Wahre Liebe erkennen und pflegen - Mit diesen Tipps bleibt Ihre Beziehung gesund

Zwei Tassen mit Cappuccinpo auf Tisch im Restaurant, Milchschaum in Herzform

Tipps für eine lange und glückliche Beziehung: Wie Paare den Zauber der Liebe über Jahrzehnte aufrecht erhalten

Die Liebe hat so seine lieben Tücken. Was zu Beginn meistens nach einem Leben auf einer Kuschelwolke ausschaut, kann sich im Beziehungsalltag schnell zum Überlebenskampf im Auge des Sturms wandeln. Liebe ist nicht nur das Gefühl, Schmetterlinge im Bauch zu haben. Liebe ist harte Arbeit, die jedoch am Ende bestens bezahlt ist. Mit Glück und Zufriedenheit. Die folgenden Tipps können dabei helfen, eine Beziehung zu führen, die die typischen Reibungspunkte elegant umschifft.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Wahre Liebe...

Es gibt unzählige kleine und große, offensichtliche und schwer erkennbare Zeichen dafür, wenn jemand verliebt ist. Sobald Sie wissen, auf welche Anzeichen Sie zu achten haben, können Sie schnell sehen, ob jemand verliebt ist oder nicht.

Das Verliebtsein verändert Personen in Ihrer Haltung und Ihrem Verhalten. Das Gefühl, das dafür zuständig ist, ist die Euphorie.

Es ist berauschend, aufregend und beängstigend und das alles zugleich. Mit der Zeit kann daraus Liebe werden.

Liebe besteht nicht aus dem Gefühl von Lust und Verblendung. Liebe ist in jeglicher Gefühlsrichtung mehr.

Verletzlichkeit zulassen

Eines der ersten Zeichen für das Verliebtsein ist, wenn man plötzlich sehr verletzlich ist. Diese Verletzlichkeit kann sich darin zeigen, dass man seine

mitteilt. Wenn man beginnt, sich zu verlieben, wird sich das Herz dem besonderen Anderen gegenüber öffnen. Man beginnt, dem anderen sein Innerstes anzuvertrauen und zeigt sich ihm, wie sonst nur sehr eng stehenden Menschen.

Einigen Menschen macht die Verletzlichkeit Angst, vor allem, wenn man schlechte Erfahrungen in vorangegangenen Beziehungen gemacht hat oder eine vertrauensschwache Kindheit hatte. Wenn man offen und verletzbar ist, können jene Themen in unser Bewusstsein gelangen, die ansonsten vor und von uns selbst verdrängt und vor anderen versteckt oder beschützt werden. Darin liegt die Angst oft begründet.

Wahre Schönheit kommt von innen

Ein anderes sicheres Zeichen für das Verliebtsein ist die Fähigkeit, die innere Schönheit eines Menschen zu sehen. Zu Beginn einer romantischen Beziehung wird viel Aufmerksamkeit auf das Äußere gelegt.

Im Laufe der Zeit, wenn die Gefühle der Liebe aufblühen, sehen Sie die eigentliche Persönlichkeit Ihres Gegenübers – dessen wahre innere Schönheit. Bei diesem Gedanken gewinnt das Sprichwort "Liebe macht blind" an Bestätigung.

Die Familie

Wenn Sie mit jemandem in einer Beziehung sind, der Sie eines Tages fragt, ob er Ihre Familie kennenlernen kann, können Sie sicher sein, dass der Mensch dabei ist, sich in Sie zu verlieben oder Sie sogar bereits zutiefst liebt. Die Familie ist sehr wichtig und das Kennenlernen der Familie des Partners macht die Ernsthaftigkeit der Beziehung deutlich. Wenn Sie sowohl der Familie als auch dem Freundeskreis vorgestellt wurden, können Sie sich sicher sein, dass die Gefühle Ihres Partners echt sind.

Nähe

Beziehungen tendieren schnell dazu, von anfänglich vereinzelten Verabredungen in der Woche zu täglichen Begegnungen zu werden, so dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt wie selbstverständlich ganze Tage miteinander verbringt.

Wenn man verliebt ist, versucht man, jeden wachen Moment gemeinsam zu verbringen. Man ist entweder bei sich oder bei dem anderen.

Man bringt den anderen nach Hause oder geht den Weg von Erledigungen zusammen. Wenn man nicht zusammen sein kann, telefoniert man oder schreibt sich romantische SMS.

Wenn man verliebt ist, ist das Bedürfnis, in der Gegenwart des anderen zu sein, ein sehr beruhigendes und aufregendes Gefühl. Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, kommt es mehr und mehr zu zärtlichen Berührungen.

Selbstlosigkeit

Das letzte und deutlichste Anzeichen des Verliebtseins ist die pure Selbstlosigkeit. Das geschieht, wenn der Partner die Bedürfnisse von beiden in den Vordergrund stellt und seine eigenen Bedürfnisse nachrangig behandelt.

Der Partner macht alles in seiner Macht stehende, um sicher zu sein, dass der andere glücklich ist. Es gibt dem Partner das Gefühl umsorgt zu sein, was wiederum den gebenden Partner glücklich macht, weil er die Bedürfnisse seines Geliebten gesehen und erfüllt hat.

Die wichtigen 4 Phasen der Liebe

Junges Paar draußen, sie umarmt ihn von hinten
Smiling young couple having fun © Artur Gabrysiak - www.fotolia.de

So schön die Liebe auch zu Beginn sein mag, wird sie sich im Laufe der Zeit wandeln. Verschiedene Phasen bringen einen Wandel, der auch bei der größten Liebe nicht zu vermeiden ist.

Phase 1

Trifft Amors Pfeil mitten in das Herz, hängt der Himmel voller Geigen und der Blick durch die rosa Brille verspricht lebenslange Glücksgefühle. Gespräche und gemeinsames Lösen von Problemen ist in der ersten Phase, auch Schmetterlingsphase genannt, für Liebende eine Selbstverständlichkeit.

Phase 2

Leider tritt früher oder später die Enttäuschungsphase ein, die schnell ein Paar von ihrer Wolke 7 fallen lässt. Der Partner erscheint nun nicht mehr als nur ideal, da sich bei ihm negative Angewohnheiten und Ansichten zeigen.

Plötzlich treten die einstigen schönen Dinge in den Hintergrund und Verletzungen werden dem anderen immer öfter zugefügt. Leider lassen die Liebenden das Negative in den Vordergrund rücken.

Phase 3

Während der sogenannten Entscheidungsphase finden kaum mehr Bemühungen für die Beziehung statt. Resignation und die Frage nach einer Trennung nehmen viel Raum ein, was nicht selten zu einem Seitensprung führt. In dieser Phase ist nichts so wichtig wie offene Gespräche zu führen.

Phase 4

Wird für die Beziehung gekämpft, darf sich auch die Geborgenheitsphase einstellen. Vertrauen und ein Gefühl der Sicherheit sind der Lohn in dieser Phase.

Die Phasen fließen meist ineinander über, ebenso ist auch die Dauer unterschiedlich, je nach Umgang mit den auftretenden Problematiken.

Freundschaft wichtig für die Liebe

Junges Paar draussen, sie umarmt ihn von hinten, beide lächeln
Woman embracing her boyfriend © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Eine Umfrage der Online-Partneragentur Parship über die Frage, was eine glückliche Beziehung ausmacht, kamen erstaunliche Antworten zutage. So gehört für 36% der Befragte eine Freundschaft zwischen den Partner zur Liebe dazu. Außerdem wichtig für eine funktionierende und liebevolle Beziehung sind Humor, das Verbringen von gemeinsamer Zeit, sowie gemeinsame Interessen oder auch Hobbys.

Auch wenn sich Gegensätze anziehen, zeigen doch die Ähnlichkeiten zwischen den Partner eine höhere Aussicht auf eine zufriedene Liebesbeziehung. Online-Partnerbörsen können zudem dabei helfen einen passenden Partner zu finden, da man hier gezielt nach gleichen Interessen und ähnliches Ausschau halten kann. Doch eine Garantie darüber wie das erste Date verlaufen wird, hat man auch hierbei nicht.

...oder nur kurzes Abenteuer?

Eine einseitige Beziehung bringt Ihnen gar nichts. Auch wenn Sie das Gefühl haben, nicht ohne Ihren Partner leben zu können und ihn über alle Maßen lieben, prüfen Sie, ob er es ernst mit Ihnen meint und ob er sich mit Ihnen ebenfalls eines Tages vor dem Traualtar sieht und gemeinsame Kinder mit Ihnen haben möchte.

Kommen Sie mit Ihrem Partner schnellstmöglich ins Gespräch. Die nachfolgenden Schritte können Ihnen hilfreich sein, um einen klaren Blick und ein klares Gefühl zu Ihrer Beziehung zu erhalten.

Er spricht nie über eine gemeinsame Zukunft

Sie denken daran, dass Sie eines Tages Ihren Partner heiraten werden. Und das erzählen Sie auch Ihrem Partner. Dieser sagt nichts.

Sie erzählen, dass Sie eines Tages mit ihm Kinder haben werden. Er sieht Sie mit leerem Blick an. Wenn er nie von sich aus über eine gemeinsame Zukunft spricht, dann hat er mit großer Wahrscheinlichkeit keine Zukunftsgedanken, die mit Ihnen in Verbindung stehen oder er macht sich einfach keine Gedanken über das, was morgen kommt.

Er zieht sich vor ernsten Themen zurück

Sofern Sie nicht mit einem Jugendlichen, sondern mit einem erwachsenen Mann zusammen sind, wird es in Ihrer Beziehung ab und an zu ernsthaften Themen und schweren Gesprächen kommen. Ihr Partner sollte in der Lage sein, Ihnen zuzuhören und zu diskutieren und nicht vor den Themen davonlaufen.

Naturbedingt ist es nun einmal so, dass Frauen mehr reden wollen als Männer. Wenn er allerdings immer das Thema wechselt, wenn Sie über die Zukunft reden, wenn Sie darüber sprechen, wie Sie Ihre Beziehung gemeinsam verbessern können oder andere Themen ansprechen, die eine ernsthafte Basis haben, sollten Sie Ihre Beziehung von dieser Perspektive aus neu beurteilen.

80% aller Gespräche werden durch Sie ausgelöst

Ginge es nach Ihnen, dann würden Sie und Ihr Partner mehrmals am Tag miteinander ins Gespräch kommen. Wenn es nach ihm ginge, würde es ihm genügen, wenn sie miteinander ein oder zwei Mal die Woche miteinander reden.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie immer diejenige sind, die als einzige "Guten Morgen" oder "Gute Nacht" sagt, oder als einzige mal anruft nur um zu fragen, wie es dem anderen geht oder um mitzuteilen, dass man gerade an den anderen denkt oder sich auf einen gemeinsamen Abend freut, dann übersehen Sie vielleicht, dass die Initiative Ihres Partners gänzlich fehlt.

Die Beziehung existiert demzufolge nur von Ihrer Seite aus. Wenn ein Mann sich mit Ihnen unterhalten will, dann findet er die Zeit.

Behalten Sie bitte im Kopf, dass nicht nur, weil er Ihre Anrufe entgegennimmt, das gleichermaßen bedeutet, dass er nicht ohne Sie leben kann und will. Wenn es von seiner Seite aus auch eine ernstgenommene und gewollte Beziehung mit Ihnen ist, dann spricht er von sich aus mit Ihnen und ruft Sie auch eigenständig an.

Sie werden mit Ablehnung konfrontiert

Niemand mag das Gefühl, abgelehnt zu werden. Vor allem nicht, wenn die Ablehnung von jemandem kommt, den man liebt, um den man sich kümmert, den man gern hat. Wenn Sie sich in einer Beziehung befinden, in der Sie unentwegt mit Ablehnung konfrontiert werden, dann ist es an der Zeit, den Beziehungsstand neu zu bewerten. Ist Ihr Partner zu keinem Kompromiss bereit oder akzeptiert an Ihnen, dass bestimmte Dinge nun einmal zu Ihnen und Ihrer Person gehören, dann sagt ein in Nichtakzeptanz gesagtes Wort Ihres Partners sehr viel über Ihren derzeitigen Beziehungsstand aus.

Falsch entschieden – Viele Frauen bereuen ihre Wahl in Liebesangelegenheiten

Junges Paar beim Streit, sie guckt genervt, er redet auf sie ein
Angry Couple © Jason Stitt - www.fotolia.de

Der Fachmann für Marketing, Neal Roese von der Northwestern Universität für Management hat 370 Teilnehmer telefonisch befragt, ob es etwas gibt im Leben, das sie bereuen würden. Das erstaunliche Ergebnis war, dass immerhin 44 Prozent der Frauen in Angelegenheiten des Herzens anders entscheiden würden, als sie es vormals taten. Bei den Männern waren es 19 Prozent.

Vor allem die Tatsache, geliebte Menschen nicht behalten oder eine Jugendliebe verloren zu haben, führte zu Bedauern. Neben der Liebe bereuten viele auch einfach verpasste Gelegenheiten. Gleichgültig ob es um Berufsausbildung oder andere Möglichkeiten ging, jeder hatte etwas Spezielles, das er heutzutage anders machen würde.

Genau darin liege die Chance, erklärte Roese. Beim nächsten Mal wird alles anders und vor allem besser. Im Bereuen liegt die Kraft zu verändern. Die Interviewten waren im Alter von 20 bis 80 Jahren.

Wenn es sich um ehrliche, tiefe Gefühle handelt, sollte man diese möglichst lange halten bzw. weiter vertiefen...

Das Verliebtsein genießen

Sind Sie frisch verliebt? Dann geht es Ihnen bestimmt im Moment sehr gut. Sie strahlen eine Lebensfreude aus, um die Sie Ihre Freunde und Kollegen beneiden. Sie stecken voller Energie und könnten Bäume ausreißen und Helden zeugen.

Schuld daran sind die Endorphine, die Glückshormone, die Ihr Körper manchmal schon allein beim Anblick Ihrer neuen Liebe ausschüttet. Wie Sie Ihre Verliebtheit möglichst optimal genießen und lange erhalten können, dazu haben wir ein paar gute Tipps für Sie parat.

Zeit zu zweit

Nehmen Sie sich genug Raum und Zeit, um Ihre Verliebtheit zu genießen. Dies bedeutet, dass Sie für Ihren bestehenden Freundeskreis vielleicht etwas weniger Zeit haben werden. Ihre Freunde werden dies aber bestimmt verstehen und sich mit Ihnen freuen, sofern es nicht Überhand nimmt.

Vernachlässigen Sie über dem ganzen Glück aber am besten nicht Ihre Arbeit. Doch wahrscheinlich haben Sie ohnehin so viel Schwung, dass sie Ihnen wie von selbst von der Hand geht. Planen Sie in Ihrer Freizeit genügend Freiräume ein, die Sie mit dem Partner gemeinsam verbringen und in der Sie Ihre Verliebtheit genießen können.

Gemeinsame Unternehmungen

Unternehmen Sie Dinge, die Sie schon lange einmal unternehmen wollten. Denn über gemeinsam erlebte Aktivitäten wächst man um so mehr zusammen. Die Basis, die eine Beziehung hat, besteht zum großen Teil aus gemeinsam gemachten Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnissen.

Füllen Sie Ihr Fundament also mit möglichst lange in Erinnerung bleibenden Aktivitäten. Gehen Sie:

Freiräume lassen und die Freunde des Partners kennenlernen

Nachdem das erste Kennenlernen vorüber ist, sollte Ihr neuer Partner auch Ihre Freunde kennen lernen, und Sie die seinen. Auch die Akzeptanz im gegenseitigen Freundeskreis sagt viel darüber aus, wie Sie als Paar zusammen harmonieren. Besuchen Sie Freunde, oder laden Sie sie ein.

Lassen Sie sich aber auch nicht unter Druck setzen. Gerade zu Anfang der Beziehung benötigt ein Paar viel Zeit für sich, in der es nicht von außen gestört werden sollte. Nur wenn Sie viel Zeit mit Ihrem neuen Partner verbringen, können Sie ihn auch richtig gut kennenlernen.

Gespräche sollten trotz Romantik nicht zu kurz kommen

Zelebrieren Sie Ihre gemeinsame Romantik, denn auch sie gibt Kraft für weniger gute Zeiten und schafft eine tolle gemeinsame Basis. Gespräche sind dabei ebenso wichtig wie gemeinsame Unternehmungen. Zeigen Sie dem Partner Ihre Gefühle und geben Sie ihm die Gelegenheit, auch Sie gut kennenzulernen.

Damit sich die Gefühle festigen, sollte man die Beziehung ständig pflegen - nur so kann sie glücklich verlaufen und lange anhalten...

Tipps für eine lange und glückliche Beziehung

Es gibt einige Ratschläge, deren Befolgung dabei helfen kann, die Beziehung lange gesund zu halten.

Lassen Sie das Nörgeln sein

Jede Art von Kritik an den Eigenheiten Ihres Partners führt entweder zu Streit oder dazu, dass man sich selbst nicht wohl in der eigenen Haut fühlt. Psychologen sind der Meinung, dass Kritik am Partner in vielen Fällen eine Projektion der eigenen Unzulänglichkeiten ist.

Anstatt Ihren Partner mit Nörgeleien zu überhäufen, sollten Sie sich eher überlegen, warum Sie mit bestimmten Charakterzügen so Ihre lieben Probleme haben. Wenn Ihr Partner in Ihren Augen zu oft die Bettwäsche verknautschen möchte, versuchen Sie eher herauszufinden, warum Sie in dieser Hinsicht gehemmt sind.

Sehen Sie ein, dass Ihr Partner eine eigene Persönlichkeit ist

Jeder weiß, dass unsere bessere Hälfte ein Individuum ist. Dennoch behandeln wir unseren Partner unterbewusst und manchmal bewusst so, als wäre er eine Verlängerung unserer Selbst. Akzeptieren Sie, dass Ihr Partner ein Wesen mit einem eigenen Charakter mit entsprechenden Gefühlen und einer eigenen Wahrnehmung, Meinung und Erfahrung ist.

Akzeptieren Sie die Fehler des Partners

Wenn die Verliebtseins-Phase hinter Ihnen liegt, dann werden sich zu den rosafarbenen Gefühlen auch negative Empfindungen einstellen. Nicht alles, was Sie an Ihrem Partner kennenlernen, werden Sie sofort mögen.

Vor allem kann es auch der Fall sein, dass Sie bestimmte Eigenheiten niemals mögen können und lernen müssen, diese zu akzeptieren. Wichtig ist, dass Sie sich nicht immer über dieselben Eigenarten Ihres Partners aufregen und mit Ihrem Partner mindestens ein Mal über die Schwierigkeiten sprechen, die das Zusammenleben und Zusammensein mit ihm bedeuten.

Destruktives Verhalten nicht tolerieren

Lernen Sie zu akzeptieren, solange sich das Verhalten Ihres Partners nicht als destruktiv erweist. Wenn Ihr Partner egoistische Züge hat, Dinge von Ihnen verlangt oder Sie kritisiert, wobei er selbst nicht anders ist, oder er sich als zu faul erweist, sich mit Ihren Gedanken auseinanderzusetzen und eine Änderung seines Verhaltens in Betracht zu ziehen, dann bleiben Sie nicht länger in dieser Beziehung.

Genehmigen Sie sich emotionale Auszeiten

Unsere Haut braucht das Sonnenlicht, um Vitamin D zu produzieren. Langes und häufiges Sonnenbaden kann jedoch lebensbedrohlichen Hautkrebs entstehen lassen.

Auf die richtige Dosierung kommt es also an. Und das trifft auch ohne Ausnahme auf unsere Ehe oder Lebenspartnerschaft zu.

Natürlich brauchen wir einander, um unser Leben mit Glück füllen zu können. Aber wir brauchen auch emotionale Auszeiten, in denen man einmal nicht an den anderen denkt oder sich mit der Planung gemeinsamer Aktivitäten beschäftigt.

Treffen Sie sich allein mit Freunden oder treten Sie allein einen Verein bei, um sich selbst als Person weiter entwickeln zu können. Wenn beide Partner etwas getrennt voneinander erleben, gibt es auch am Frühstückstisch wieder etwas zu erzählen.

Knüpfen Sie keine Bedingungen an Geschenke

Ein Geschenk ist ein Geschenk. Und ein Gefallen ist ein Gefallen. In einer Ehe oder intimen Beziehung sollte man keine Bedingungen an Geschenke oder Gefälligkeiten knüpfen. Wenn Sie Ihrem Partner etwas Gutes tun wollen, dann tun Sie es. Punkt.

Machen Sie kein Spiel à la "Ich gebe Dir eine Massage, wenn du mir eine gibst" daraus. Das trifft genauso auf die Preise von Geschenken zu. Nur weil Sie Ihrem Partner einen Computer geschenkt haben, muss dieser seine Zuneigung nicht mit einer Stereo-Anlage zum Ausdruck bringen.

Nehmen Sie Gefälligkeiten und Geschenke als das an, was sie sind: Gesten und Symbole der Liebe. Das gilt im Übrigen auch für Komplimente.

Wir neigen häufig dazu, die Komplimente und das Lob unseres Partners nicht vollkommen ernst zu nehmen. Aber nur weil unser Gegenüber uns liebt, macht das seine Meinung nicht wertlos. Wenn Ihr Partner Ihnen sagt, dass Sie hübsch sind, dann nehmen Sie das Kompliment auch ruhig an und machen Sie es nicht zunichte, indem Sie es mit einem "Ach, das sagst du jetzt nur so" abweisen.

Seien Sie ehrlich

Ehrlich währt am längsten. Das deutsche Sprichwort ist nicht nur über zwei Jahrhunderte alt, sondern trifft haargenau den Punkt, an dem Beziehungen scheitern können.

Halbwahrheiten und Lügen können nicht für lange Zeit geheim gehalten werden. Erst recht nicht, wenn Sie mit Ihrem Gegenüber ein Zusammenleben anstreben. Erzählen Sie deshalb keine Wundergeschichten über sich, um den anderen zu beeindrucken ("Ich spreche sechs Sprachen fließend.").

Und verheimlichen Sie auch keine wesentlichen Fakten, die einen unmittelbaren Einfluss auf die sich anbahnende Beziehung haben könnten. Zum Beispiel, wenn Sie chronisch am Wochenende für Ihre Kinder aus einer früheren Beziehung verplant sind.

Seien Sie treu und aufrichtig

Sofern Sie keine anderen Absprachen getroffen haben, teilen Sie eine Bettdecke ausschließlich mit Ihrem romantischen Gegenstück und sonst niemand anderen. Von einer nahe stehenden Person hintergangen und betrogen zu werden, gehört zu den grausamsten Erlebnissen, die einem Menschen widerfahren können.

Wenn Sie Ihren Partner tatsächlich lieben, ersparen Sie ihm oder ihr diese Erfahrung. Letztendlich fruchtet Treue in so tiefem Vertrauen, das Sie in Ihrem Leben wahrscheinlich kein zweites Mal aufbauen können.

Sprechen Sie Probleme an

Keine Partnerschaft verläuft in völliger Harmonie. Sie sind nun einmal zwei Menschen mit eigenen Gedanken und Gefühlen. Eine Beziehung, egal mit wie viel Liebe und Hingabe Sie für einander empfinden, ist daher immer auch das Ergebnis zahlreicher Kompromisse. Und Kompromisse lassen sich nicht immer einfach finden.

Anstatt lange Groll zu hegen, sollten Sie Probleme offen mit Ihrem Partner diskutieren und gemeinsam an einer Lösung arbeiten, ohne dies gleich als Anzeichen für eine nichtfunktionierende Beziehung zu interpretieren. Gerade weil Sie in der Lage sind über Reibepunkte zu sprechen, leben Sie in einer intakten Partnerschaft.

Bedenken Sie dabei, dass niemand - selbst Männer nicht – Ihre Gedanken lesen kann. Eine gewisses Empathie ist selbst von Männern stoischer Natur zu erwarten, allerdings kann das auch zu Missverständnissen führen.

Ergreifen Sie bei kritischen Dingen daher lieber das Wort, als darauf zu warten, dass der andere das Problem anspricht. Paartherapeuten sind sich einhellig einig, dass Kommunikation der Schlüssel zu einer langen, gesunden und erfüllten Beziehung ist.

Erotomanie: Wenn Liebe zum Wahn wird

Die bereits 1921 beschriebene Störung suggeriert dem Betroffenen die Gegenliebe des "Subjekts der Begierde"

Liebe - Ein rotes Herz schwebt zwischen zwei Händen
herz und hände © Falko Matte - www.fotolia.de

Wer schon einmal Frischverliebte im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, der weiß nur zu gut, dass Pärchen am Anfang ihrer Beziehung nur noch Augen füreinander haben. Es gibt kaum ein anderes Gesprächsthema, ist der eine Partner nicht in der Nähe, schmachtet der andere vor Sehnsucht und sehen beide sich, sind alle anderen Anwesenden bedeutungslos.

So verhalten sich Erotomanie-Betroffene

Dieser romantische Rausch ist jedoch normal, geht von beiden Seiten aus und pendelt sich bei ernsten Absichten nach einiger Zeit in eine gut funktionierende Beziehung ein. Anders ist dies bei der sogenannten Erotomanie. Hier handelt es sich um eine psychische Störung, bei der die Liebe wahnhaft wird und meist der Person, der diese Liebe entgegengebracht wird, nur noch Angst macht.

Erotomanie ist eine einseitige Liebe, denn der Erkrankte geht zwar fest davon aus, dass die Gefühle von beiden Seiten kommen, doch in der Realität ist das gar nicht der Fall. Das führt dazu, dass der Erotomanie-Betroffene

  • täglich anruft,
  • Nachrichten schreibt,
  • Geschenke macht und
  • unangekündigt vor der Tür der "geliebten Person" steht.

Diese hat jedoch keinen blassen Schimmer davon, was der Erkrankte sich einredet und fühlt sich von der aufgedrängten Liebe im besten Fall gestört und im schlimmsten Fall bedroht.

Die Liebe zu Prominenten

Nicht selten richtet sich diese "Liebe" auf Menschen aus, die sozial besser gestellt sind. Auch Liebeswahn gegenüber Prominenten ist dabei nicht selten. Die verliebten Fans sind dabei fest davon überzeugt, dass die Liebe erwidert wird, selbst wenn der betreffende Promi sie gar nicht kennen kann.

Erhebungen zu diesem Thema haben gezeigt, dass vor allen Dingen reifere Frauen an der Erotomanie erkrankten. Die Patientinnen sind im Schnitt zwischen 40 Jahren und 60 Jahren und zum Zeitpunkt der Erkrankung ohne festen Partner. Natürlich gibt es auch Männer mit Erotomanie, doch das ist seltener. Statistisch gesehen steht das Verhältnis bei

  • 69 Frauen zu
  • 31 Männern.

Erstmals beschrieben wurde die Krankheit bereits 1921 vom französischen Psychiater de Clérambault.

Viele Beziehungen werden irgendwann vom Alltag eingeholt - damit die Liebe diesem standhalten kann, sollte man einige Dinge beachten...

Alltagstrott vermeiden und die Verliebtheit beflügeln

Warum gehört es zu den schönsten Gefühlen, frisch verliebt zu sein? Der Himmel hängt sprichwörtlich voller Geigen, das Leben ist leicht und unbeschwert. Wir sind reich an Glückshormonen und möchten uns am liebsten aller Welt mitteilen.

Doch meist ist dieser Zustand nicht für die Ewigkeit. Irgendwann schleicht sich der Alltag in jede Beziehung, und mit den tollen verliebten Gefühlen ist es erst einmal vorbei. Doch wie kann man sie sich erhalten oder sie immer wieder auffrischen?

Der Alltag holt jedes glückliche Pärchen ein

Die erste Verliebtheit schwindet meist, sobald man den Partner etwas näher kennengelernt hat. Am Anfang präsentiert es sich nur von seiner Schokoladenseite.

Mit der Zeit kommt es zwangsläufig zu Situationen, in denen dies nicht mehr oder nicht immer möglich ist. Doch seien Sie nicht zu kritisch mit Ihrem Partner: Denn Sie selbst haben auch längst aufgehört, sich nur von Ihrer besten Seite zu zeigen. So ist es nun einmal bei einem Zusammenleben früher oder später.

Schätzen, was man am Partner hat

Die erste Verliebtheit verschwindet aber nicht auf Nimmerwiedersehen. Meistens weicht sie nur einem anderen Gefühl, dem der tiefen Verbundenheit und Liebe:

Sie haben festgestellt, dass Sie sich auf Ihren Partner verlassen können. Dass er zu Ihnen hält, und in so vielen Eigenschaften ganz hervorragend zu Ihnen passt. Dass Sie als Paar harmonieren und gerne mit ihm zusammen sind.

Machen Sie sich bewusst, dass dies all die Dinge sind, die Sie sich immer erträumt haben. Nun sind sie Wirklichkeit geworden, und Sie haben fast übersehen, sie auch richtig zu schätzen?

Betrachten Sie den Partner also einmal unter diesen Gesichtspunkten, und Sie werden sehen, wie froh Sie sind, ihn zu haben. Spätestens jetzt sollte Sie eine Welle der Zärtlichkeit, Dankbarkeit und Verliebtheit überkommen.

Ist es so, dann zeigen Sie Ihrem Partner ruhig auch etwas davon. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Gefühle, und Sie werden sehen, auch beim Partner keimt die altvertraute Verliebtheit bald wieder auf.

Romantische Ausflüge

Genießen Sie Ihre Verbundenheit, und nehmen Sie sich Zeit für romantische Ausflüge vom Alltag. Unternehmen Sie einen schönen Herbstspaziergang, oder gehen Sie abends richtig schön miteinander essen. Wird Ihre Zweisamkeit nicht von außen gestört, so können Sie sich Ihre Verliebtheit lange erhalten und immer wieder auffrischen.

Viele Deutsche glauben noch an "ewige Liebe"

Älteres glückliches Paar, Gesicht an Gesicht, lächelnd
grandparents © Papirazzi - www.fotolia.de

Eine Emnid-Umfrage, die im Auftrag der Zeitschrift "Bildwoche" durchgeführt wurde, kam jetzt zu dem Ergebnis, dass noch immer die Mehrheit der Deutschen an die "ewige Liebe" glaubt.

63 Prozent der Befragten glauben an sie, davon sind die Frauen mit 65 Prozent häufiger vertreten als die Männer mit 61 Prozent.

Sprachwissenschaftler zeigen, dass Partner die Sprech- und Schreibweise des Anderen übernehmen

Junges, lächelndes Paar sitzt auf der Couch und liest ein Buch
couple reading book © Monika Adamczyk - www.fotolia.de

Wenn zwei Menschen eine innige Bindung haben, so beginnen sie die Sprech- und Schreibweise des Partners zu imitieren. Zu diesem Ergebnis kommen Sprachwissenschaftler aus Amerika. Egal ob im Gespräch, oder während eines schriftlichen Austausches, es treten plötzlich sprachliche Parallelen auf, die vorher nicht zu finden waren.

Warum der Sprachgebrauch nachgeahmt wird, das wissen die Betroffenen selbst nicht, denn der Vorgang läuft automatisch ab. Ganz unbewusst entfremdet sich der Sprachgebrauch auch wieder, wenn man in einer Streitphase ist. Offenbar imitiert man den Gegenüber nur, wenn man verbunden ist.

Und wie genau lässt sich das Phänomen erklären? Sprache ist ein sehr soziales Phänomen, über das Menschen Verbindungen knüpfen. Daher drücken wir auch über Sprache aus, wie nah oder fern wir uns dem Gegenüber fühlen. Gerade bei sehr starken positiven Verbindungen geht es so weit, dass es zu einer Imitation der Sprache des Anderen kommt, da man vollkommene Gleichheit der Gedanken und Gefühle ausdrücken will.

Die ewige Liebe gibt es wirklich

Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de

Paare, die seit Jahrzehnten zusammen sind und sich immernoch genauso lieben wie am ersten Tag gibt es nicht? Doch! Das sagt zumindest eine Studie der New Yorker Stony-Brook-Universität über die die "Apotheken Umschau" berichtet.

Sie untersuchten die Gehirne von Paaren, die frisch verliebt sind sowie von Paaren, die nach über 20 Jahren Beziehung noch immer starke Gefühle füreinander haben in einem Magnetresonanztomografen. Während der Untersuchung bekamen die Teilnehmer Bilder ihres Partners zu sehen.

Bei der Auswertung zeigte sich, dass bei beiden Gruppen das Belohnungssystem im Gehirn besonders aktiv war, welches für die Schmetterlinge im Bauch sorgt.

Verliebt auch noch nach 30 Jahren

Länger in einer Beziehung lebende Testpersonen zeigen andere Verliebtheit als frisch Verliebte

Erwachsenes Paar sitzt lächelnd auf der Couch und blättert in einer Zeitschrift
Couple relaxing with a magazine and smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Dass sich in langjährige Beziehung nicht immer der Alltag einschleichen muss, sondern man auch nach 30 Jahren noch verliebt in den Partner sein kann, hat nun eine Studie der Stony Brook University in New York belegen können.

Die Wissenschaftler verglichen hierzu Aktivitäten der Hirnregionen von frisch Verliebten mit Menschen, die seit Jahrzehnten in einer Beziehung waren und von sich behaupteten, noch immer in ihren jeweiligen Partner verliebt zu sein. Den Testpersonen wurden während der Messung der Hirnregionen Bilder ihrer Partner sowie Fotos von Freunden und Menschen, die den Partnern ähnelten, gezeigt.

Bei Personen in langjähriger Beziehung sind andere Gehirnregionen aktiv als bei frisch Verliebten

Hierbei stellten die Forscher fest, dass die Gehirne der Probanden oft genauso stark auf das Sehen der Partner reagierten wie die Gehirne frisch verliebter Menschen. Allerdings waren die reagierenden Hirnregionen zum Teil andere als die Hirnregionen die bei frisch Verliebten aktiv werden: Bei Menschen, die noch frisch verliebt sind, reagieren vor allem die Hirnregionen, die Leidenschaft und Spannung verursachen.

Bei den Testpersonen hingegen waren die Hirnregionen aktiv, die ein Verbundenheitsgefühl auslösen. Die Probanden waren demzufolge zwar verliebt, jedoch handelte es sich hierbei um eine andere Art der Verliebtheit als die, die bei frisch Verliebten auftaucht.

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    Pairfam-Studie sucht nach der Zauberformel für funktionierende Beziehungen

    Älteres Paar sitzt in Decke gekuschelt und stößt mit Rotwein an
    Portrait of a romantic old couple toasting wineglasses © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Immer wenn sich Paare, von denen man geglaubt hat, sie hätten die perfekte Formel für Beziehung und Ehe gefunden, trennen, fängt man auch selber an, an der ewigen Liebe zu zweifeln. Das kann im Freundeskreis passieren, es kann aber auch bei Promis passieren, wie das jüngste Beispiel von Heidi Klum und Seal beweist.

    Der Psychologe Oliver Arránz Becker hält das für ganz normal und glaubt, den Paaren, die es schaffen, bis ins hohe Alter zusammen zu bleiben, ist es gelungen, die Aufregung und Leidenschaft der ersten gemeinsamen Jahre in eine stabile Freundschaft zu überführen. Becker organisiert die sogenannte Pairfam-Studie ("Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics"), die seit 2008 jährlich mit 12.000 Personen in Deutschland durchgeführt wird.

    Jährlich lassen sich in Deutschland 200.000 verheiratete Paar scheiden, das sind rund 45 Prozent der Ehen. Mithilfe der Pairfam-Studie soll herausgefunden werden, was die Paare auszeichnet, die es geschafft haben, die sich treu geblieben sind, trotz allen Widrigkeiten wie Alltag, Kindererziehung und Schicksalsschläge. Ein ähnliches Einkommen sei von Vorteil, weiß Becker seither. Auch ein ähnlicher Bildungsstand wirkt stabilisierend, ähnlich wie gleiche Neigungen was Sex angeht. Doch auch Alltäglichkeiten wie Reinlichkeit, die Fähigkeit zu diskutieren sowie Essverhalten können einen starken Einfluss haben.

    Langzeitbeziehungen verbessern den Geschmackssinn von Männern und Frauen

    Wissenschaftler des ttz-Institut in Bremerhaven haben herausgefunden, dass Menschen, die in einer Langzeitbeziehung leben, ihren Geschmackssinn verbessern. Bei Schwellentests mit Probanden im Alter von 20 bis 40 Jahren zeigte sich, dass Frauen und Männer in Beziehungen süß, sauer, bitter sowie salzig sehr zuverlässig erkennen und auseinander halten können.

    Frisch Verliebte hatten hingegen eine hohe Salzschwelle - es dauerte also ungewöhnlich lange, bis diese Probanden etwas als salzig empfanden. Offensichtlich haben Hormone wie Testosteron sowie Oxytocin also auch einen Einfluss auf das Geschmacksempfinden.

    Damit ist der alte Spruch vom verliebten Koch, der die Suppe versalzt, nun auch wissenschaftlich unterfüttert. Eine gesichertes Leben in einer festen Beziehung wirkt sich also positiv auf die Sinne aus.

    Damit eine Beziehung funktioniert, muss man also auch eine Menge dafür tun...

    Warum aus Liebe Arbeit wird

    Wahrhaftige Liebe. Das ist, wonach wir uns solange sehnen, bis wir sie tatsächlich gefunden haben. Diesen einen besonderen Menschen, der uns ohne Worte versteht und uns besser kennt, als jeder andere.

    Ein Mensch, der uns mit all unseren Fehlern akzeptiert und unseren Charakter zu schätzen weiß. Was nach unerfüllbarer Träumerei klingt, kann tatsächlich wahr werden.

    Nach der Wolke 7 kommt die harte Realität

    Jeder von uns fühlt sich in den ersten Wochen und Monaten einer neuen Liebe wie auf Wolke 7. Es scheint, als hätte man sie gefunden. Die ganz große Liebe, die das Leben lebenswert macht.

    Doch viele landen dann ziemlich unsanft auf dem Boden der Realität, wenn sich in der romantischen Beziehung die ersten Schwierigkeiten anbahnen. Wahre Liebe überlebt nicht von allein, sondern ist echte Arbeit.

    Wenn die Wirkung der "Droge Liebe" nachlässt

    Wer frisch verliebt ist, bei dem werden bestimmte Botenstoffe gebildet, die berauschend wirken. Das ist auch der Grund, warum wir zu Gefühlsausbrüchen neigen, die nicht immer ganz rational sind, sobald wir Schmetterlinge im Bauch haben.

    Bedauerlich ist jedoch, dass die Droge namens Liebe nach gewisser Zeit ihre chemische Wirkung verliert. Unser Körper ist darauf ausgerichtet, sich an Reize zu gewöhnen. Und so gewöhnt sich auch unser Gehirn an die high machenden Botenstoffe, wodurch diese langsam aber sicher ihre Wirkung verlieren und die rosarote Brille allmählich wieder klare Gläser bekommt.

    Das Interessante hierbei ist, dass sich die Forscher nicht erklären können, wie der Ausstoß dieser Botenstoffe funktioniert. Warum wir gerade bei Person XY diese Botenstoffe in unserem Hirn ansammeln ist vollkommen ungewiss. Liebe bleibt also ein Rätsel, magisch sozusagen.

    Immer wieder neu ineinander verlieben

    Übrigens ist es keineswegs so, dass die besagten Botenstoffe nur am Anfang einer Romanze ausgeschüttet werden. Bestimmte gemeinsame Erfahrungen wie die Geburt des gemeinsamen Kindes oder ein romantischer Urlaub können die Ausschüttung ebenfalls auslösen.

    Nur weil das Kribbeln aus dem Bauch zunächst verschwunden ist, bedeutet das also nicht, dass Sie keine Liebe mehr für Ihren Partner empfinden. Sorgen Sie einfach mit Einfallsreichtum dafür, dass Sie sich immer wieder neu in Ihre bessere Hälfte verlieben.

    Hormon führt nach zwei Jahren Beziehung zur glücklichen Bindung

    Junges Paar, Rücken an Rücken, lächeln in Kamera
    sisters 11 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

    Forscher der Universität Pisa in Italien haben festgestellt, dass die Konzentration des Lusthormons Neutrophin im Blut von Paaren, die länger als ein Jahr in einer festen Beziehung leben, deutlich geringer ist, als bei Paaren, die sich grade erst verliebt haben.

    Nach etwa zwei Jahren steigt der Anteil des Bindungshormons Oxytocin an. Dieses Hormon wird beim Orgasmus, Zärtlichkeiten und leichten Berührungen ausgeschüttet. Auch ohne viel Sex führt es in der Regel bei Paaren, die alltäglich zärtlich zueinander sind, zu einer langjährigen und erfüllten Beziehung.

    Mangelndes Selbstbewusstsein der Partner kann zur Hass-Liebe führen

    Reifes Paar, sie umarmt ihn von der Seite, Altersunterschied
    Liebespaar mit Altersunterschied © Günter Menzl - www.fotolia.de

    Das Selbstbewusstsein ist dafür ausschlaggebend, dass sich Paare an einem Tag abgöttisch lieben und am nächsten Tag abgrundtief hassen. Zu diesem Ergebnis kam die Psychologin Margaret Clark und ihr Kollege Steven Graham von der Yale Universität.

    In der Studie füllten die Versuchsteilnehmer zuerst einen Fragebogen über ihr Selbstbewusstsein aus, danach sollten sie aus einer vorgegebenen Liste positive und negative Eigenschaften ihres Partners benennen. Probanden mit einem geringen Selbstbewusstsein hatten bei der Zuordnung von vermischten positiven und negativen Begriffen große Schwierigkeiten. Waren dahingegen die Charakterzüge in ähnlichen Gruppen zusammengefasst, dann ging die Zuordnung viel schneller von statten.

    Menschen mit einem mangelnden Selbstbewusstsein können demnach den Partner schwer als positiv und negativ wahrnehmen, sondern können ihn nur entweder idealisieren oder verurteilen.

    Es ist kein Naturgesetz, dass mit den Jahren die Liebe verblasst

    Junges Paar auf Couch, er sitzt vorne nachdenklich, sie von ihm abgewandt weint
    conflict © Adam Borkowski - www.fotolia.de

    Die große und leidenschaftliche Liebe hat Zukunft – gerade in andauernden Partnerschaften. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf eine Studie der Rutgers-Universität (New Jersey, USA).

    Die Forscher gründen ihre Aussage auf Beobachtungen des Gehirnstoffwechsels frisch Verliebter und von Frauen und Männern, die im Durchschnitt seit 21 Jahren verheiratet waren und beteuerten, noch immer sehr verliebt zu sein. Beide Probandengruppen zeigten teilweise ähnliche Aktivitätsmuster im Gehirn. Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass Leidenschaft und Begehren über Jahrzehnte anhalten können.

    So nimmt man in einer Beziehung nicht zu

    Auch zu zweit sollte man in Bewegung bleiben und sich gesund ernähren

    Paar von oben fotografiert, er füttert sie mit Dessert
    Dessert verfüttern © Kzenon - www.fotolia.de

    Wer in einer festen Beziehung lebt, setzt meist ein paar Pfunde an. Dies ist nicht nur Zufall, sondern auch wissenschaftlich bewiesen. Einer Studie der Universität in Queensland zufolge nehmen Menschen in einer Partnerschaft durchschnittlich ganze sieben Kilogramm zu. Wenn das Paar Kinder hat, nehmen die Eltern im Schnitt sogar neun Kilogramm zu.

    In diesem Fall geht Liebe tatsächlich durch den Magen, denn oft schlemmen die Partner nicht nur gemeinsam, sondern lassen es sich anschließend auch noch zu zweit auf dem Sofa vor dem Fernseher gutgehen. Dann ist es auch kein Wunder, wenn die Mahlzeiten ansetzen.

    Bewegung in den Beziehungsalltag einbauen

    Damit die Beziehung erst gar nicht im Kampf gegen die Kilos endet, sollte man soviel Bewegung wie möglich in den Beziehungsalltag einbauen. Antatt auf der Couch vor dem Fernseher zu relaxen, könnte man beispielsweise einen gemeinsamen Spaziergang oder eine Shoppingtour machen. Auch Sex verbrennt zahlreiche Kalorien. Noch dazu wird die Bindung gestärkt und es werden Glückshormone ausgeschüttet.

    Noch effektiver sind gemeinsame sportliche Aktivitäten. Wichtig dabei ist nur, dass die Sportart beiden Spaß macht und man sich gegenseitig motiviert, anstatt gegeneinander zu kämpfen. Natürlich reicht Sport allein nicht aus, um sein Gewicht im grünen Bereich zu halten.

    Gemeinsamer Ernährungsplan

    Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig. Am besten entwickelt man gemeinsam einen Ernährungsplan und spricht sich mit den gemeinsamen Mahlzeiten ab, damit jeder seinen Tag und seine Mahlzeiten planen kann. Neben der gegenseitigen Motivation kann auch eine Art Belohnungssystem dabei helfen nicht den Willen zu verlieren und am Ball zu bleiben. Für jedes verlorene Kilo könnte man zum Beispiel eine Geldmünze in eine Spardose werfen und sich nach einiger Zeit davon einen kleinen Liebesausflug gönnen.

    Überraschend - was Männer für die große Liebe tun

    Junges Paar, er überrascht sie von hinten und hält ihr die Augen zu
    guess who? © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

    Den Männern wird vieles nachgesagt. Von Bindungsängsten über mangelnde Hilfe im Haushalt, bis hin zu fehlender Aufmerksamkeit. Diese Vorwürfe wurden nun durch eine Studie von ElitePartner widerlegt.

    Sofern es sich um ganz große Gefühle handelt, sind Männer bereit, von sich aus mehr zu geben, als die Damen erwarten. So ist es kein Problem zusammenzuziehen oder gar zu heiraten.

    Auch können sich die Männer damit identifizieren, Vater zu werden. Der Umfrage nach würde ein Teil der Herren sowohl beruflich, wie auch in puncto Hobby kürzer treten, um Zeit für die Herzdame zu haben.

    Diese erwarten das aber gar nicht. Kaum eine Frau findet es wichtig, dass Beruf oder Hobby zurückgestellt werden, um mehr Zeit zu haben. Da haben uns die Herren der Schöpfung wohl auf der ganzen Linie verblüfft, denn sie geben mehr, als die Damen erwarten.

    Übrigens gibt es auch einige Verhaltensweisen und gedankliche Aspekte, die eine Beziehung eher belasten als fördern können...

    Irrtümer in Liebesdingen

    Besonders, wenn eine Beziehung kriselt, kommen manche Menschen auf bestimmte Ideen, um diese noch zu retten. In den meisten Fällen gelingt dieses Vorhaben jedoch nicht.

    Man braucht unbedingt einen Partner, um glücklich zu sein

    Es gibt Singles, die verzweifelt nach einem Partner suchen, weil sie der Ansicht sind - oder, wie in den meisten Fällen, gehört haben, dass man unbedingt einen Menschen an seiner Seite braucht, um glücklich zu sein. Hat man diesen nicht, macht das Leben deutlich weniger Spaß und zudem fühlt man sich allein und irgendwie wertlos.

    Natürlich lässt sich so eine Aussage pauschal nicht machen, schon allein aus dem Grund, dass jeder Mensch anders ist und somit auch mehr oder weniger braucht, um glücklich zu sein. Fakt ist aber, dass man sich auch ohne festen Partner wohlfühlen kann - und wer dies auch nach außen hin ausstrahlt, wird sogleich attraktiver für eine potenzielle neue Liebe sein.

    Ein Kind kann eine Beziehung retten

    Es ist keine gute Idee, wenn Sie meinen, dass ein Kind eine Verbesserung Ihrer Beziehung darstellen wird. Kinder sind wundervoll. Doch stellen Sie eine Beziehung unter neue Herausforderungen und Anstrengungen.

    Wenn eine Beziehung bereits konfliktbelastet ist, dann sollten Sie sich den Kinderwunsch sehr gut überlegen oder noch etwas warten, damit Sie im Zusammensein mit Ihrem Partner weniger Konflikte haben. Kinder sind nur dann bereichernd, wenn die Basis des Aufwachsens eine stabile und fürsorgliche Partnerschaft darstellt, die zukünftigen Eltern sich darüber bewusst sind, dass sie weniger Zeit füreinander haben und dass die finanzielle Verantwortung von nun an einen anderen Stellenwert hat. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema.

    Wie der Neuling in der Familie die Partnerschaft auf den Kopf stellt

    Das Liebesleben gerät durch ein Baby erst einmal in den Hintergrund - Kein Grund zur Panik

    Junges Paar sitzt auf Couch, davor ihr Baby auf allen Vieren
    Couple in living room with baby smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

    Wenn ein Baby kommt, ist nichts wie es vorher war. Eine der irritierendesten Erfahrungen junger Eltern ist, wenn die Liebe unter die Räder zu kommen scheint. „In der Babyzeit lebt die Liebe vor allem von den Reserven, die vor der Geburt gebildet wurden“, sagt die Berliner Paartherapeutin und Diplompsychologin Berit Brockhausen im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

    Weniger sexuelle Kontakte

    Ihr Rat: Sich jetzt nur nicht unter Druck setzen, um das Liebesleben verzweifelt wieder anzukurbeln. Eine Studie der Universität Pennsylvania hat nachgezählt: Nach einer Geburt sinkt die Zahl sexueller Kontakte um 40 Prozent. Der kleine neue Mitbewohner wird mit Sicherheit immer wieder dazwischen funken – und das ist auch sein Recht.

    Verschiedene Rollen

    Aber Backhausen beruhigt: "Keine Liebe stirbt, wenn sie nicht mindestens einmal in der Woche ein Highlight geboten bekommt." Eine Gefahr steckt in den nun unterschiedlichen Rollen: Er geht meist beständig arbeiten, sie wickelt, füttert, stillt – und beide wähnen sich auf völlig unterschiedlichen Dampfern unterwegs.

    Aber, so Berit Brockhausen: "Am wichtigsten fürs gemeinsame Glück ist die Anerkennung dessen, was der andere leistet." Irgendwann schläft auch der wacheste Zwerg durch und aus Mama und Papa werden öfter mal wieder Verliebte.

    Abhängigkeiten machen nicht glücklich

    Begehen Sie nicht den Fehler und legen Sie alle positiven Erfahrungen und Gefühle in die Beziehung zu Ihrem Partner. Behalten Sie zu Beginn der Beziehung sowie im weiteren Verlauf im Kopf, dass Sie selbst es sind, der oder die sich glücklich zu machen hat. Geben Sie die Verantwortung dafür nicht an Ihren Partner ab und machen Sie sich nicht abhängig von ihm und somit schwerer glücklich.

    Bewahren Sie sich das Vermögen, selbst für sich und Ihr Glück verantwortlich zu sein. Auf diese Weise wird Ihre Beziehung leichter und stabiler wachsen und Sie können sich gegenseitig mit Ihren glücklichen Momenten aufrichten, lockern und erheitern.

    Beziehung und Sex gehören unbedingt zusammen

    Wie wichtig einem Sex in der Partnerschaft ist, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt Paare, die ihr Sexleben sehr leidenschaftlich und häufig ausleben, während andere das Liebesspiel seltener, dafür umso romantischer gestalten. Und wiederum gibt es Menschen, die nur aus diesem Grund zusammen sind.

    Wichtig ist, dass beide Seiten mit der "Regelung" glücklich sind und es nicht dazu kommt, dass die Bedürfnisse des einen Partners nicht erfüllt werden können. Hat man diesbezüglich Probleme, sollte man ein offenes Gespräch mit seiner bzw. seinem Liebsten nicht scheuen.

    Zum Schluss liefern wir Ihnen noch einige Studienergebnisse bezüglich der Frage, wie Paare den Zauber der Liebe über Jahrzehnte aufrecht erhalten können...

    Wie die Liebe auch Jahrzehnte überdauern kann

    Wie es schon der Volksmund sagt, geht die Verliebtheit im Laufe der Beziehung verloren und weicht dem Gefühl der tiefen und verbundenen Liebe. Es gibt viele Paare, die sich im hohen Alter in einer langanhaltenden Beziehung befinden und für Ihren Partner die tiefen Emotionen und die Verbindung der Liebe verspüren, als hätte keine der Alltagsthemen auch nur eine Spur der Entzweiung vom Partner bewirkt.

    Vielen Menschen ist dieses anhaltende Gefühl der Liebe ein Rätsel und so stellt sich die Frage, was bei den Paaren, die sich sprichwörtlich lieben wie am ersten Tag, anders verläuft und gelebt wird als bei den durchschnittlichen Paaren, die im Laufe des Zusammenseins den Blick für einander, den Respekt und das miteinander reden verlieren.

    Der Einfluss der Hormone

    In der Liebe kann vieles mit dem Blick auf Hormone begründet werden. Eine neue Liebe kann so als Ergebnis einer Mischung aus vielen erweckten Gefühlen zweier Menschen verstanden werden, die sich begegnen und auf nahezu magische Art anziehend finden und unentwegt Zeit miteinander verbringen wollen.

    Aktuelle Forschungen

    Neueste Forschungen belegen, dass dieses Gefühl, das oft in die Anfangsphase einer Beziehung angesehen wird, bei Paaren, die länger als zehn Jahre in einer Beziehung leben, noch immer gelebt und empfunden werden kann.

    In einer Studie wurden die Themen "Positives Denken über den Partner", "liebevoller Umgang", "Sex" und "die Sicht auf die allgemeinen Lebensumstände" thematisiert sowie die Frage gestellt, "wie glücklich man mit dem Partner und seiner eigenen Entwicklung in der Partnerschaft ist".

    Unterschiedliche Beziehungsentwicklungen

    Die Befragungen im Rahmen der Studie ließen unterschiedliche Entwicklungen erfassen:

    1. eine Gruppe, die sich in einer Partnerschaft befindet, in der die Liebe so intensiv empfunden und gelebt wird wie am ersten Tag
    2. eine Gruppe, in der die Partner in einer Partnerschaft leben, in der sich die Liebe nicht in der Intensität des Anfangs halten konnte, das Paar dennoch zusammen ist und die gemeinsame Liebe zu schätzen weiß
    3. eine dritte Gruppe, in der ein Partner unglücklich mit der Liebe zum Partner ist, da sich diese zu sehr in Routine und der Verlässlichkeit auf den Partner äußert und daher vom Partner eigentlich mehr Liebe in der Beziehung erwünscht ist
    Forschungsergebnis

    Die Studie zeigte auf, dass es ein bisher unveröffentlichtes Geheimnis, warum es dem einen Paar mehr gelingt, die Intensität der Liebe aufrechtzuerhalten und im Alltag zu leben und einem anderen Paar weniger, nicht gibt. Paare, die einander lieben wie am ersten Tag, haben sich ihre Liebe bewahrt und konnten mit den Konflikten und den Herausforderungen im Alltag miteinander und aneinander wachsen und haben es verstanden, ihre Liebe nicht aufs Spiel zu setzen.

    Es kann einem Paar ermöglicht sein, die intensiven Liebesgefühle den Alltag hindurch zu leben und stets den Zauber der Liebe um sich und seinen Partner fühlen zu können, wenn es in einer Partnerschaft gelingt:

    • die gegenseitige Liebe nicht zu starken Belastungen auszusetzen und zu jeder Belastung auch eine Entlastung zu finden
    • eine gemeinsame Sprache zu finden und immer wieder deutlich zu machen kann, dass man einander liebt, wertschätzt und unterstützen möchte
    • die sichtbare und unsichtbare Liebe zum Partner wichtig und besonders zu schätzen
    • die Liebe in einer Partnerschaft nicht mit der Zeit als selbstverständlich anzusehen, sondern als einen echten und wesentlichen Bestandteil einer Partnerschaft
    • die Liebe im Ansatz so zu verteidigen wie die Verliebtheit mit allen ihren absoluten Bedürfnissen zu Beginn einer Beziehung

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: the date © nosha - www.fotolia.de

    Autor:

    Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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