11. Februar 2009
Die Borreliose wird medikamentös behandelt. Einer Borreliose kann man nur bedingt vorbeugen.
Die Behandlung der Borreliose erfolgt durch die Gabe von Antibiotikum. Je nach Stadium stehen hier verschiedene Medikamente zur Auswahl.
Um eine Borreliose-Erkrankung zu verhindern, sollte man in der warmen Jahreszeit möglichst langärmlig und mit einer langen Hose in die Natur gehen. Dies kann jedoch bei weitem nicht völlig verhindern, dass man von einer Zecke gebissen wird. Die Tiere krabbeln auch unter die Ärmel und Hosenbeine.
Man sollte auf jeden Fall zur Regel machen, sich jeden Abend, nachdem man in der Natur war, von oben bis unten nach Zecken abzusuchen, um eine Zecke sofort zu entdecken. Je früher die Zecke entfernt wird, desto geringer ist ein Infektionsrisiko.
Zur Entfernung der Zecke sollte man eine spezielle Zeckenzange verwenden, die es günstig in allen Apotheken zu kaufen gibt.
Hausmittel wie Öl oder Kleber auf die Zecke geben, sind völlig veraltet und sollten keinesfalls mehr angewendet werden, da sie definitiv mehr schaden als nützen.
Da die Borreliose durch Bakterien übertragen wird, ist eine Impfung nicht möglich. Jedoch kann man sich mit der FSME-Impfung gegen eine zweite, von Zecken übertragene Erkrankung, einfach und unkompliziert schützen. Für den kompletten Schutz werden drei Impfungen benötigt, die jeweils nach drei bis fünf Jahren durch eine weitere Impfung aufgefrischt werden müssen.
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