8. Juli 2009
Je nachdem, wo genau sich das Astrozytom befindet, bestehen verschiedenartige Symptome. Die Diagnostik ist umfangreich.
Astrozytom ist ein Überbegriff für verschiedene Tumore im Gehirn des Menschen. Dabei können sich die Tumore sowohl im Gehirn als auch im Rückenmark bilden. Im Gehirn kann sich der Tumor zum Beispiel im Kleinhirn oder auch im Großhirn bilden.
Bei allen Patienten zeigen sich Krampfanfälle. Den Patienten ist übel, sie müssen erbrechen und sie verspüren Schwindelgefühle. Auch das Sehvermögen kann sich verschlechtern oder die Persönlichkeit des Betroffenen verändern. Die Patienten bemerken Einschränkungen beim Sehen, bei der Sprache und bei Bewegungen. Je nachdem, wo genau sich der Tumor befindet, können auch Lähmungserscheinungen auftreten. Einige Patienten leiden auch unter einer teilweisen oder sogar kompletten Querschnittslähmung.
Um eine Diagnose stellen zu können, führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Anschließend erfolgt auch eine eingehende neurologische Untersuchung. Um seinen Diagnoseverdacht zu sichern, fertigt der Arzt eine Computertomografie- oder Magnetresonanztomografieaufnahme an. Dazu wird dem Patienten zu Beginn der Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt. In der Regel kann die Diagnose nach diesen Untersuchungen gestellt werden.
Bestehen noch Zweifel, werden im Rahmen einer Operation Gewebeproben des Tumors entnommen und unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersucht. Nur durch die Entnahme einer Gewebeprobe kann festgestellt werden, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt.
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