30. Januar 2012
Als Veneers bezeichnet man dünne Keramikschalen für die Zähne. Diese werden mithilfe eines speziellen Klebers auf der Oberfläche der Zähne angebracht.
Bei Veneers handelt es sich um lichtdurchlässige und hauchdünne Verblendschalen, die aus Keramik bestehen. Durch die Keramikschalen lassen sich Form und Farbe von Zähnen ästhetisch verbessern. Da man den Präparationsrand der Veneers nicht unter das Zahnfleisch legt, behalten sie selbst dann ihre Ästhetik, wenn es zum Zurückgehen des Zahnfleisches kommt.
Veneers dienen dazu, örtliche Verfärbungen und unschöne Zahnfarben zu korrigieren. Auf diese Weise wird das Aussehen der sichtbaren Zahnoberflächen optimal verbessert. Häufige Anwendungsgebiete von Veneers sind verfärbte Zähne oder Kunststofffüllungen, Zahnfehlstellungen, unterschiedlich große Zähne, Lücken zwischen den Frontzähnen sowie abgebrochene Zähne. Doch wie läuft das Einsetzen der Keramikschalen genau ab?
Erster Schritt der Behandlung ist eine Beratung durch den Zahnarzt. Dieser klärt ab, ob das Verfahren individuell geeignet ist, oder eine alternative Behandlung mehr Sinn macht. Darüber hinaus informiert er den Patienten über die Behandlungskosten und den genauen Ablauf.
Besonders wichtig bei einer Behandlung mit Veneers ist eine gründliche Planung. Damit der Patient sehen kann, wie das Ergebnis der Behandlung aussehen wird, erfolgt zuerst ein Abdruck der Zähne. Dann führt man eine Modellanalyse durch, bei der man anhand eines Gipsmodells prüft, ob die Behandlung für den Patienten sinnvoll ist, denn oft bestehen zwischen den Wünschen der Patienten und der Durchführbarkeit große Unterschiede. Am Ende muss jedoch der Patient die Entscheidung treffen.
Entscheidet er sich für die Behandlung, nimmt der Zahnarzt Röntgenaufnahmen der betreffenden Zähne vor, um rechtzeitig mögliche versteckte Defekte zu erkennen. Ist alles in Ordnung, beginnt die Behandlung mit dem Abschleifen der Zähne, um diese für die Aufnahme der Keramikschalen vorzubereiten. Dabei erhält der Patient in der Regel eine lokale Betäubung.
Für den Fall, das kleine Unebenheiten oder Schäden an der Oberfläche bestehen, unterfüttert der Zahnarzt diese. Um die abgeschliffenen Zähne zu schützen, versieht man sie vorübergehend mit einem Provisorium. Hat man die Farbe für die Verblendschalen festgelegt, führt der Zahnarzt wiederum einen Abdruck durch, den er an ein Dentallabor weitergibt. Dort werden dann durch einen Zahntechniker die Veneers hergestellt, was etwa eine Woche in Anspruch nehmen kann.
Nachdem die Keramikschalen fertig sind, bringt sie der Zahnarzt auf die Zähne auf. Pro Zahn dauert diese Behandlung ungefähr 45 Minuten.
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Nach jahrelanger Erfahrung und Vortragstätigkeit in vielen Ländern stellt Rosemarie Mieg ihre Erkenntnisse aus d...