13. Juli 2010
Wer immer nur zuhause im stillen Kämmerlein sitzt, wird garantiert keinen heißen Flirt finden, geschweige denn den Partner fürs Leben. Ausgehen lautet daher die Devise, die auch die meisten Singles brav befolgen. Doch wenn sie dann auf der Party, in der Bar oder dem Sommerfest angekommen sind, stehen sie meist einsam in der Ecke herum und warten darauf angesprochen zu werden. Dabei kann Flirten so einfach sein!
Bevor man sich fest entschlossen in Schale wirft und das Haus in Richtung Party verlässt, sollte man sich eines klar machen: eine Abfuhr zu bekommen ist absolut kein persönlicher Angriff. Vielleicht steckt der andere schon in einer festen Beziehung, ist gerade einfach schlecht gelaunt oder steht schlichtweg auf einen ganz anderen Typ. Man sollte einen Flirtversuch daher so ähnlich betrachten wie die Frage nach einer Zigarette: entweder der andere hat eine oder eben nicht, keine große Sache. So verliert man die Scheu davor abzublitzen und flirtet viel häufiger und vor allem entspannter.
Die meisten Menschen fühlen sich übrigens sehr geschmeichelt, wenn man sie charmant und höflich anspricht. Vor einer gemeinen Zurückweisung braucht man sich daher in der Regel absolut nicht zu fürchten, vor allem wenn man selbst zu den weiblichen Wesen gehört.
Etwas paradox, aber überaus erfolgversprechend ist das folgende Konzept: zum Flirten gehören nämlich immer drei. Am besten schnappt man sich seinen besten Freund oder die beste Freundin und geht mit ihm/ihr zusammen auf die Jagd. Regel Nummer eins ist jedoch, dass an diesem Abend nur eine Person flirtet, während die andere sozusagen nur den Zuspieler macht und sich dann dezent zurückzieht. So kann die nichtbetroffene Person das Objekt der Begierde unter einem Vorwand ansprechen und man kommt anschließend ganz zufällig dazu. So leidet die Situation nicht unter der unverkennbaren Flirtabsicht und man kann sich locker und entspannt näher kommen.
Auch alleine flirtet es sich ganz gut, solange man die Sache mit Stil angeht. Plumpe Anmachsprüche aus irgendwelchen Magazinen schrecken so gut wie jeden ab. Besser ist es, ganz natürlich ins Gespräch zu kommen. So kann man im Bistro oder der Kantine zum Beispiel einfach fragen, wie denn das Tagesgericht schmeckt oder wo man den nächsten Zigarettenautomaten findet.
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