25. Mai 2010
Die Nerven können durch verschiedene Erkrankungen beeinträchtigt werden. Dazu gehören u.a. Nervenentzündungen.
Zu den Erkrankungen, von denen die Nerven betroffen werden können, gehört die Nervenentzündung (Neuritis). Bei einer Neuritis kommt es zu einer schlaffen Lähmung der Muskeln, die von den entzündeten Nerven innerviert werden. Je nach Ursache differenziert man in eine infektiöse, toxische, traumatische, thermisch bedingte, idiopathische, dystrophische, ischämische oder neuroallergische Neuritis. Kommt es zu einer Entzündung der Nervenwurzel, spricht man von einer Radikulitis. Nervenschmerzen, die durch eine Beschädigung der peripheren Nerven hervorgerufen werden, bezeichnet man als Neuralgie.
Eine Funktionsstörung des zentralen Nervensystems ist Epilepsie (Fallsucht). Dabei kommt es zu vorübergehenden epileptischen Anfällen, die durch abnorme elektrische Entladungen von Nervenzellen ausgelöst werden. Diese Entladungen können Teile des Gehirns oder sogar das ganze Gehirn betreffen. Dabei kommt es u.a. zu Krampfanfällen, Muskelzuckungen, Bewusstseinsstörungen und Bewusstlosigkeit.
Keine Nervenerkrankung im eigentlichen Sinne ist der so genannte Nervenzusammenbruch. Bei diesem handelt es sich um eine akute Belastungsreaktion, die durch die extreme psychische Belastung eines Menschen in einer Stresssituation entsteht. Zu physischen Schäden an den Nerven kommt es dabei jedoch nicht.
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