8. Juli 2009
Wie ein Astrozytom behandelt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Vorbeugen kann man einem Astrozytom nicht.
Am besten ist die Prognose, wenn der Tumor komplett entfernt werden kann. Je mehr von dem Tumorgewebe entfernt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Bevor eine Operation erfolgen kann, erhalten die Patienten Medikamente, um den Hirndruck durch das Astrozytom zu minimieren. Auch die Symptome werden dadurch abgemildert. Zu diesem Zweck werden Medikamente mit Kortison verabreicht. Zusätzlich erhalten die Patienten Medikamente gegen die Krampfanfälle, so genannte Antiepileptika, Medikamente gegen Epilepsie.
Je kleiner der Tumor und je besser er abgrenzbar ist, desto leichter kann er entfernt werden. Oftmals kann auch nur ein Teil des Tumors entfernt werden. Der restliche Tumor wird dann mit Hilfe einer Strahlen- oder Chemotherapie behandelt.
Je nachdem, welche Form des Astrozytoms vorliegt, ist der Tumor scharf abgegrenzt und kann dadurch gut entfernt werden oder er wächst bereits in das umliegende Gewebe und ist äußerst schwierig zu entfernen.
Handelt es sich um eine leichte Form des Astrozytoms, erfolgt eine Strahlen- oder Chemotherapie nach der Operation nur dann, wenn der Tumor trotz Entfernung wieder wächst. Auch wenn nur ein Teil des Tumors entfernt werden konnte, erfolgt im Anschluss eine Strahlen- oder Chemotherapie. Lediglich die schweren Formen des Astrozytoms werden in jedem Fall zusätzlich zur Operation mit einer Strahlen- und Chemotherapie nachbehandelt.
Der Bildung eines Astrozytoms kann man nicht vorbeugen.
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