8. Juli 2010
Als Denken bezeichnet man Vorgänge wie Vorstellungen, Begriffe und Erinnerungen, die u.a. zu Erkenntnissen führen sollen, um bestimmte Lebenssituationen zu meistern. Gesteuert wird das Denken vom Gehirn.
Unter Denken oder dem Denkprozess fasst man verschiedene Vorgänge zusammen, zu denen Vorstellungen, Erinnerungen oder bestimmte Begriffe gehören, mit dessen Hilfe logische Schlüsse gezogen werden können, um Erkenntnisse zu erlangen und auf diese Weise bestimmte Probleme zu lösen.
Beim Denken handelt es sich um eine rein geistige Aktivität, die sich von außen nicht beobachten lässt. Durch den Denkprozess können Erinnerungen hervorgerufen werden oder Emotionen entstehen. Durch das Nachdenken über bestimmte Probleme lassen sich auch bestimmte Erkenntnisse gewinnen, die zur Lösung eines Problems oder einer speziellen Situation beitragen können. Denken ist in erster Linie eine innere Beschäftigung. Gesteuert wird es vom Gehirn, dessen Teile auch für die Steuerung von Gefühlen verantwortlich sind. Das menschliche Gehirn gilt als Wunderwerk der Natur und ist wesentlich komplexer und intelligenter als ein künstlicher Computer. Das Gehirn verfügt über etwa einhundert Millionen Gehirnzellen. Diese werden auf unterschiedliche Weise miteinander verbunden. Zum Denken kommt es im Grunde genommen durch die chemische und elektrische Aktivität der Nervenzellen. Durch diese Form von Aktivität treten die Zellen untereinander in Verbindung. Durch Vorgänge wie Lernen oder bestimmte Erfahrungen kommt es zur Entstehung von neuen Verbindungen. Von Mensch zu Mensch ist das Denken sehr verschieden und wird von der individuellen Intelligenz beeinflusst. Bestimmt wird die Intelligenz jedoch nicht durch die Menge der vorhandenen Nervenzellen des Gehirns, sondern vielmehr durch Vielfalt und Art der Verbindungen zwischen den Gehirnzellen. So lässt sich Intelligenz durch gezieltes Denken erwerben und trainieren.
Oftmals basiert das Denken auf einem einzelnen Einfall oder auch ganz spontan auf einem bestimmten Gefühl oder einer speziellen Situation. Genauso gut können andere Menschen oder Sinneseindrücke einen Denkvorgang auslösen. Ebenso ist abstraktes Denken möglich. Auch wenn man manchmal von lautem Denken spricht, ist das Denken ein Vorgang ohne Worte, eher wie eine lautlose Sprache.
Nach wie vor ist das Denken Forschungsobjekt von verschiedenen Sparten wie Gehirnforschung, Psychologie, Ethnologie und Philosophie. Da der Vorgang des Denkens noch längst nicht vollständig erforscht ist, haben also auch noch künftige Generationen viel darüber nachzudenken.
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