15. November 2011
Die Kushi-Diät ist eine Form der makrobiotischen Ernährung und wurde von Michio Kushi aus der strengen Ernährungslehre des Japaners Georges Oshawa entwickelt. Die Kushi-Diät ist also gewissermaßen an westliche Ernährungsgewohnheiten angepasst, beruht aber dennoch auf der Philosophie der Makrobiotik, die Yin und Yang als Einheit sieht.
Unter dem Begriff Makrobiotik versteht man eine spezielle Lebensweise, bei der die harmonische Einheit von Yin (dem Weiblichen) und Yang (dem Männlichen) im Vordergrund steht. Experten dieser Philosophie sind sich sicher, dass man durch Makrobiotik das Leben besser verstehen und gesünder leben kann.
Die makrobiotische Ernährung (und auch die Kushi-Diät) beruht auf der Philosophie der Makrobiotik. Der Begriff Makrobiotik kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet "Die Lehre vom großen Leben". Es handelt sich hier also um eine alles umfassende Philosophie. Yin steht dabei für das Weiblich, die ausdehnende Kraft. Yang ist das Männliche, die zusammenziehende Kraft.
Laut Makrobiotik ist ein glückliches Leben nur dann möglich, wenn Yin und Yang eine völlig harmonische und ausgeglichene Einheit bilden. Der Erfinder der makrobiotischen Ernährung war der Japaner Georges Oshawa. Er behauptete, sich selbst mit dieser Ernährung von der Tuberkulose geheilt zu haben. Sein Schüler Michio Kushi entwickelte die Lehre weiter, strich unsinnige Vorschriften und glich sie an europäische Essgewohnheiten an. Dennoch ist die makrobiotische Ernährung umstritten, da man viele Dinge beachten muss und eventuell Mangelerscheinungen riskiert. Alle Lebensmittel werden in Yin und Yang eingeteilt, wobei auch die Zubereitungsform eine wesentliche Rolle spielt. Laut makrobiotischer Ernährung sind Vollkornprodukte neutral. Sie stellen somit die Basis dieser Ernährungslehre dar. Ursprünglich sollte schrittweise auf verschiedene Lebensmittel verzichtet werden, bis man am Schluss nur noch Getreide, Gemüse und Suppe essen sollte. Kushi sieht diese Ernährung als kurzzeitige Heilnahrung.
Heutzutage darf man bei der Kushi-Diät neben Vollkorngetreide auch Nüsse, Gemüse, Samen, Sojabohnen, Hülsenfrüchte und fettarmen Fisch verzehren. Alle Lebensmittel sollten mit Sorgfalt und möglichst schonend zubereitet werden. Alkohol, Zucker, Fleisch und Milchprodukte sind bei der makrobiotischen Ernährung nicht gestattet.
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Es wird die Kushi - Diät sowie die Makrobiotik als Vorsorge beschrieben.