr Vitamine zu und halten sie feucht.

Vorbeugend kann man auch eine Zupfmassage machen. Dazu wird die Haut der gefährdeten Stellen vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger angehoben und dazwischen gerollt. Diese Massage sollte dreimal täglich durchgeführt werden.

Darüber hinaus ist es ratsam, dass sich die Schwangere gesund ernährt und reichlich Vitamin E zu sich nimmt. Dieses Vitamin findet man unter anderem in

Quellen:

  • Uwe Beise, Uwe Beise, Werner Schwarz: Gesundheits- und Krankheitslehre: Lehrbuch für die Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, Springer Medizin Verlag, 2013, ISBN 9783642369834
  • Susanne Andreae, Peter Avelini, Peter Avelini, Martin Hoffmann, Christine Grützner: Medizinwissen von A-Z: Das Lexikon der 1000 wichtigsten Krankheiten und Untersuchungen, MVS Medizinverlage Stuttgart, 2008, ISBN 3830434545
  • Susanne Andreae, Peter Avelini, Melanie Berg, Ingo Blank, Annelie Burk: Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, Thieme Verlagsgruppe, 2008, ISBN 9783131429629
  • Frank H. Netter: Netter's Innere Medizin, Thieme Verlagsgruppe, 2000, ISBN 3131239611
  • Gerd Herold: Innere Medizin 2019, Herold, 2018, ISBN 398146608X
  • Gerd Herold: Innere Medizin 2020, Herold, 2019, ISBN 3981466098
  • Malte Ludwig: Repetitorium für die Facharztprüfung Innere Medizin: Mit Zugang zur Medizinwelt, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2017, ISBN 3437233165
  • Stefan Gesenhues, Anne Gesenhues, Birgitta Weltermann: Praxisleitfaden Allgemeinmedizin: Mit Zugang zur Medizinwelt (Klinikleitfaden), Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2017, ISBN 3437224476
  • Reinhard Strametz: Grundwissen Medizin: für Nichtmediziner in Studium und Praxis, UTB GmbH, 2017, ISBN 3825248860

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