Ursachen einer Hypovitaminose und wie man einen Vitaminmangel wieder behebt bzw. verhindert

Obstsalat in Glasschüssel, umgeben von frischem Obst auf weißem Hintergrund

Die fünf häufigsten Ursachen für einen Vitaminmangel und Tipps zur Prävention und Behandlung eines Vitaminmangels

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  • von Paradisi-Redaktion

Wer an einem Vitaminmangel leidet, fühlt sich häufig erschöpft und müde, ausgelaugt und konzentrationslos. Auch Schlafstörungen und andere gesundheitliche Probleme können die Folge sein. Deshalb gilt es, einen bestehenden Vitaminmangel schnellstmöglich zu beseitigen.

Gründe für einen Mangel an Vitaminen

Auch wenn man es nicht glauben möchte, tritt ein Vitaminmangel keinesfalls nur in Entwicklungsländern, sondern durchaus auch in so genannten Industrieländern auf. Die Gründe dafür sind vielfältig: Eine ungesunde Lebensweise, zu viel Stress und verschiedene Krankheiten können dazu führen, dass der Körper zu wenig Vitamine aufnimmt.

Ein Vitaminmangel äußert sich unter anderem durch:

Regelmäßige Untersuchungen können einen Vitaminmangel schnell aufdecken, sodass man ihn schnellstmöglich in den Griff bekommen kann.

1. Stress

In der heutigen Zeit sind die meisten Menschen hohem Stress und einer hektischen Lebensweise ausgesetzt. Dies kann einerseits dazu führen, dass wir unserem Körper zu wenig Vitamine zuführen, andererseits können aber auch Krankheiten auftreten, die es dem Körper unmöglich machen, genügend Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen.

Hilfreich ist es, bewusst zu leben und immer wieder kleine Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, um den Körper mit ausreichend Vitaminen und Ballaststoffen für eine gesunde Verdauung zu versorgen.

2. Häufige Infektionskrankheiten

Wer beispielsweise in der kalten Jahreszeit häufig Erkältungskrankheiten und Infekten ausgesetzt ist, sollte sich einmal von einem Arzt durchchecken lassen. Durch eine einfache Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob ein Vitaminmangel vorliegt, der Infekte und andere Krankheiten begünstigt.

Sollte dies der Fall sein, so helfen Multivitaminpräparate, die man über eine gewisse Zeit lang einnimmt. Doch Achtung: Diese ersetzen weder eine gesunde Lebensweise noch eine ausgewogene Ernährung!

3. Körperliche Arbeit und Leistungssport

Wer körperlich schwer arbeitet, hat automatisch einen höheren Bedarf an Vitaminen, den man unbedingt decken sollte.

Eine weitere Risikogruppe sind Sportler, die regelmäßig hart trainieren. Durch das Training verliert der Körper nicht nur Schweiß und Schlacken, sondern kann mitunter auch nicht genügend gesunde Vitamine verwerten.

4. Schwangerschaft, Rauchen und einseitige Ernährung

Auch Schwangere und Raucher haben einen höheren Vitaminbedarf. Sie sollten immer mit einem Arzt in Verbindung stehen. Wer sich nur von Fertiggerichten ernährt, zählt ebenfalls zur Risikogruppe.

5. Hohes Alter und schwere Erkrankungen

Senioren und ältere Personen haben häufig das Problem, dass das Hungergefühl nachlässt. Aus diesem Grund essen sie immer weniger und führen dem Körper somit zu wenig Vitamine und Mineralstoffe zu.

Wer unter einer schweren Krankheit leidet, die es dem Körper unmöglich macht, gewisse Vitamine aufzunehmen, sollte ebenfalls auf Vitaminpräparate zurückgreifen.

Vitamin- und Mineralstoff-Versorgung wird bei chronisch Kranken durch Medikamente gehemmt

Frau liegt im Bett, müde, hat Augenringe, Schlafstörungen
Sleepless woman © Galina Barskaya - www.fotolia.de

Chronisch Kranke Menschen wie etwa Diabetiker unterliegen neuesten Erkenntnissen zufolge einem gewissen Risiko aufgrund der Medikamenteneinnahme einen Mangel an wichtigen Vitaminen oder Mineralstoffen zu bekommen.

Zu diesem Thema warnt die Gesellschaft für Biofaktoren Kranke vor solch einem Nährstoffmangel, der unter anderem zu depressiven Verstimmungen, eingeschränkte geistige Fähigkeiten oder auch Erkrankungen der Nerven führen kann. Selbst die Anti-Baby-Pille kann solch eine Hemmung der Vitamin- und Mineralstoff-Versorgung auslösen.

Um sich vor einem Mangel zu schützen, sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und unter Umständen zu ergänzenden Präparaten greifen, die einen Ausgleich schaffen können. Zudem ist es hilfreich, wenn man weiß welche Medikamente solche hemmenden Auswirkungen auslösen können. Hierzu lässt sich der Arzt ebenso befragen als auch auf der Internetseite der Gesellschaft für Biofaktoren nachlesen.

Einen Vitaminmangel beheben

Ärztlicher Check bei ersten Symptomen

Als erstes sollte man sich von einem Arzt gründlich durchchecken lassen. Eine Gesundenuntersuchung, bei der die Blutwerte getestet, der Urin untersucht und das allgemeine Befinden erforscht werden, kann einen Vitaminmangel schnell aufdecken. Häufig stecken eine ungesunde Lebensweise, Stress oder eine versteckte Krankheit hinter einem Mangel an Vitaminen.

Können schwerwiegende Krankheiten ausgeschlossen werden, so genügt es meist schon, sich gesünder und bewusster zu ernähren, damit dem Körper wieder genügend Vitamine zugeführt werden.

Multivitaminpräparat bei schweren Erkrankungen

Wer unter einer schweren Krankheit wie Krebs oder Aids leidet, hat automatisch einen höheren Vitaminbedarf, der sich durch eine gesunde Ernährung nicht leicht decken lässt.

In diesem Fall ist es sinnvoll, sich vom Arzt ein Multivitaminpräparat verschreiben zu lassen, das genau auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist. So kann man dem Vitaminmangel entgegensteuern und den Körper langsam wieder aufpäppeln.

Stresslevel reduzieren

Ein weiterer Grund für Vitaminmangel ist ein zu hoher Stresspegel. Gerade in der heutigen Zeit sind viele von uns regelmäßig Stress ausgesetzt. Wir müssen immer mehr leisten, was sich auch negativ auf den Energiehaushalt des Körpers auswirkt.

Wird ein Vitaminmangel durch zu viel Stress verursacht, so sollte man diesen unbedingt reduzieren. Wer kann, nimmt sich jeden Tag eine kleine Auszeit und besinnt sich.

können dabei helfen, den Stresslevel zu reduzieren.

Natürlich gehören auch regelmäßige und gesunde Mahlzeiten dazu. Hastig heruntergeschlungene Mahlzeiten versorgen den Körper meist nur mit sehr wenigen Vitaminen. Gönnen Sie sich öfter mal einen gesunden Salat oder eine Portion Obst.

Gesunde Lebensweise

Ein gewöhnlicher Vitaminmangel, der durch ungesunde Ernährung entstanden ist, lässt sich ganz leicht beheben. Es empfiehlt sich mit frischen Lebensmitteln zu kochen und fünf kleine Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. So gewährleistet man, dass der Körper immer wieder mit Vitaminen versorgt wird.

Mehrere kleine Obst- und Gemüseportionen pro Tag lassen den Vitaminmangel schnell verschwinden.

Einen Vitaminmangel verhindern

Wer einen drohenden Vitaminmangel verhindern möchte, sollte gut auf sich und seinen Körper achten. Zu einer gesunden Lebensweise gehören eine möglichst ausgewogene Ernährung, wenig Stress, regelmäßige Sporteinheiten und ärztliche Untersuchungen.

Gesund essen

Der einfachste Weg, einen Vitaminmangel zu verhindern, ist eine ausgewogene Ernährung. Sich gut zu ernähren ist in der heutigen Zeit aber oft gar nicht so einfach.

In der Früh hat man es eilig und trinkt auf dem Weg zur Arbeit einen Coffee to go, isst ein Croissant dazu. Zu Mittag gibt es Kantinenessen und abends soll es schnell gehen, da man vom Arbeiten müde ist. Was ist da naheliegender als eine Fertigmahlzeit oder ein schneller Snack vom Imbissstand?

Gesundes Frühstück

Dies ist aber der falsche Weg. Besser ist es, morgens etwas früher aufzustehen und sich Zeit für ein gesundes Frühstück zu nehmen.

Obstsalat, Müsli mit Früchten oder Vollkornbrot mit Gemüsesticks eignen sich hervorragend dazu, um dem Körper bereits am Morgen mit einigen Vitaminen zu versorgen.

Gesundes Mittagessen

Zu Mittag kommen viele Menschen nicht um das Kantinenessen herum. Dieses muss aber nicht automatisch schlecht sein. Die meisten Kantinen bieten auch einige gesündere Gerichte an, man muss nicht immer Schnitzel mit Pommes essen.

Ein bunter Salat und ein Teller Nudeln mit Tomatensauce oder ähnliches und schon hat man eine gesunde Mahlzeit.

Viel Obst und Gemüse trägt zur gesunden Ernährung bei
Viel Obst und Gemüse trägt zur gesunden Ernährung bei
Gesundes Abendbrot

Abends empfiehlt sich eine kräftigende Gemüsesuppe, die den Körper mit einer großen Portion an Vitaminen versorgt. Diese kann man auch für mehrere Tage kochen, sodass man sie nur mehr aufwärmen muss.

Gesunde Snacks für zwischendurch

Außerdem empfiehlt es sich, täglich einige Portionen Obst und Gemüse zu essen. Ein Apfel oder eine Banane am Vormittag oder Gemüsesticks am Nachmittag helfen optimal, um einen Vitaminmangel zu verhindern.

Gesund leben

Wer einem Vitaminmangel vorbeugen möchte, sollte nicht nur gesund essen, sondern auch regelmäßig Sport an der frischen Luft betreiben und sich hin und wieder vom Arzt untersuchen lassen.

Häufig tritt Vitaminmangel auch in Verbindung mit Stress auf. Deshalb gilt: Regelmäßig bewusst entspannen und sich Zeit für sich selbst nehmen, dies stärkt den Körper.

Grundinformationen und Hinweise zum Vitaminmangel

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Obstsalat in einer Glasschale © Carmen Steiner - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: fruit basket © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: tired © DXfoto.com - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Tired pregnant woman working © Edyta Pawlowska - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Thinking, tired or ill with headache businesswoman © vgstudio - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: tired businessman with eyeglasses in office © Syda Productions - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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