Winterurlaub - Möglichkeiten und Entscheidungshilfen

Winterlandschaft mit Bergen unter blauem Himmel

Kreative Ideen für den Urlaub im Winter

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  • von Paradisi-Redaktion

Im Winter zieht es die Urlauber vor allem ins Gebirge zum Skifahren, Snowboarden oder Rodeln. Attraktive Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Winterurlaub gibt es viele. Nicht jeder mag die Kälte, und wer über das nötige Kleingeld verfügt, wählt einen weiter entfernten Ort, um dort im Winter einen Sommerurlaub zu verbringen. Lesen Sie über die vielfältigen Möglichkeiten in Sachen Winterurlaub.

Im Winter verreisen

Die meisten Urlaube werden im Sommer sowie im Winter gemacht. Dabei gibt es viele Menschen, die die warme Jahreszeit bevorzugen und ebenso diejenigen, die sich bei Schnee und Kälte so richtig wohlfühlen.

Beide Jahreszeiten haben ihre Vorzüge. Schön ist, dass man den Winterurlaub für beide Seiten nutzen kann.

Im Winter zu verreisen, kann in Form eines Urlaubs im Schnee besonders toll sein. Hierbei hat man unterschiedliche Möglichkeiten. So kann man sich sportlich auf die nächste Piste stürzen, oder ganz gemütlich mit seinem/seiner Liebsten Schneespaziergänge machen und sich dabei ein gemütliches Ferienhäuschen mieten.

Wenn es draußen ungemütlich ist, kommt der richtigen Ferienunterkunft eine große Bedeutung zu. Hier lässt es sich besonders gut entspannen. Vor allem für diejenigen, die ein paar romantische Tage mit dem Partner verbringen möchten, ist dieser Urlaub gut geeignet. Auch der Besuch von Weihnachtsmärkten bietet sich in diesem Zusammenhang an.

Wer es dementsprechend ruhig angehen möchte, kann sich auch für ein Hotel mit Wellnessangeboten entscheiden. Der Besuch einer Therme oder Sauna macht im Winter noch viel mehr Spaß.

Ebenso für Paare, aber auch für Familien und größere Gruppen geeignet, ist der Skiurlaub. Hier kommen besonders die sportlichen Urlauber, aber auch die, die in Sachen Party etwas erleben möchten, auf ihre Kosten. Für die Kleinen gibt es je nach Region auch spezielle Betreuungsangebote; so kann beispielsweise unter Gleichaltrigen das Skifahren erlernt werden.

Wer im Winter in den Skiurlaub fährt, hat häufig die einzige Gelegenheit, einmal so richtig viel Schnee zu sehen, denn je nachdem wo man wohnt, fällt der Schneefall oftmals recht mager aus. Als Nachteil könnte man ansehen, dass man eine Menge Kleidung mitnehmen und sich stets warm anziehen muss. Zudem ist es je nach Urlaubsgestaltung notwendig, sich in Sachen Wintersport entsprechend auszurüsten.

Es gibt zahlreiche Menschen, für die der Skiurlaub das Highlight jeden Jahres darstellt. Andere kommen mit den kalten Temperaturen nicht zurecht und machen aus dem Winterurlaub einen Sommerurlaub.

Dies ist heutzutage dank bezahlbarer Flüge relativ einfach. Dafür muss man noch nicht einmal ungewöhnlich lange reisen. Sommerurlaube im Winter sind beliebt. Dank einer immer größer werdenden Anzahl an an entsprechenden Reiseangeboten kann man sich, vorausgesetzt, man hat das passende Kleingeld, das ganze Jahr über an der Sonne erfreuen.

Wer im Winter Sonne tankt, kann seinem Immunsystem etwas Gutes tun. Auch der Psyche wird die Wärme im Winter guttun. Zudem muss man keine Unmengen an Kleidung mitnehmen. Als nachteilig könnte sich erweisen, dass es einem nach dem Urlaub schwerfällt, wieder in den kalten Alltag zurück zu kehren.

Eine Stadtbesichtigung im Winter in St. Petersburg

Wer den eisigen Temperaturen strotzt, kommt im winterlichen St. Petersburg voll auf seine Kosten

Junge Frau mit Reiseführer vorCouch, vor ihr  Landkarte für Touristen und Lupe auf Tisch
Young woman looks at tourist's map 1 © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

Auch im Winter ist ein Besuch in St. Petersburg trotz eisiger Temperaturen von minus 15 Grad lohnenswert. Besonders ist dann die Stadt nicht so überfüllt, wie im Sommer, und man muss auch bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten selten mit langen Wartezeiten rechnen, so ist es durchaus möglich, dass man vollkommen alleine im berühmten Bernsteinzimmer im Katharinenpalast ist.

Zu Besuch in St. Petersburg

Nach der Stadtbesichtigung, die Innenstadt gehört seit dem Jahr 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO, geht es an den zugefrorenen Fluss Newa, wo manche Einheimische, die sogenannten Walrösser, sich ein Loch in die Eisdecke hacken und dann hinein springen.

Anschließend kehrt man in ein Café ein, beispielsweise das "Café Singer", wo man einen schönen Blick auf den Boulevard Newskij Prospekt hat und das dortige Treiben beobachten kann. Neben heißen Tee und Kuchen gibt es hier auch die traditionellen Gerichte Borschtsch oder die Soljanka-Suppe.

Eines der größten und bedeutendsten Museum ist die "Eremitage" , wo etwa drei Millionen Exponate sich befinden, also mehr als im Louvre in Paris, doch werden nur 65.000 Stücke für den Besucher gezeigt.

Der Blick auf die Stadt

Für einen schönen Blick über die Dächer der Stadt lohnt es sich die 250 Treppenstufen zur Aussichtsplattform der größten Kathedrale der Stadt, der Isaakskathedrale, hinaufzusteigen. In der Ferne sieht man dann auch die goldenen Türme der St.-Nikolaus-Kathedrale, die auch zur Sowjetzeit schon immer geöffnet war, was aber die Ausnahme war, denn die meisten Kirchen durften nicht benutzt werden oder wurden sogar zerstört.

Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Angebote zahlreich - im Folgenden haben wir einige Ideen für Sie zusammengestellt...

Tipps für den sportlichen Winterurlaub

Die Winterzeit ist auch die Zeit der Wintersportorte, der Berge und des Schnees. Sofern genug von der weißen Pracht vorhanden ist, kann man in einem Wintersportort

Die Auswahl an Möglichkeiten für einen interessanten Winterurlaub ist also groß. Wer den ganzen Tag am liebsten auf der Piste verbringt, sollte sich ein Skihotel oder eine Skihütte als Urlaubsdomizil auswählen. Auf diese Weise sind kurze Wege garantiert.

Bei der Planung des Winterurlaubs sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Skigebiet und die Unterkunft auch wirklich den individuellen Wünschen entsprechen. So gibt es spezielle Regionen für Familien-, Wellness- oder Partyurlauber.

Die Alpen

Zu den klassischen Zielen für einen Winterurlaub im Schnee gehören die Alpen. Vor allem österreichische Wintersportorte wie

ziehen Jahr für Jahr unzählige Touristen an. Ebenso findet man in der Schweiz, in Frankreich sowie im italienischen Südtirol eine Vielzahl an attraktiven Skigebieten. Doch auch in Deutschland gibt es viele interessante Ziele für eine schöne Winterreise.

Wärmende Tipps um durch den Winter zu kommen

Den Winter mit einfachen Anwendungen ohne Erkältung überstehen

Bad - Schwarzhaarige Frau liegt im Schaumbad und hält Schaum in den Händen
beauty05 © diego cervo - www.fotolia.de

Minusgrade draußen, trockene Heizungsluft drinnen - im Winter hat unser Körper mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Die folgenden Tipps zeigen, wie man sich trotz eisiger Kälte warmhalten kann - von innen wie von außen.

Mit einem Fußbad tut man nicht nur seinen Füßen etwas Gutes. Bei einer Temperatur von 32 Grad wird auch der Kreislauf angeregt, was man ebenfalls durch eine Massage mit Bürste oder den Händen erzielen kann.

Viel trinken

In der Winterzeit ist es wichtig, viel zu trinken. Von Alkohol raten die Experten ab, da er nicht, wie angenommen, wärmt. An Heißgetränken empfehlen sie Tee, wie zum Beispiel mit Ingwer.

Zudem sind vitaminreiche Getränke sehr gut für das Immunsystem, denn diese beugen Erkältungskrankheiten vor.

Pflegendes Vollbad

Viele Menschen nehmen um sich aufzuwärmen, gerne mal ein Vollbad. Doch sollte man dies nicht zu häufig tun, denn das Baden trocknet die Haut zusätzlich aus. Wenn man nicht darauf verzichten möchte, dann ist darauf zu achten, einen ölhaltigen Badezusatz zu verwenden und sich danach gut einzucremen.

Piercings ablegen

Weiterhin wird dazu geraten, bei Kälte die Piercings aus dem Gesicht rauszunehmen, da die Gefahr besteht, dass diese einfrieren und die Haut schwarz färben können.

Kinder nicht zu warm einpacken

Kleine Kinder sollten im Winter nicht zu warm angezogen werden - Skiunterwäsche unter der Kleidung ist ausreichend, denn die Kleinen sollen die Möglichkeit haben, sich frei bewegen zu können.

Lippen pflegen

Um rissiger Haut und spröden Lippen vorzubeugen, ist es gut, sich mit einer fetthaltigen Creme oder einem Lippenpflegestift einzucremen. Vor allem an Mund und Nase hat der Mensch viele Kälterezeptoren, sodass er dort sehr schnell friert.

Mit einem dicken Schal, in den man sich einmummen kann, passiert dies nicht so schnell. Und auch den Kopf sollte man mit einer warmen Mütze schützen.

Winteurlaub in Deutschland

Ein Winterurlaub in Deutschland bringt den Vorteil mit sich, dass man nicht allzu weit reisen muss. Außerdem braucht man keine Auslandskrankenversicherung abschließen und muss sich nicht mit fremden Sitten und Gebräuchen vertraut machen. Auch die Kosten für die Anreise sind zumeist niedriger.

Vor allem für Menschen, die nur ein paar Tage Zeit für ihre Reise haben, ist ein Winterurlaub in Deutschland zu empfehlen. Die deutschen Wintersportorte haben, je nach Wetterlage, für jeden Geschmack etwas zu bieten. So kann man

betreiben. Großer Beliebtheit erfreuen sich unter anderem

  • das Berchtesgadener Land
  • Oberbayern
  • das Allgäu
  • der Bayerische Wald
  • das Fichtelgebirge
  • der Frankenwald
  • das Erzgebirge
  • der Thüringer Wald
  • der Harz
  • das Sauerland und natürlich
  • der Schwarzwald.
Oberbayern und Allgäu

Besonders zu empfehlen ist ein Winterurlaub in Oberbayern und im Allgäu. Dort befinden sich die größten zusammenhängenden Skiregionen von Deutschland, in denen Wintersportler auf ihre Kosten kommen.

Skiurlaub macht zufrieden und glücklich
Skiurlaub macht zufrieden und glücklich
Garmisch-Partenkirchen

Als deutsches Wintersportzentrum gilt Garmisch-Partenkirchen. Hier gibt es viele Möglichkeiten zum

Familien mit Kindern finden dort zudem zahlreiche Kinderskilifte und Kinderskischulen. Freunde des Eiskletterns sollten nach Pfronten reisen, wo sich ein Eiskletterturm befindet, der eine Höhe von 16 Metern erreicht.

Mittelgebirge

Ebenso kann sich ein Abstecher in die deutschen Mittelgebirge lohnen. Ein beliebtes Ziel im Winter ist der Harz mit dem Skigebiet Braunlage. Die dortigen Loipen gelten als Paradies für Langläufer.

Thüringer Wald und Erzgebirge

Auch der Osten Deutschlands eignet sich vortrefflich für einen Winterurlaub. Besonders attraktiv sind der Thüringer Wald und das Erzgebirge mit seinem Wintersportzentrum Oberwiesenthal.

Der Fichtelberg bietet sowohl Skiläufern als auch Snowboardern hervorragende Möglichkeiten. Darüber hinaus sind mehrere Eis- und Rodelbahnen vorhanden. Weitere interessante Ziele für einen Winterurlaub sind

Preiswerter den Winterurlaub in Deutschland als im Ausland verbringen

Skifahrer mit Helm und Skibrille carvt unter blauem Himmel eine Piste hinunter
the skier © Ilja Masík - www.fotolia.de

Der nächste Winter und somit auch die Ski-Saison steht vor der Tür. Viele Winterurlauber werden dann wieder unterwegs sein, doch wo ist der Urlaub am preiswertesten. Der ADAC hat einmal die Preise für die fünf Alpenländer, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und die Schweiz verglichen.

So ist beispielsweise ein einwöchiger Urlaub mit Halbpension in einem 3-Sterne-Hotel für zwei Erwachsene in der Hochsaison, Skipässe für 6 Tage inbegriffen, schon ab 910 Euro in Deutschland möglich. In Österreich liegen die Preise für die gleichen Leistungen bei 1.109 Euro, in Italien muss man 1.230 und in der Schweiz 1.280 Euro bezahlen.

Die teuerste Region sind die französischen Alpen, wo man für die eine Woche 1.316 Euro berappen muss, was aber zum Gegensatz vor einem Jahr noch um 240 Euro preiswerter ist.

Wie Skifahrer sich bei Lawinen verhalten sollten

Rufnummern, Hilfsmittel und Co. - was bei möglicher Lawinengefahr beachtet werden sollte

Skifahrer springt steilen Abhang hinunter
freerider © Ludwig Berchtold - www.fotolia.de

Eine Schneelawine ist das Schlimmste was einem Skifahrer passieren kann, wenn man erfasst und verschüttet wird. Einer Lawine durch irgendeine Flucht zu entkommen ist fast unmöglich - selbst erfahrene, gute Skifahrer haben dabei wenig Chancen, weil meistens der ganze Hang in Bewegung gerät.

Wichtige Rufnummern und Sicherheitsausrüstungen

Wenn jemand von einer Lawine erfasst und verschüttet wird, ist allerhöchste Not und Schnelligkeit geboten, denn bereits nach 15 Minuten sind etwa 90 Prozent der Betroffenen nicht mehr am Leben. In Europa gilt zwar als Notruf die Telefonnummer 112, doch sollten sich alle Skifahrer die Nummern der Bergrettung merken, beziehungsweise im Handy speichern.

Die Telefonnummer der Bergrettung in Deutschland lautet "19222", aus Österreich "140", aus der Schweiz "1414", aus Italien "118" und für Frankreich gilt die "18".

Es gibt auch bestimmte Hilfsmittel, die für den Notfall gedacht sind, so einmal das Lawinen-Verschütteten-Suchgerät (LVS) oder auch spezielle Lawinen-Sicherheitsausrüstungen.

Richtiges Verhalten

Auch gibt es noch einige Tipps, wie man sich bei einer Lawine verhalten sollte, so sollte man als erstes die Skistöcke und auch den Rucksack, wenn es ein ganz normaler ist, loslassen, denn die ziehen einen unter die Schneedecke.

Am besten ist natürlich ein Lawinen-Airbag, damit man an der Oberfläche der Lawine bleibt und nicht verschüttet wird. Bevor man aber durch die Schneemassen begraben wird, empfiehlt es sich, eine Hockstellung einzunehmen um möglichst eine kleine Höhle zu bilden.

Wenn man die Rettungskräfte in der Nähe vermutet, sollte man versuchen laut zu rufen in der Hoffnung, dass man gehört wird. Aber wir hoffen, dass niemand in eine solche Situation gerät und man sollte, bevor es auf die Piste geht, sich nach den aktuellen Wetterbedingungen erkundigen.

Wintersport - So erkennen Sie Lawinengefahren fürhzeitig

Skifahrer mit roter Hose und roten Stöcken bei einer schwungvollen Abfahrt
skiing © bilderbox - www.fotolia.de

Es gibt verschiedene Anzeichen, um eine Lawinengefahr frühzeitig zu erkennen. Würden Wintersportler die Vorsichtsmaßnahmen beherzigen, ließen sich 90 Prozent der Lawinenunglücke vermeiden.

Skifahrer sollten sich von Triebschnee fernhalten, doch diesen zu erkennen, ist schwierig. Das Wetter ist der wichtigste Anhaltspunkt: viel Neuschnee, Kälte und starker Wind, durch den sich Schneebretter bilden. Laut Faustregel ist es bei Minusgraden drei Tage nach Wind besonders gefährlich, bei Plusgraden einen Tag danach.

Sicherstes Zeichen für Triebschnee sind kleine Wellen im Schnee, ähnlich wie beim Sand im Watt. Ist der Hang mehr als 30 Prozent steil und ist zusätzlich eine Gleitschicht aus weichem Schnee vorhanden, sind alle Lawinen-Voraussetzungen erfüllt und Skifahren in dem Gebiet gleicht einem Roulettespiel. Sinken Sie beim Fahren nur wenig im Schnee ein und ist der obere Schnee sehr hart, ist ebenfalls große Vorsicht geboten. Skifahrer sollten stets den Lawinenlagebericht lesen und sich bei Lawinen günstigen Wetterbedingungen von steilen Stellen fernhalten.

Wintersport macht nicht nur viel Spaß, sondert fördert auch die Gesundheit

Junge Frau auf Skipiste hält ihren Skier nach oben in den blauen Himmel
Happy winner girl holding ski against the blue sky. © kristian sekulic - www.fotolia.de

Der diesjährige Winter ist für Wintersportfans einer des besten seit Jahren. Reichlich Schnee, glitzernde Landschaften und viel klare Luft sind ideale Voraussetzungen um Wintersport zu treiben. Ob Skifahren, Skilanglauf, Rodeln oder Schneewanderungen - der Spaß ist bei Groß und Klein garantiert, allerdings versteckt sich hinter all den zahlreichen Wintersportarten auch noch der wichtige Faktor Gesundheit.

So zeigen sich unter anderem das Skifahren und das Skilanglaufen als Ausdauersportarten, die nicht nur das Herz-Kreislaufsystem stärken, sondern zeitgleich auch noch kräftig Kalorien verbrennen.

Letzteres wird gerade auch für Menschen mit einer Adipositas zu einer Möglichkeit Fett abzubauen, wobei gleichzeitig die Gelenke geschont werden.

Etwas gemächlicher geht es beim Wandern im Winter zu, das in jeglichem Alter durchgeführt werden kann und neben der Stärkung des Herz-Kreislaufsystems für die Ausschüttung von Glückshormonen sorgt.

Bewegung, viel frischer Sauerstoff, das Trainieren des Immunsystems und die Aktivierung des Stoffwechsels paaren sich somit bei ausgedehnten Wandertouren zu einer spaßigen und sehr gesunden Angelegenheit.

Vor dem Wintersport ist Training wichtig

Wer in den Winterurlaub fährt, sollte sich langsam an die klimatischen Verhältnisse gewöhnen

Junge Frau mit Strickmütze und Skibrille, dahinter Berg Panorama
Portrait of young woman against a background of the mountains © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

Viele Menschen, die zum Wintersport ohne irgendein vorheriges Training aufbrechen, leben gefährlich, denn besonders in den ersten Tagen besteht ein höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Dies liegt einmal an der Höhenlage, denn die Luft ist dünner, und zudem auch an den kalten Temperaturen, wie Wissenschaftler von der Medizinischen Universität in Innsbruck mitteilten.

Man hatte die Daten von über 1.500 Patienten, die mit Herz-Kreislauf-Problemen in die Krankenhäuser eingeliefert wurden, analysiert. So waren 56 Prozent der Herzinfarkte in den ersten beiden Urlaubstagen nach körperlichen Anstrengungen aufgetaucht. Von einer Herzerkrankung wussten vorher auch nur 19 Prozent der betroffenen Patienten.

Höhe, Rauchen, Diabetes und hohe Cholesterinwerte als Risikofaktoren

Die meisten Herzerkrankungen ereigneten sich in einer Höhe um 1.350 Meter, wobei vorwiegend Deutsche und Niederländer betroffen waren. Bei 70 Prozent stellte man aber auch wenigstens zwei von den bekannten Risikofaktoren, wie Rauchen, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte fest.

Da die Erkrankungen meistens in den ersten Urlaubstagen auftraten, empfehlen die Experten, dass man sich erst langsam an die klimatischen Verhältnisse anpassen sollte, besonders wenn man untrainiert in den Urlaub fährt.

Autofahrer sollten bei einer Fahrt in die Alpen die Schneeketten nicht vergessen

Autoreifen auf schneebedeckter Fahrbahn, davor ein Schnee-Warnschild (Fotomontage)
Wintereinbruch © Jürgen Fälchle - www.fotolia.de

So langsam kommt in Deutschland der Winter, doch die Alpenregionen hat er schon voll im Griff, so mussten mittlerweile schon 30 Pässe dort gesperrt werden.

Wer also mit dem Auto in die Berge fährt, der sollte auf jeden Fall auch die Schneeketten nicht vergessen, wie der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart rät. Wer ohne Winterausrüstung, beziehungsweise Winterreifen, unterwegs ist, der muss zum Teil mit saftigen Bußgeldern rechnen. In Österreich sind beispielsweise Winterreifen vom 1. November bis 15. April Pflicht.

Vor zwei Wochen waren 23 Passstraßen gesperrt, jetzt sind es also schon 30, wobei in Österreich der Sölkpass und in der Schweiz die beiden Albula- und Glaubenbüelenpass vorerst nicht passierbar sind. In Frankreich sind vier Pässe von der Sperrung betroffen, aber wer nach Italien will, der kann jetzt wieder über den Kleinen St. Bernhardpass dorthin gelangen. In manchen Regionen von Österreich besteht auch Schneekettenpflicht.

Wer sparen möchte, sollte seinen Winterurlaub in Deutschland verbringen - Schweiz besonders teuer

Der Winter steht so gut wie vor der Tür und sicherlich haben die meisten bereits ihren Skiurlaub gebucht. Doch wohin soll die Reise gehen? Abgesehen von den schönsten Skigebieten spielen die Finanzen auch immer eine große Rolle.

Wer bei seiner Reiseplanung sparen möchte, sollte seinen Winterurlaub in Deutschland verbringen. Eine Reise zu den Alpen ist laut ADAC am günstigsten. Eine Woche in einem 3-Sterne-Hotel mit Halbpension kostet dort für zwei Personen durchschnittlich 924 Euro, inklusive Skipass für sechs Tage. Auch ein Familienurlaub in einer Ferienwohnung ist in den deutschen Regionen vergleichsweise günstig. Das größte Schnäppchen kann man in dieser Saison wohl in Lenggries machen.

Am teuersten hingegen ist es in diesem Winter nicht mehr in Frankreich, sondern in der Schweiz. Hier muss man für den besagten Skiurlaub für zwei Personen gleich 1474 Euro bezahlen. Österreich und Italien befinden sich im Mittelfeld.

Langlauf und Schneeschuhwandern auf der Hochebene Ramsau

Für Erholungssuchende, aber auch Aktivurlauber finden sich auf der Hochebene Ramsau Angebote

Paar beim Skilanglauf auf einsamem Weg
klassisch Langlaufen © Alexander Rochau - www.fotolia.de

Wintersportler, die es etwas ruhiger haben wollen, sind auf der Hochebene Ramsau in Österreich gut aufgehoben, denn hier ist Langlauf und Schneeschuhwandern angesagt.

Wer es noch gemütlicher haben möchte, für den stehen auch Schlittenfahrten auf dem Programm. Das Gebiet gilt als schneesicher, so dass vom November bis in den Frühling auch der Langlauf mit zum Teil anspruchsvollen Loipen möglich ist. Aber auch Wanderer, ob mit oder ohne Schneeschuhen, kommen hier auf ihre Kosten.

Lage und sonstige Angebote

Die Hochebene Ramsau befindet sich nördlich von dem bekannten Skigebiet Schladming in der Steiermark und von dort droben hat man auch einen herrlichen Blick auf das Dachstein-Massiv im Norden und im Süden auf die Schladminger Tauern.

In dem eigentlichen Ort gibt es ein paar Läden, so auch ein Delikatessen-Geschäft, das Spezialitäten aus der Region anbietet, dazu kommen ein paar kleine Cafés und Restaurants, sowie ein Sportgeschäft.

In den umliegenden Hütten werden natürlich nur einheimische Produkte den Gästen serviert. Wer aber zwischen der Ruhe dort droben auch ein wenig vom Aprés-Zirkus der Abfahrt erleben will, der kann problemlos mit dem Bus nach Schladming fahren.

Skifahren bei Mittelmeerklima: Crans Montana lockt Urlauber und Rockstars

Der schweizerische Wintersportort bietet für jeden etwas

Skifahrer springt steilen Abhang hinunter
freerider © Ludwig Berchtold - www.fotolia.de

Langlaufen auf einer höchst gelegenen Loipen der Welt und das auch noch bei mediterranem Klima. Dies können Skiurlauber im schweizerischen Crans Montana genießen. Möglich macht dies die Hochplateau-Lage des Ortes, welche freilich auch den Schneekanonen ordentlich Arbeit beschert. Wegen der milden Temperaturen muss ein Drittel der Pisten künstlich beschneit werden.

Dies gilt freilich nicht für den auf über 3000 Meter Höhe liegenden Gletscher, von wo die "Piste Nationale" zwölf Kilometer ins Tal führt. Sie ist damit einer der längsten Pisten des Wallis. Ein wahres El Dorado ist das Skigebiet mit insgesamt 150 Pistenkilometern dank der sehr breiten Pisten für Carver.

Slalomstrecke, Snowpark und anderweitige Angebote

Selbstverständlich kommen aber auch diejenigen auf ihre Kosten, welche es etwas spektakulärer mögen. Auf der "Pas du Loup" wartet eine permanente Slalomstrecke für jedermann, in Aminona finden Snowboarder einen 50.000 Quadratmeter großen Snowpark mit Jumps, Rails, Wallride, Boardercross, Box, Hip, C-Rail und Rainbow. Selbst Heliskiing ist in Crans Montana möglich.

Neben der Piste erwarten die Urlauber 150 Shops, Fashion-Boutiquen, Restaurants und Cafés, wo man sich auch ins Nachtleben stürzen kann. Angesagte Adressen sind hier speziell "Monkis Bar" und der "Absolut Club". Auch bei einigen Rockstars wie Lou Reed, Iggy Pop, Robert Plant ist das Wallis beliebt. Zum Caprices-Festival im April spielten sie schon auf der Bühne.

Zuvor freilich fiebern die Walliser ihrer Premiere im internationalen Skisport entgegen. Am 2. und 3. April 2011 wird auf der Plaine-Morte das erste offizielle Skirennen der Alpinskigeschichte in Crans Montana gestartet.

Kleiner Après-Ski-Ratgeber für Pistengigolos und Ski-Hasen

Tipps zur Einstimmung auf die Après-Ski-Party-Hochburgen in Österreich

Junge Frau mit Zöpfen und weißer Strickmütze hält Becher Tee in Hand, im Hintergrund Bergpanorama
winter wonderland - teegenuss im winter © emmi - www.fotolia.de

Gerade zu Fasching sind die Wintersportgebiete Hochburgen des Après-Ski. Dieser ist für das Skifahren oder Snowboarden das, was für den Strandbesuch der Ballermann ist: Party bis zum Abwinken. Wer dort mitreden und mitmachen möchte, sollte sich jedoch mit einigen Dingen vorher vertraut machen.

Après-Ski-Partyhochburgen

Die Hochburgen der Après-Ski-Festivitäten sind die österreichischen Orte St. Anton, gerne auch als Stanton verballhornt, Sölden, Ischgl und Saalbach-Hinterglemm. Wer sich dort vergnügen möchte, sollte zudem ein Faible für Musik von DJ Ötzi ("Anton aus Tirol", "Einen Stern...") oder Liedgut wie "Zehn nackte Friseusen" oder "Ich bin ein Döner" haben.

Wer damit Schwierigkeiten hat, kann sich mit einem zünftigen Hüttentee, auch Jagertee genannt, in Stimmung bringen. Dieses heiß konsumierte Getränk aus Schwarztee und Inländer-Rum kann durch eine "heiße Oma" ersetzt oder ergänzt werden, einem Mischgetränk aus Milch und einer großen Portion Eierlikör. Auch ein "Willi", ein aus Williams-Christbirnen hergestellter Birnenbrand, wird in den Tiroler Bars, wie "Kuhstall", "Almrausch" und "Tenne", von Pistengigolos und Ski-Hasen gerne in größeren Mengen vertilgt.

Verdecken der Feierspuren

Für den nächsten Morgen nach einer Après-Ski-Party empfiehlt sich für Frauen eine XXL-Sonnenbrille, Pelzmütze und Make-up zum Beseitigen der schlimmsten Feier-Spuren. Danach können die Skier oder das Snowboard für den Pistenbesuch untergeschnallt werden. Bevor nach dem Einkehrschwung am Abend wieder Party, Party, Party angesagt ist.

Keine Chance auf kostenloses Storno bei Schneemangel

Wenn der Schnee im Skigebiet ausbleibt, können Urlauber nicht auf eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung hoffen

Grafik hellblaue Schneekristalle auf weißem Hintergrund
sfondo invernale © Anna Khomulo - www.fotolia.de

Prof. Ernst Führich, Reiserechtler, weist darauf hin, dass man seine Reise nicht kostenlos stornieren kann, nur weil der Schnee beim geplanten Winterurlaubsort fehlt. Auch mit einer kostenlosen Umbuchung könne der Käufer nicht rechnen.

Denn weder der Reiseveranstalter noch der Hotelier haften für ungünstige Witterungsverhältnisse, so der Experte. Auch auf höhere Gewalt könne man sich beim Ausbleiben von Schnee nicht berufen, wie etwa bei dem Fall, wenn eine Lawine ausgelöst werde. Auch das Amtsgericht Viechtach entschied, dass es sich nicht um einen Mangel der Reise oder des Hotels handelt, wenn man im gewählten Urlaubsgebiet wegen Schneemangels nicht Skifahren könne.

Bei einer Schneegarantie ist das Kleingedruckte zu beachten

Anders liegt nach Führich der Fall, wenn der Reiseveranstalter die Garantie für Schneefall übernommen hat. Doch welche genauen Konditionen der Veranstalter bei der Übernahme einer solchen Schneegarantie einhalten müsse, sollte sich der Kunde im Kleingedruckten genauer durchlesen. Denn "schneesicher" heiße nicht zwangsläufig, dass eine längere Anfahrt zur Piste als unzumutbar zu betrachten sei.

Weihnachtsferien in den Alpen: Österreich ist das beliebteste Ziel

Diejenigen, die an Weihnachten nicht zuhause bleiben, sondern die Feiertage wegen der ganz besonderen Atmosphäre lieber in den Alpen verbringen möchten, entscheiden sich am häufigsten für Städte in Österreich.

In der Zeit vom 23.12.2011 bis zum 08.01.2012 reisen die meisten Deutschen nach Kitzbühel und Salzburg - dies ergab eine Analyse der Buchungen in den Hotels. Insgesamt liegen sieben Reiseziele unter den Top Ten in Österreich.

Auch in die Schweiz zieht es einige Urlauber, am beliebtesten - wenn auch am teuersten - sind hierbei St. Moritz und Davos. Durchschnittlich lässt sich sagen, dass die Hotelpreise in der Schweiz um 102 Prozent teurer sind als die in Deutschland.

Winterurlaub: Gut versichert auf die Skier

Junge Snowboardfahrerin mit Helm und Skibrille
Young skier © Orange Line Media - www.fotolia.de

Viele Menschen verbringen ihre Winterferien im Schnee. Damit ein Unfall auf der Piste oder Loipe nicht zum finanziellen Ruin führt, sollte ein ausreichender Versicherungsschutz vorhanden sein.

Eine private Haftpflichtversicherung ist ein absolutes Muss. Nicht nur auf Schnee und Eis, sondern auch abseits der Pisten. Sonst drohen bei einem Unfall mit Personenschaden hohe Kosten durch ärztliche Behandlungen, Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Schadenersatz.

Auch eine Unfallversicherung kann Wintersportler vor einem finanziellen Fiasko bewahren. Kosten für die Bergung nach einem Unfall oder auch Aufwendungen, die nach bleibenden Schäden anfallen, übernimmt die Krankenkasse nicht, wenn man der Verursacher des Missgeschicks ist. Aber Vorsicht! Man sollte genau überprüfen, ob auch Ski- und Snowboard-Unfälle abgedeckt sind.

Manche Versicherer zählen Ski- und Snowboard-Fahren zu den sogenannten Risiko-Sportarten und haben sie daher in den AGBs ausgeschlossen. Andere erheben einen Risikozuschlag. Eine schon vorhandene Berufsunfähigkeitsversicherung kann eine Alternative zur Unfallversicherung sein.

Wer sich auf den Pisten im Gebirge tummelt, benötigt unbedingt eine Auslandsreisekrankenversicherung. Einen Rettungsflug in das Krankenhaus bezahlt die heimische gesetzliche Krankenkasse nicht. Dabei können Kosten in Höhe von 3000 bis 5000 Euro entstehen. Zudem zahlt die gesetzliche Krankenkasse innerhalb von Europa lediglich die im Urlaubsland übliche Behandlung.

Überflüssig sind nach Meinung von Fachleuten in den meisten Fällen Reiserücktritt-, Reisegepäck- und Wintersportgeräte-Versicherung. Eine Reiserücktritt-Versicherung lohnt erst bei teuren Reisen. Das Reisegepäck ist im Hotel oder Parkhaus über die jeweilige Hausrat-Versicherung abgesichert. Wintersportgeräte-Versicherungen ersetzen nur den Zeitwert. Nach zwei Jahren erfolgt in den meisten Fällen bereits keine finanzielle Entschädigung mehr.

Einsame aber wunderschöne Wintertage in Jütland verbringen

Wer zu dieser Jahreszeit verreist, den zieht es entweder in den sonnigen Süden oder in die Berge zum Skifahren. Doch gerade dann sind Reisen zu menschenleeren Orten eine unvergessliche Sache - wie zum Beispiel an die jütländische Nordseeküste.

Wer es einsam und gemütlich mag, wer gerne in einem urigen Häuschen direkt am Meer wohnt und dem Wind beim Stürmen zuhören möchte, ist im dänischen Jütland genau richtig. Und obendrauf gibt es Unterkünfte zu wahren Schnäppchenpreisen. Während ein Ferienhaus mit Whirlpool und Sauna in der Sommersaison pro Woche etwa 1200 Euro kostet, ist man zu dieser Zeit mit etwa 350 Euro schon dabei. Diese Winterpreise - die je nach Lage und Ausstattung sogar noch tiefer reichen können - gibt es bis April, danach wird es wieder voller in Jütland.

Wer jetzt seine freien Tage hier verbringt, muss es lieben: einsame Spaziergänge am Strand mit tosendem Wind, dann in ein behagliches Haus zurück kehren und es sich mit Kerzen und Kaminfeuer so richtig gemütlich machen. Action ist hier nicht angesagt, doch um den Gedanken ein mal freien Lauf zu lassen, ist es perfekt.

Den Skiurlaub sollte man frühzeitig buchen

Momentan sind die meisten Menschen noch in Sommerstimmung, die letzten warmen Tage werden ausgiebig genutzt und der ein oder andere nutzt den Spätsommer für einen Trip in den Süden. Doch auch wenn der Sommerurlaub noch akutell ist, sollte man sich bereits jetzt schon Gedanken über den Winterurlaub machen, denn wer eine Skireise machen möchte, sollte diese unbedingt frühzeitig buchen, denn ansonsten sind die begehrtesten Plätze ausgebucht und es wird zudem viel teurer.

Wer erst kurze Zeit später mit der Planung und Reservierung anfängt, darf sich nicht wundern, wenn er nur noch Angebote für die heimische Region bekommt - richtige Skistimmung kommt dort sicher nicht auf.

Nicht immer muss es dabei Österreich oder die Schweiz sein - auch in Italien und Frankreich beispielsweise warten perfekte Skipisten auf den Urlauber. Wer etwas mehr Geld zur Verfügung hat, sollte auch unbedingt mal die USA in Betracht ziehen.

Alpenerlebnisse jenseits des Pistenrummels: Schneewandern in den Dolomiten

Während sich die großen Skigebiete in Österreich und der Schweiz auf den jährlichen Wintersportrummel auf den Pisten und Apres-Ski-Hütten einstellen, herrscht im Hochpustertal in den Sextener Dolomiten weiterhin herrliche Ruhe.

Für Skifahrer ist das Gebiet zu anspruchslos und Partyrummel ist in den Dörfern nicht zu finden. So tummeln sich lediglich einige wenige Skifahrer auf den Pisten und Loipen der Region.

Stattdessen kommen immer mehr Besucher im Winter, die die Drei Zinnen besteigen wollen, das Wahrzeichen der Region. Bislang ein reines Sommerziel für Bergwanderer, versuchen abenteuerlustige Urlauber nun den Aufstieg zur Dreizinnenhütte in 2438 Metern Höhe auf Schneeschuhen. Einfach ist dies nicht, doch dafür werden die Wanderer mit paradiesischer Ruhe in den verschneiten Bergen belohnt.

Abends gibt es statt Glühwein und Jägertee rustikale Südtiroler Spezialitäten wie Wildschweinsalami und Hirschwurzen in den gemütlichen Restaurants von Sexten, Innichen und Toblach. Wohl aber kann es passieren, der heimischen Politikprominenz in die Arme zu laufen: Angela Merkel war auch schon da.

Andorra gilt als Geheimtipp für den Winterurlaub

Hoch in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien versteckt sich eines der schönsten Wintersportländer Europas: Der Zwergstaat Andorra, der insgesamt nur 468 Quadratkilometer misst, aber Skiurlaubern trotzdem 300 Pistenkilometer bietet.

Ein Drittel der über 60 Berggipfel Andorras liegen oberhalb der Waldgrenze und bieten ideale Wintersportbedingungen. Kein Wunder, dass das kleine Land jeden Winter zahllose Urlauber vor allem aus den beiden Nachbarländern anlockt.

Skifahrer finden allein im Skigebiet Grandvalira 205 Pistenkilometer mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden, sowie vielfache andere Unterhaltungsmöglichkeiten wie Freeriding-Zonen und sogar Heli-Skiing auf den Gipfeln.

Für Snowboarder stehen Halfpipes bereit und wer es gemächlicher angehen will, unternimmt Hundeschlittentouren durch den Naturpark. Starke Nerven erfordert das Speedriding - steile Abfahrten, unterstützt durch einen Gleitschirm, bei denen auch schon mal 30 Meter hohe Sprünge drin sind.

Ein einzigartiges Erlebnis bietet der Bergsee La Canaleta: Ausgerüstet mit Tauchanzügen und Schwimmflossen steigen Mutige mit Sauerstoffflaschen durch ein Loch in der zugefrorenen Decke des Sees und tauchen ab in eine eisige aber wunderschöne Unterwasserwelt. Die Tauchanzüge werden dabei einfach über die Skikleidung gezogen. Eine Erfahrung, die jedem Andorra-Besucher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Klimaschule und Alpen-Safari - Der Nationalpark Hohe Tauern setzt auf Nachhaltigkeit

Seit der Tourismus das Thema Nachhaltigkeit für sich entdeckt hat, überbieten sich die Urlaubsregionen der Welt mit immer neuen Konzepten und Angeboten. Auch der Nationalpark Hohe Tauern in Österreich setzt nun auf umweltfreundliche Konzepte: Das Motto "Null Kilometer" steht für den Wunsch, dass die Urlauber keine (schädlichen) Spuren hinterlassen und das eigene Auto möglichst ganz zuhause lassen. In den Orten werden Skibusse und Hotelshuttles eingesetzt, die Mobilität garantieren.

Zu den Angeboten gehören Alpen-Safaris und Schneeschuhwanderungen, bei denen Besucher die "Big Five" der Alpen in freier Wildbahn erleben können: Steinböcke, Gämsen, Steinadler, Bartgeier und Gänsegeier, die im Fleißtal heimisch sind. Die Rückkehr der Steinböcke ist ein großer Erfolg für die Region: Nachdem die Tiere in früheren Jahrhunderten ausgerottet worden waren, wurden in den 60er Jahren wieder Steinböcke in den Hohen Tauern angesiedelt: Heute tummeln sich wieder mehr als 550 Exemplare an den Hängen.

Kinder können sich in der Klimaschule über das Thema Nachhaltigkeit informieren: Zum Beispiel indem sie den CO2-Ausstoss ihres Lieblingsessens ermitteln und feststellen, dass lokale Spezialitäten wie Kärtner Almochsen und Forellenfilets mindestens genauso lecker sind wie Spaghetti Bolognese und Hamburger, aber wesentlich weniger CO2 durch den Wegfall langer Transportwege verursachen.

Skiresort Megève: Gourmets im Schatten des Mont Blanc

Wenn es die Reichen und Schönen Frankreichs auf die Skier zieht, bleiben sie lieber im eigenen Land

Junges lachendes Paar in Skiausrüstung, er steht hinter ihr, blauer Hintergrund mit Schneeflocken
happy ski couple © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

St. Moritz? Lech? Wenn Frankreichs Reiche und Schöne im Winter in die Alpen ziehen, bleiben sie lieber im eigenen Land: Im Nobelort Megève am Mont Blanc reihen sich die Luxuslimousinen im Winter aneinander und das luxuriöse Mont d'Arbois Palace Hotel, mit dem die Rothschilds 1921 den Boom des verschlafenen Ortes einläuteten, ist ausgebucht. Das Skilaufen an sich ist hier nur zweitrangig.

Gute Küche und tobendes Nachtleben

Wichtiger ist, wie könnte es im Land der Gourmets anders sein, das Essen: Im Flocons de Sel kocht abends der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Starkoch Emmanuel Renaut, der vor allem regionale Spezialitäten auftischt - und das zu moderaten Preisen. Auch andere Restaurants sind abends gut gefüllt und das Nachtleben tobt bis in die Morgenstunden, wenn die ernsthaften Skiläufer im benachbarten Chamonix schon längst schlafen.

445 Pistenkilometern mit 221 Abfahrten

Dabei hat Megève durchaus einige schöne Pisten zu bieten: Auf insgesamt 445 Pistenkilometern gibt es 221 Abfahrten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden im Schatten des mächtigen Mont Blanc. Doch eilig hat es auf Megèves Pisten niemand: Nach einem ausgedehnten Mittagessen in einer der vielen Skihütten geht es ganz gemächlich ins Tal zurück. Schließlich warten dort schon die Bars mit ihren Après-Ski-Partys.

Stressfrei in den Skiurlaub – mit dem Flugzeug

Fliegendes Flugzeug mit roter Turbine in der Nahaufnahme
boing © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Zwischen Dezember und April zieht es viele Wintersportfans in die Skigebiete – ob Langlauf, Alpinski, Snowboarding oder Rodeln mit den Kleinen – in Sachen Wintersport findet sich für jeden das passende Angebot. Zu den besonders beliebten Gebieten gehören auch Österreich und die Schweiz, welche optimale Pistenverhältnisse bietet.

Koffer packen, rein ins Auto und los geht's. Doch schon bald wird klar dass diese Fahrt länger dauern wird als erwartet, denn verschneite und vereiste Straßen lassen nicht lange auf sich warten.

Mit dem Flieger entspannter ans Ziel

Wer auf lange Anreisen mit Staus und Co. verzichten möchte, sollte mal in Erwägung ziehen, auf das Reisemittel Flugzeug umzusteigen. Besonders in die österreichischen und Schweizer Skigebiete kommt man per Flugreise schnell und stressfrei. Dabei stehen dem Urlauber je nach gewünschtem Reiseziel mehrere Flughäfen zur Verfügung, die von den Airlines wie Air Berlin, Lufthansa, Tuifly oder auch EasyJet u.a. ab Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt und Co. angeflogen werden.

So kommt man vom Flughafen Salzburg in nur einer Stunde nach Saalbach-Hinterglemm, ins Johanntal oder auch in das beliebte Kaisergebirge. Von Innsbruck aus ist man quasi direkt im Stubaital; bis zu den Ötztaler Alpen und dem Zillertal dauert es nur eine halbe Stunde. Landet man in Zürich, kommt man in etwa eineinhalb Stunden nach St. Gallen. Die Fahrt vom Flughafen bis zum Skigebiet kann man in den meisten Gegenden bequem per Zug machen und in vielen Städten stehen dafür auch spezielle Shuttlebusse zur Verfügung.

Preiskampf um Touristen – Schweizer Ferienorte werben mit Rabatten

Weil die Buchungen zurückgegangen sind, bieten schweizerische Wintersportorte nun attraktive Wechselkurse

Junge Frau mit Skiern, im Hintergrund Piste und Lift
skier © diego cervo - www.fotolia.de

Urlaub in der Schweiz war schon immer kostspielig. Seit die Eidgenossen ihre Währung vom Euro abgekoppelt haben, sind die Kosten für Besucher nochmals rund 20 Prozent teurer geworden. Viele Gäste aus dem europäischen Ausland verbringen ihre Skiferien deshalb lieber in Österreich oder Frankreich. Die schweizerischen Wintersportorte halten nun dagegen: sie werben mit Rabatten, kostenlosen Zusatzangeboten oder einem eigenen Euro-Wechselkurs.

Individueller Wechselkurs kann sich lohnen

Ob

  • Gratis-Kutschfahrt
  • Preisnachlass oder
  • attraktiverer Wechselkurs

die Skigebiete lassen sich allerlei einfallen, um Wintersportler auf ihre Pisten zu locken. In beliebten Regionen wie Saas-Fee sind die Buchungen dennoch um 40 Prozent zurückgegangen. Vor allem ab Mitte März, wenn die Wintersaison endet, wird es leer im Alpenland.

Dabei könnte sich der individuelle Wechselkurs für Urlauber und Veranstalter durchaus rechnen. Portes du Soleil an der französischen Grenze hat etwa einen Kurs von 1,35 festgelegt, während der offizielle Wechselkurs derzeit 1:1 steht. Touristen könnten also preiswerter Urlaub machen als im Rest der Schweiz.

Gastwirte und Bergbahnbetreiber können ihre Waren und Ersatzteile wiederum zum günstigeren Tarif im Nachbarland einkaufen. Ob sich das System bewährt, bleibt allerdings abzuwarten.

Nicht jeder kann sich im Urlaub jedoch mit Kälte und Schnee anfreunden...

Im Winter in den Sommerurlaub

In den dunklen und kalten Monaten des Jahres ziehen sich die Menschen in die warmen Häuser zurück und träumen von einem Urlaub in der Wärme. Wer kann, flieht vor dem Winter in die Sonne – und die ist gar nicht so weit weg, wie viele Menschen denken.

Nahziele in Europa und Nordafrika

Zu den klassischen Urlaubsgebieten zum Überwintern gehört Mallorca. Die spanische Baleareninsel eignet sich vortrefflich zum Sonne tanken und lässt sich per Flugzeug schnell erreichen. Auch für Familien werden günstige Pauschalreisen angeboten.

Auf den griechischen Inseln wird es erst spät Herbst und je weiter die Inseln im östlichen Mittelmeer liegen, desto milder ist das Klima. Zu den beliebtesten Winterzielen in Europa gehört deshalb die Insel Zypern.

Etwas exotischer sind Reisen nach Israel und Jordanien. Israels Hotspot für Partygänger ist die moderne Metropole Tel Aviv; im Königreich Jordanien wird vor allem Aqaba von Touristen besucht. Beide Länder haben einen kleinen Küstenstreifen am Roten Meer, wo sich Taucher und Sonnenanbeter treffen.

Nordafrika lockt mit exotischen Zielen. Interessant sind die marokkanischen Königsstädte und die Sonnenstrände auf der tunesischen Halbinsel Djerba.

Mitten im Winter Sonne zu tanken macht immer mehr Menschen glücklich
Mitten im Winter Sonne zu tanken macht immer mehr Menschen glücklich

Inselurlaub auf allen Weltmeeren

Etwas weiter entfernt aber irgendwie trotzdem nah sind die Inselgruppen im Atlantik. Die Azoren und Kanaren liegen vor der afrikanischen Westküste. Sie gehören zu den bevorzugten Winterzeilen in der EU.

Während die Azoren mit der Hauptinsel Madeira eher ursprünglich sind und vor allem Natururlauber und Wanderer anziehen, sind die kanarischen Ziele für Badeurlauber und Wassersportler. Fuerteventura und Teneriffa gehören zu den meistbesuchten Inseln der Inselgruppe.

Sogar das Wasser ist in den Monaten November und Dezember noch angenehm warm. Allerdings sollte man bedenken, dass das Klima auf den verschiedenen Inseln im Winter unterschiedlich ausfallen kann.

Im Indischen Ozean liegen die Inselgruppen der Seychellen und Malediven. Auf den kleinen Atollen finden Urlauber mit entsprechendem Budget ihr ganz persönliches Urlaubsparadies unter Palmen, das mit wunderschönen Sandstränden und kristallklarem Meer lockt. Kultur und spektakuläre Natur erleben Reisende auf der Gewürzinsel Sansibar oder auf der "Insel der Götter" Bali.

In der Karibik liegen zahllose wunderschöne Inseln mit ganz unterschiedlichen Facetten, die Urlauber am besten durch Inselhopping oder Kreuzfahrten kennenlernen können. Sehr weit von Europa entfernt ist die so genannte "Südsee".

Das Gebiet liegt im südlichen Pazifik. Wer dorthin reist, findet neben traumhaften Inseln mit den schönsten Stränden der Erde auch

  • ursprüngliche Vulkane
  • Regenwälder
  • Tauchspots und
  • ausnehmend freundliche Menschen, die einen entspannten Lebensstil pflegen.

Besonders schön ist es auf den Fidschi-Inseln und im Samoa Archipel. Touristisch stärker vermarktet werden die Hawaii-Inseln und Tahiti. Ein besonders beliebtes Reiseziel im Winter ist außerdem Costa Rica mit seinen wunderschönen Stränden und reizvollen Nationalparks.

Fernreisen nach Afrika und Asien

Afrika ist das Traumziel vieler Menschen. In Südafrika ist eine Reise entlang der Südküste empfehlenswert. Safaris werden vor allem in den ostafrikanischen Nationalparks veranstaltet.

Diese Reisen können mit Badeurlaub an der Ostküste verbunden werden. Auch Namibia ist ein lohnendes Ziel in Afrika.

Zu den meist besuchten asiatischen Ländern gehört sicher Thailand. Ruhiger, weniger kommerziell und mindestens genauso schön ist der tropische Süden Vietnams. Wer beim Weihnachtsshopping richtig zuschlagen möchte und dabei eine Stadt der Superlative erleben will sollte unbedingt Singapur besuchen.

Die Inselgruppe der Philippinen ist fast noch ein Geheimtipp, denn Massentourismus findet nur auf den Hauptinseln statt. Abseits davon warten

  • kilometerlange Strände
  • Reisterrassen und
  • dichte Regenwälder

auf Trekkingurlauber, Wassersportler und Individualisten.

Noch ein Tipp für Weltenbummler: Den weltweit größten Pool hat das chilenische Ferienresort San Alfonso del Mar in der Küstenstadt Algarrobo. Diese künstliche Lagune ist spektakuläre acht Hektar groß. Sie hat eine Länge von einem Kilometer.

Thailand statt Tirol - Immer mehr Österreicher fliehen im Winter ins Warme

Grüne Palme ragt von rechts vor den strahlend blauen Himmel und das azurblaue Meer der Seychellen
sommer © tomtitom - www.fotolia.de

Trotz der Konjunkturflaute im Land wurden für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage 10 Prozent mehr Reisen in ferne Gefilde gebucht als im Vorjahr. Dies berichtete der ORF, der sich auf die Daten der Verkehrsbüro-Gruppe bezog, dem größten Anbieter von Pauschalreisen.

Besonders beliebt ist demnach Thailand: Die Buchungen ins "Land des Lächelns" zogen um 29% Prozent an und stehen gleich hinter Spanien an zweiter Stelle der meistgebuchten Reiseziele des Winters.

Ebenfalls hoch im Kurs bei Fernreisen stehen Kuba und Indien mit einem Zuwachs von 35% und Mexiko mit 32%. Hier lagen die Vorjahreszahlen jedoch wesentlich niedriger als im ohnehin schon beliebten Thailand. Die Politk der USA lässt scheinbar niemanden kalt: Erst nach der Wiederwahl von Barack Obama zogen die Buchungen für die Vereinigten Staaten stark an. Die beliebtesten Ziele im Land sind dabei New York, Kalifornien, Florida und die Staaten von Neuengland im Nordosten.

Einen Einbruch um 15% verzeichnete dagegen Ägypten. Dies ist vermutlich auf die Berichterstattung des letzten Monate und die Unruhen in Kairo zurückzuführen. Doch noch immer liegt das Land der Pharaonen insgesamt auf dem vierten Platz der meistgebuchten Ziele - gleich hinter den Malediven.

Komplettiert wird die Top Ten von der Dominikanischen Republik, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mauritius und Italien.

Urlaubszeit ist Schlemmerzeit - viele Menschen beklagen die Gewichtszunahme, wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen; besonders in den kälteren Monaten tendiert man dazu, mehr zu essen...

In den Ferien der Fitness treu bleiben

Halbjahresferien. Das ist die Zeit der Zeugnisse und Winterurlaube. Und wenn man Glück hat, ist sogar beides schön.

Einmal davon abgesehen, dass die Zeugnisausgabe immer eine Herausforderung an den Blutdruck darstellt, wartet der lang ersehnte Winterurlaub mit anderen Gefahren für Ihre Fitness auf.

  • Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • zuckerüberfrachtete Desserts und
  • verlockende Cocktail-Drinks

wohin das Auge auch blickt.

Obwohl es natürlich wichtig ist, in den Ferien eine Auszeit zu nehmen und einfach zu relaxen, kann exzessiven Schlemmen über zwei Wochen hinweg die Anzeige Ihrer Waage im heimischen Badezimmer drastisch nach oben schrauben. Dazu sind zwei Wochen lang genug, um Sie aus den schwer angewöhnten Fitness-Lebensstil herauszuwerfen und Sie auf lange Sicht aus dem gesundheitlichen Takt zu werfen. Wir haben einige Tipps für Sie, wie Sie in den Ferien entspannen können und trotzdem Ihre Fitness nicht über Bord werfen müssen.

Tipp #1: Lassen Sie es beim Frühstück krachen

Wenn Sie schon schummeln müssen, und in den Ferien raten wir dringend dazu, dann tun Sie es so früh wie möglich am Tag. Studien haben gezeigt, dass ein ausgiebiges Frühstück dabei helfen kann, Fressattacken für den Rest des Tages zu vermeiden. Und wenn Sie ihre Sünden vornehmlich am frühen Morgen begehen, haben Sie den kompletten Tag, um alles dafür zu tun, das außergewöhnliche Plus an Kalorien durch Sport oder ausschweifendes Shopping wieder nah an den gewohnten Soll-Zustand zu bringen.

Tipp #2: Planen Sie bewusst sportliche Aktivitäten ein

Auf einer Liege am Sonnendeck zu liegen und dem alpinen Treiben adretter Pistenhasen zuzusehen, kann jede Menge Spaß machen. Mehr Spaß macht es jedoch, wenn Sie sich von Zeit zu Zeit mit in das Getümmel stürzen und Ihren entspannten Organismus auf Trab bringen. Nutzen Sie die Ferien, um all jene körperlichen Bewegungsmöglichkeiten auszuprobieren, die Sie in der Heimat niemals machen könnten. Und wenn Sie sich mit

  • Schneewandern
  • Eislaufen und
  • Abfahrtsski

fit halten, machen vielleicht auch die adretten Pistenhasen mit.

Tipp #3: Buchen Sie ein Hotel mit Fitnessraum

Hotels mit einem eigenen Gym sind in der Regel nicht viel teurer als jene Unterbringungsanstalten, die den Fitnesstrend wohlmeinend ignorieren. Natürlich müssen Sie nicht das gleiche Trainingsprogramm absolvieren, das Sie von zuhause her kennen. Aber ein Fitnessraum macht es leicht, am frühen Morgen zehn bis zwanzig Minuten auf den Ergometer den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Genug, um in Form zu bleiben und dennoch zu wenig, um den Urlaub mit fehlgeleiteten Ambitionen zu versalzen. Wenn Sie kein kostengünstiges Hotel mit einem Gym finden können, versuchen Sie dort unterzukommen, wo Sie evtl. ein Schwimmbecken nutzen können. Und falls Sie ein Familienmensch sind, können Sie das Training im Pool gemeinsam mit ihren Kindern zum riesigen Familienspaß gestalten.

Tipp #4: Haben Sie eigene Snacks dabei

Bei langen Besichtigungstouren oder intensiven Eishockey-Matches gegen die Hotelbelegschaft macht sich schon einmal der Hunger für Zwischendurch bemerkbar. Um nicht bei dem nächsten Kiosk einen überteuerten Schokoriegel erwerben zu müssen, sollten Sie sich einen kleinen Snack stets in die Tasche packen.

reichen vollkommen aus, um das Magenknurren bis zum Dinner in Zaum zu halten.

Reisen und größere Familienfeste zu Weihnachten sollte man frühzeitig vorbereiten

Rote Christbaumkugel an Weihnachtsbaum, im Hintergrund goldener Baumschmuck
christmas decoration © AGphotographer - www.fotolia.de

Es ist zwar erst September, doch vereinzelt kann man schon Christstollen in den Supermärkten entdecken. Insbesondere Eltern wissen ziemlich genau, was das heißt. Nein, es geht nicht um Geschenke und auch nicht um die Planung des Weihnachtsmenüs, sondern: um Urlaub. Denn wer über die Feiertage verreisen, oder eine größere Familie zusammenbringen will, der sollte einiges bedenken.

Zunächst einmal sollte man seinen Anspruch beim Arbeitgeber geltend machen und mit Kollegen absprechen, wie die Arbeit zwischen den Jahren verteilt wird. In größeren Familien sollte man darauf achten, dass niemand außen vor bleibt beziehungsweise dass man sich an Absprachen hält.

Steht diesen formalen Dingen nichts im Wege, gilt zu bedenken, dass eine Reise über die Festtage oft teuer werden kann. Wer früh bucht, spart dabei so manchen Euro.

Zuletzt kann es nicht schaden, schon jetzt einen Blick auf Impfpässe und Personalausweise zu werfen. In den Adventswochen haben nämlich viele Ämter kürzere Öffnungszeiten.

Grundinformationen und Hinweise zum Winterurlaub

  • Winterurlaub - Möglichkeiten und Entscheidungshilfen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: paysage sous la neige © KCI1 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: happy ski couple © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: beach © Radovan Kraker - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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