5. Mai 2010
Da die menschlichen Hände zahlreichen Belastungen ausgesetzt sind, können sie von verschiedenen Verletzungen und Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Dazu gehören z.B. Brüche des Handgelenks oder Rheuma.
Die menschliche Hand ist im Alltag, im Berufsleben oder bei sportlichen Aktivitäten häufig starken Belastungen ausgesetzt. Daher besteht die Gefahr von verschiedenen Verletzungen und Erkrankungen. So kann z.B. eine Fraktur des Handgelenks bei einem Sturz passieren, wenn man versucht sich mit der Hand abzustützen. Aber auch Verstauchungen, Verrenkungen, Verbrennungen oder Verbrühungen der Hände sind ebenso möglich wie Schnittwunden durch das Arbeiten mit scharfen Gegenständen.
Eine weit verbreitete Erkrankung ist die rheumatoide Arthritis, eine entzündliche Gelenkerkrankung, die sich z.B. durch steife Finger bemerkbar macht und alltägliche Handbewegungen sehr erschwert. Ebenso kann es zu einer Arthrose am Daumengelenk kommen.
Eine weitere häufig auftretende Erkrankung der Hand ist das Karpaltunnelsyndrom. Dabei handelt es sich um ein Nerven-Engpass-Syndrom des Handwurzelkanals, von dem besonders Frauen betroffen sind. Ausgelöst werden kann das Syndrom von ständigen monotonen Handbewegungen. Typische Symptome sind elektrisierende Gefühlsstörungen in den Fingern, die sich allmählich ausweiten, bis auch die Handinnenseite in Mitleidenschaft gezogen wird. Im weiteren Verlauf kommt es zu Schmerzen bei alltäglichen Bewegungen wie z.B. dem Halten eines Telefonhörers. Behandelt werden kann ein Karpaltunnelsyndrom durch Ruhigstellung der Hand oder einen operativen Eingriff.
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