18. Mai 2010
Als Gesicht (Fazies) bezeichnet man den vorderen Teil des Kopfes. Zu seinen Merkmalen gehören die Augen, die Nase, die Ohren und der Mund.
Das Gesicht (Fazies), das man auch als Antlitz bezeichnet, ist die vordere Fläche des Kopfes. Durch die verschiedenen Gesichtspartien und seine Mimik erhält ein Mensch sein unverkennbares Aussehen. Zu den wichtigsten Merkmalen des Gesichts werden Augen, Ohren, Nase und Mund gezählt.
Durch die größere Ausbildung des Gehirns tritt das Gesicht beim Menschen weit hervor. Ein wichtiger Teil des Gesichts ist die Stirn, obwohl diese eigentlich anatomisch zum Schädel gehört. Unterteilt wird das menschliche Gesicht in drei Abschnitte. Dies sind das Obergesicht, das sich vom Haaransatz (Trichion) zum Ansatz der Nase (Nasion) erstreckt, das Mittelgesicht, das vom Nasenansatz bis zum Nasenwinkel (Subnasale), dem Umschlagpunkt zwischen Oberlippe und Nase, reicht sowie das Untergesicht, welches sich vom Nasenwinkel zur vorderen Kinnfläche (Pogonion) erstreckt. In der topografischen Anatomie wird das Gesicht in verschiedene Regionen aufgeteilt. Dazu gehören die Augenhöhlenregion (Regio orbitalis), die Unteraugenregion (Regio infraorbitalis), die Ohrspeicheldrüsenregion (Regio parotideomasseterica), die Nasenregion (Regio nasalis), die Jochbogenregion (Regio zygomatica), die Wangenregion (Regio buccalis), die Mundregion (Regio oralis) und die Kinnregion (Regio mentalis).
Verantwortlich für die individuelle Form eines Gesichts sind die Knochen des Gesichtsschädels, die Nasenknorpel sowie die aufgelagerten Weichteile. Dazu gehören die mimische Muskulatur, der Wangenfettkörper, die Kaumuskulatur, das subkutane Fett- und Bindegewebe und die Gesichtshaut, die sich darüber spannt. Die Kontur eines menschlichen Gesichts, das Gesichtsprofil, entsteht durch die Linienführung der Weichteile. Im Laufe des Lebens kommt es durch den Aufbau und Abbau von Gewebe zu Veränderungen im Gesicht. Bei älteren Menschen entsteht zum Beispiel durch den Verlust von Zähnen eine Verkürzung des Untergesichts.
Typisch für das Gesicht ist die Mimik (Mienenspiel). Dabei handelt es sich um die sichtbaren Bewegungen der Gesichtsoberfläche. Durch dieses Mienenspiel ist der Mensch in der Lage, bestimmte Emotionen wie z.B. Freude, Wut oder Trauer zum Ausdruck zu bringen.
Die Behaarung des Gesichts fällt höchst unterschiedlich aus und hängt vom Geschlecht und der ethnischen Herkunft eines Menschen ab. Bei Frauen besteht die Gesichtsbehaarung lediglich aus Wimpern und Augenbrauen. Alle weiteren Gesichtspartien bedeckt das Vellushaar. Durch hormonelle Einflüsse unterliegen Männer dem Bartwuchs im Bereich von Kinn, Wange und Oberlippe.
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