Bakterien im Urin

Ein wichtiges Kriterium bei der Untersuchung des Urins ist die Anzahl der Bakterien. So sind diese Keime häufig für Harnwegsinfektionen verantwortlich.

Urinprobe im Behälter in kleinem Schrank

Um den Harn auf Bakterien zu untersuchen, greift man in der Regel auf den Mittelstrahlurin zurück. Weist man krankheitserregende Bakterien in einem Schnelltest nach, erfolgt in einem Labor eine genauere Untersuchung des Urins. Dabei testet man auch, wie empfindlich die Erreger auf Antibiotika reagieren.

Befinden sich die Bakterien in größerer Anzahl im Urin, in der Harnblase, der Harnröhre oder den Nieren, handelt es sich meist um eine Harnwegsinfektion.

Hinweise zur Durchführung der Urinprobe

Um brauchbare Hinweise aus dem Urin zu erhalten, werden für eine Urinprobe normalerweise 20 bis 40 Milliliter benötigt. Für die Untersuchung ist vor allem die mittlere Urinportion, die man auch als Mittelstrahlurin bezeichnet, von Bedeutung. Auf diese Weise stellt man sicher, dass Keime der äußeren Genitalien die Urinprobe nicht verfälschen.

Gelegentlich kann für eine Untersuchung auch steriler Urin erforderlich sein. Diesen leitet man mithilfe eines Katheters direkt aus der Blase oder der Bauchdecke ab.

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  • Bildnachweis: Urinbehälter © Jürgen Fälchle - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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