Rund um die Hundeernährung - Ideen für selbst gekochtes Hundefutter

Weißer Labrador-Welpe trinkt aus einem Napf auf der Terrasse

Wir zeigen, worauf es bei einer ausgewogenen Hundeernährung ankommt und wie man das Hundefutter auch selbst herstellen kann

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  • von Paradisi-Redaktion

In der biologischen Systematik ist der Haushund eine Unterart der Raubtiere. Der heimische Vierbeiner ist, abhängig von seiner Rasse und Wesensart, ein liebgewonnener Wegbegleiter, der gerne umsorgt und insofern auch gut sowie ausgewogen ernährt wird. Hundeliebhaber wollen für ihren Hund nur das Beste. Industriell gefertigtes Hundefutter ist zwar besonders praktisch, aber auch nicht immer kostengünstig und vor allen Dingen weiß man nicht was drin ist. Rund um die Hundeernährung - informieren Sie sich über die richtige Zusammensetzung und holen Sie sich Ideen für selbst gekochtes Hundefutter.

Tipps für eine ausgewogene Hundeernährung

Der Lebensraum eines Haushundes als Heimtier ist direkt im Haus oder in der Wohnung des Menschen, oder in einem Hundekäfig in unmittelbarer Nähe. Auf jeden Fall besteht dauerhaft ein enger sowie direkter Kontakt zwischen Hund und Halter.

Der Hund als Lebewesen muss vergleichbar sorgfältig und umsichtig ernährt werden, wie es der Mensch für sich selbst tut. Juristisch ist der Hund ein Mitgeschöpf.

Rechtsgrundlage dafür ist das Tierschutzgesetz in der zurzeit gültigen Fassung aus Juli 2013. Danach darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund ein Leiden, Schäden oder Schmerzen zufügen.

Davon ist der Hundehalter weit entfernt. Ihm ist vielmehr daran gelegen, dass es seinem Hund gut geht. Vergleichbar mit dem Menschen geht auch beim Hund die Liebe durch den Magen. Je artgerechter er ernährt wird, umso besser geht es ihm, und umso lieber hat er es mit seinem Halter zu tun.

"Aqua Dog" - Wasser speziell für Hunde entwickelt

Ein Australier hat vor kurzem ein speziell für Hunde ausgerichtetes Wasser namens "Aqua Dog" entwickelt. Das Wasser soll in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich sein, wie z.B. Speck, Rind oder Hühnchen.

Das Wasser, das in Flaschen à 1,80 Euro erhältlich sein wird, enthalte viele Vitamine und schütze die Hunde insbesonderen an warmen, trockenen Tagen vor Überhitzung und Austrocknen, so der Entwickler Andrew Larkey. Tierschützer unterstützen indes eine Wasserdiät bei australischen Hunden, von denen schätzungsweise 40 Prozent an Übergewicht leiden würden.

Der Lebens- und Wachstumsphase angepasste Ernährung

Das Leben des Hundes verläuft vom Welpen über den jungen und den ausgewachsenen bis hin zum alternden Hund. Die Lebenskurve ist mit der des Menschen vom Kleinkind zum Jugendlichen, dann zum Heranwachsenden, zum Erwachsenen bis hin zum alternden Menschen vergleichbar.

Die Hundeernährung muss diesen einzelnen Lebens- und Wachstumsphasen angepasst sein. Der Welpe verträgt die Hundenahrung eines zehn Jahre älteren Hundes noch nicht. Er muss noch wachsen und sich entwickeln.

Gewichtskontrolle

Zu einer gesunden Hundenahrung gehört in jedem Hundealter auch eine Gewichtskontrolle des Vierbeiners. Auch hier bietet sich ein Vergleich mit dem zweibeinigen Halter an. Zu niedriges Körpergewicht ist ebenso ungesund wie ein starkes Übergewicht.

Beim Hund sind diese Auswirkungen noch gravierender als beim Menschen, weil das Hundeleben fast ausschließlich aus Bewegung besteht. Der Hund läuft und rennt unentwegt, er bewegt sich ständig.

BCS

Der Mensch orientiert sich bei seinem Körpergewicht am BMI, dem Body-Maß-Index. Für den Hund ist es der BCS, der Body Condition Score, oder das Body Condition System. Die Firma Nestlé Purina PetCare mit Sitz in der nordrhein-westfälischen Stadt Euskirchen als einer der weltweit bekannten Hersteller von Heimtiernahrung gliedert das BCS in neun Kategorien.

In den beiden Kategorien vier und fünf ist das Körpergewicht des Hundes ideal, in denen darüber zu gering. Ab der Kategorie sechs beginnt ein leichtes Übergewicht, bis hin zu einer starken Übergewichtigkeit in der neunten Kategorie mit unübersehbaren Fettpolstern am gesamten Körper und einer wahrscheinlichen Magenerweiterung. Da der Hund die Nahrung buchstäblich ohne Verstand zu sich nimmt, muss der Halter dafür sorgen, dass Qualität sowie Menge artgerecht und insofern gesund sind.

Bewegung ist wichtig

Gehen Sie mit Ihrem Vierbeiner an die frische Luft, dehnen Sie die Gassigänge aus und fordern Sie Ihren Hund mit Kommandotraining oder Stöckchenspielen. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass das übermäßige aufgenommene Futter schneller wieder abgebaut wird. Lassen Sie es durch mangelnde Bewegung und zu viel Futter nicht dazu kommen, dass Ihr Tier übergewichtig oder gar fettleibig wird.

Diese Körperform macht keinem Tier und auch keinem Menschen Spaß. Das Tier wird träge, ist anfälliger für Erkrankungen und fühlt sich einfach unwohl. Zu viel Futter und dem Tier überlassene Selbstkontrolle können das Tier ganz schön überfordern und durch zu viel Gewicht und mangelnde Bewegung in die Handlungsunfähigkeit befördern. Geben Sie daher Ihre Verantwortung für den Vierbeiner nie ab und behalten Sie sich stets das Wissen, dass Sie die Aufsichtspflicht für ihn haben und sich um dessen Wohlergehen sorgen wollen.

Wie es sich auch bei der Nahrung des Menschen empfiehlt, wechseln Sie spätestens alle zwei Monate das Futter. Ansonsten kann es passieren, dass sich der Körper des Tieres an das Futter so sehr gewöhnt, dass die Ausscheidung automatisiert erfolgt und die körpereigenen Prozesse, die bei der Verarbeitung der im Futter fehlenden Nährstoffe nicht aktiviert werden, auf lange Sicht nicht aktiviert werden und verkümmern können.

Sorgen Sie für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und erinnern Sie sich stets daran: Wenn Ihr Hund mehr isst als durchschnittlich angegeben und es den Anschein hat, dass es Fettpölsterchen ansetzt, dann sorgen Sie enfach für mehr Bewegung.

Neuer Trend aus Amerika - Diät für dicke Hunde

Dicke Hunde leben mit gleichen Risiken wie übergewichtige Menschen, Tierfreunde wollen nun handeln

Kranker Hund, Bulldogge mit Wärmflasche auf dem Kopf
english bulldog with hot water bottle - suffer a migraine © Willee Cole - www.fotolia.de

Ein übergewichtiger Hund leidet früher oder später an den gleichen Zivilisationskrankheiten, wie ein beleibter Mensch. Ihm drohen hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit und Probleme mit den Nieren.

Das Wall Street Journal meldet, dass in den USA jeder zweite Hund zu viel Gewicht auf die Waage bringt. Anscheinend werden die Hunde schlecht ernährt und haben zu wenig Bewegung. Das schlägt sich nicht nur im Geldbeutel für häufige Tierarztbesuche nieder, sondern führt oft auch zum vorzeitigen Verlust des geliebten Haustieres. Ein dicker Hausgenosse lebt nun einmal nicht so lange wie ein schlanker.

Aktiv werden und damit auch dem Tier was Gutes tun

Darüber hinaus hat ein sportlicher Hund deutlich mehr Spaß am Leben. Viele Besitzer von Haustieren sind sich nicht darüber im Klaren, mit welchem Futter sie ihren Tieren schaden. So bedeutet eine Portion Milch für eine Katze das gleiche wie vier Hamburger für einen Menschen. Aus diesen Erkenntnissen haben sich in den USA verschiedene Programme zur Unterstützung der Tierfreunde entwickelt. Sie sollen dabei helfen, die jeweiligen Haustiere in Form zu bringen.

Über allem steht jedoch die Einsicht, dass aktive Hundebesitzer auch aktive Hunde haben. Wer selbst auf eine gesunde Ernährung achtet, wird dies auch sensibler beim eigenen Haustier durchhalten. Damit haben beide etwas davon: Mensch und Tier.

Hunde mit Übergewicht brauchen besonderes Training

Border Collie fängt eine grüne Frisbeescheibe im Sprung
Border collie dog catching frisbee in jump © ksuksa - www.fotolia.de

Hunde brauchen regelmäßigen Auslauf. Doch nicht wenige Vierbeiner können ihren natürlichen Bewegungsdrang nicht ausleben. Erhalten sie zudem noch zu viel Futter, verfetten die Tiere. Herz- und Kreislaufbeschwerden, Gelenkentzündungen und Diabetes sind die Folge.

Eine Untersuchung hat ergeben, dass sich die Lebenserwartung von Hunden im Durchschnitt um zwei Jahre verlängert, wenn sie ihr Idealgewicht haben. Damit sie wieder in Form kommen, sollten dicke Hunde nicht permanent Leckerlis, sondern eine individuell angepasste Futtermenge erhalten. Laufen, Schwimmen oder spezielle Bällchen- und Stöckchen-Spiele helfen zusätzlich beim Abnehmen. Auch das gemeinsame Joggen ist gut für die Figur von Bello & Herrchen.

Insgesamt sollten Hunde wenigstens zwei- bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde Bewegung bekommen. Sind die Tiere schon älter oder stark übergewichtig, sollte vor dem Start des Trainingsprogramms ein Besuch beim Tierarzt erfolgen.

Wenn der Hund zu dick wird

Schwarz-weißer Hund (Staffordshire Bullterrier) mit herausgestreckter Zunge auf grüner Wiese
Staffordshire Bullterrier © hemlep - www.fotolia.de

Damit man ein gesundes, langes Leben führen kann, spielt auch das Körpergewicht eine entscheidene Rolle. Übergewicht kann verschiedene schwerwiegende Erkrankungen zufolge haben, welche die Lebensqualität deutlich verschlechtern können.

Dies gilt nicht nur für den Menschen. Viele Tierliebhaber, die einen Hund besitzen, verwöhnen diesen nach Strich und Faden. Es dauert nicht lange, dann setzt der Vierbeiner Fett an, denn an Leckerlis spart Herrchen nicht wirklich - und gerade diese haben viele Kalorien - am Hauptfutter liegt es meistens gar nicht.

Hat man eingesehen, dass sein Liebling zu dick ist, gibt man ihm eben weniger. Doch durch diese radikale Veränderung wird man auf Dauer keine Erfolge erzielen. Die Menge zu reduzieren, ist natürlich nötig, doch dies sollte langsam geschehen. Auch Light-Futter kann hier helfen.

Experten zufolg gilt das Gewicht eines Hundes als ideal, wenn man seine Rippen beim bloßen Anfassen fühlen aber nicht sehen kann. In manchen Fällen ist die Kastration des Tieres Grund für seine Fettleibigkeit. Neben der kleineren Futterration sollte auch Bewegung ins Spiel kommen. Dabei gilt es, seinen Vierbeiner nicht zu überfordern: Am besten, man fängt mit Spaziergängen an und geht nach und nach zum Toben über.

Manchmal können auch verschiedene Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes oder auch eine Schilddrüsenunterfunktion Schuld am Übergewicht haben - dies gilt es natürlich, vorher beim Tierarzt untersuchen zu lassen.

Haustiere auf Diät – wenn Hund und Katze abnehmen müssen

Liegender Hund neben sitzender Katze, schauen sich an, weißer Hintergrund
Dog and cat on white background © Michael Pettigrew - www.fotolia.de

Gutes Futter verwandelt auch Haustiere zum Moppel. Wenn der Dackel mehr Ähnlichkeit mit einem Mops hat und die Katze als Garfield-Double auf dem Sofa liegt, ist es Zeit für eine Diät.

Abbau von Übergewicht durch gezielte Bewegungsanreize

Dicke Vierbeiner haben ein erhöhtes Risiko für Gelenkschäden, Diabetes und Herz-Kreislaufprobleme. Und sie müssen früher sterben.

Steigt das Gewicht von Hund oder Katze zehn Prozent über den Idealwert, handelt es sich um Übergewicht. Wiegt der Vierbeiner 20 Prozent zu viel, leidet er bereits unter schwerem Übergewicht und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht abspecken. Mit einer Kalorienreduktion und gezielten Bewegungsanreizen werden aber auch diese Tiere den Speck wieder los.

Spieltrieb von Katzen mit Futter kombinieren

Katzen lassen sich durch ihren Jagdtrieb in Schwung bringen. Statt das Trockenfutter im Napf anzubieten, kann man es einzeln über den Boden schnipsen. Der Handel bietet außerdem spezielle Diätmischungen mit reduziertem Kaloriengehalt. Leckerlis werden vom Speiseplan gestrichen – oder in die Gesamtkalorien einberechnet.

Training für Hunde langsam steigern

Hunde sollten drei bis vier Stunden täglich draußen laufen und toben. Bei stark übergewichtigen Tieren kann Schwimmen die Gelenke schonen. Und Achtung: auch das Apportieren mit seinen abrupten Bewegungen kann anfangs eher schaden als nutzen. Deshalb langsam die Anforderungen steigen.

Wenn das Haustier trotz aller Bemühungen nicht schlanker wird, können auch Krankheiten wie Schilddrüsenunterfunktion, Tumore oder Entzündungen im Bauchraum dahinterstecken.

Ausgewogene Ernährung und Nahrungsbestandteile

Der Hund sollte an drei Tagesmahlzeiten zu festen Zeiten gewöhnt werden. In der Zwischenzeit muss, auch aus Gewichtsgründen, das Naschen der Hundeleckerli überschaubar bleiben.

Fleischanteil und Knochennagen

Zur ausgewogenen Ernährung und Fütterung junger Welpen gehören als feste Nahrung kleine Fleischrationen aus

Zunächst wird es durch den Fleischwolf gedreht und mit einem schmackhaften Brei angereichert. Der Wechsel hin zu Fleischstückchen geschieht sukzessive.

Anschließend folgt das erste Abkauen von Knochen in einer Größe, dass sie nicht verschluckt werden können. Knochennagen gewöhnt den jungen Hund an das zukünftige Essverhalten, und als Nebeneffekt wird das Zahnfleisch gepflegt.

So wie der Mensch seine Essgewohnheiten und Vorlieben entwickelt, so ist das beim Hund auch der Fall. Nach wenigen Monaten wird die Hundenahrung vielfältiger und abwechslungsreicher. Sie wird ein Mix aus frisch zubereitetem sowie aus Trockenfutter, wenn die Zeit knapp ist.

Inhaltsstoffe

Für die Auswahl der Speisen ist ihre Zusammensetzung entscheidend. Sie müssen ausreichend Vitamine sowie Mineralstoffe enthalten. Hier muss der Hundehalter die Inhaltsbeschreibung für das Hundefutter ebenso sorgfältig lesen wie die für seine eigene Ernährung.

Frische Zubereitung

Die frische Zubereitung von Hundefutter wird zur Routine, so wie die der eigenen Speisen auch. Geflügelfleisch, Rinderpansen oder ein Hunderagout mit Fleischstücken aus Geflügel, Lamm und Wild, beispielsweise mit Nudeln sowie Karotten vermengt, sind ein Leckerbissen für den Hund.

Ausgewogenheit bedeutet auch für den Hund das Richtige, und davon weder zu viel noch zu wenig. Die Verdauung muss beobachtet bis hin zu überwacht werden.

Achtung bei der Verdauung von alten Hunden

Die Verdauung ist bei älteren Hunden träger und unregelmäßiger, zumal sie sich deutlich weniger bewegen. Hier muss die eine oder andere Fleischmahlzeit durch Obst, Beeren und Gemüse ersetzt werden.

Die Hundenahrung wird so zu einer gesunden und abwechslungsrechen Mischkost. Mit Kohlehydraten, Ballaststoffen und der Getreideernährung sollte der Hundehalter besonders zurückhaltend sein, weil sie insgesamt schwer verdaulich sind.

Er ist gut beraten, die Hundenahrung ausschließlich im Fachhandel am Ort oder im Internet zu kaufen. Für immer wieder neue Ideen zur eigenen Zubereitung von Hundenahrung gibt es, vergleichbar mit Kochbüchern für den Feinschmecker, ausreichend Fachliteratur, um den Vierbeiner kulinarisch zu erfreuen.

Neuer Trend der Hundeernährung

Biologisch artgerechte Roh-Fütterung (Barf) am Vorbild des Wolfes abgeguckt

Junger Mann am Fleischregal im Supermarkt
Man buying fresh meat © Monkey Business - www.fotolia.de

Der Hund ist des Menschen bester Freund, diese Ansicht teilen viele Menschen, die eines dieser Haustiere zuhause haben. Damit sich der Vierbeiner dort auch wohl fühlt, möchten Frauchen und Herrchen natürlich auch in Sachen Ernährung alles richtig machen.

Das Angebot in Supermärkten und Tiergeschäften ist riesig, ebenso die Preispalette. Fertigfutter ist da natürlich die erste Wahl, doch gibt es seit kurzem einen neuen Trend, der da lautet: "Biologisch artgerechte Roh-Fütterung", kurz Barf genannt.

Barfen - Biologisch artgerechte Roh-Fütterung

Diese Art der Hundernährung wird reich diskutiert, so gibt es Befürworter, die darin die artgerechte Ernährungsweise sehen aber auch Kritiker, die die daraus resultierende Mangelversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen bemängeln.

Das Barf basiert auf der Ernährungsweise von Wölfen und wird somit aus rohem Fleisch und Knochen zusammengesetzt. Wer sich über diese Art der Hundernährung informieren möchte, für den gibt es mittlerweile die Möglichkeit, dies über verschiedene Schulungen und Seminare zu tun und so kann jeder Hundebesitzer selbst entscheiden, ob er seinen Liebling mit Barf füttern möchte.

Passend zum Thema

    Veganes Hundefutter bald auf dem Markt?

    Braune Leckerlis in und neben einem silbernen Fressnapf auf einem Holztisch
    Dry kibble dog food. © Jiri Hera - www.fotolia.de

    Moderatorin Ellen DeGeneres und ihre Portia de Rossi haben eine Marktlücke entdeckt - Veganes Futter für Hunde. DeGeneres ernährt sich seit 2008 vegan und hat bereits geplant, ein veganes Restaurant in Los Angeles zu eröffnen. Während sich die 53-Jährige also in den letzten Jahren mit dieser Ernährungsweise beschäftigt hat, ist ihr aufgefallen, dass es keine Möglichkeit für Hunde gäbe, sich ohne tierische Produkte zu ernähren.

    Gemeinsam mit der Schauspielerin De Rossi möchte sie nun eine neue Produktserie auf den Markt bringen - veganes Futter für Hunde und auch andere Haustiere. Kritik an dieser Idee gibt es bereits mehr als genug. So sind Experten der Meinung, es würde nicht ausbleiben dass eine Katze krank wird, wenn man sie ausschließlich mit veganem Futter ernährt. Wie erfolgreich sich die Produkte verkaufen werden, wird sich im kommenden Jahr zeigen.

    Fertigfutter für den Vierbeiner?

    Silberner Fressnapf mit Trockenfutter, umgeben von knochenförmigen Keksen für Hunde
    Dog food in the bowl and bone shaped biscuits © izzzy71 - www.fotolia.de

    Die richtige Ernährung ist auch für den Hund extrem wichtig. Immer mehr Menschen setzen dabei nicht allein auf Fertigfutter, sondern gehen dazu über die Mahlzeiten für den geliebten Vierbeiner selbst zu kochen.

    Eine sehr praktikable Lösung ist es nach Expertenansicht Fertigfutter mit rohem Fleisch zu ergänzen. Auch ein untergehobenes Ei oder gerapptes Gemüse kann helfen den Nährstoffbedarf des Hundes zu decken. Damit die Ernährung alle wichtigen Bestandteile enthält, kann ein Gespräch mit einem Tierarzt sinnvoll sein.

    Auch Vierbeiner wollen naschen: Hundekekse für jeden Geschmack

    Weißer Hundeknochen liegt auf einem Haufen Trockenfutter
    Dry kibble dog food. © Jiri Hera - www.fotolia.de

    Viele Menschen haben eine ganz besonders innige Beziehung zu ihrem Hund. Klar, dass man dem geliebten Vierbeiner auch das ein oder andere Leckerli nicht verwehren möchte. Doch wer hätte noch vor einigen Jahrzehnten gedacht, dass Bello bald seine eigene Bäckerei geboten bekommt?

    Hundekeksbäckereien scheinen der neueste Hype für anspruchsvolle Hunde und ihre Herrchen zu sein. Allein im Freistaat Bayern sind Angaben zu Folge rund 40 Bäckereien registriert. Die Palette reicht dabei vom Ein-Frau-Betrieb in der heimischen Backstube bis hin zur echten Hundekeks-Boutique mit entsprechend großer Auswahl.

    Spaß machen dabei vor allem die teils ausgefallenen Kreationen. Statt Lamm und Rind werden hier zum Beispiel Zutaten wie Gemüse, Obst oder Kräuter in den Keks gebacken. Und auch die Formen beweisen den ausgesprochenen Ideenreichtum ihrer Erfinderinnen oder Erfinder. Ob Bello die erlesene Backkunst aber auch zu schätzen weiß? Anbieter der selbstgebackenen Köstlichkeiten antworten hier mit einem eindeutigen Ja - schließlich haben viele eigene Vierbeiner, die als unbestechliche Jury zur Verfügung stehen.

    Essen vom Tisch muss dem Hund nicht schaden

    Schwarz-weiße Katze und kleiner weißer Hund essen aus einem zweigeteilten grünen Fressnapf
    Dog and cat eating natural food from a bowl © Monika Wisniewska - www.fotolia.de

    Es ist gar nicht so schädlich, wie sein Ruf, das Essen vom Tisch für Hunde. Tierärzte geben grünes Licht für einige Lebensmittel, die dem Vierbeiner ohne Bedenken angeboten werden dürfen. Kartoffeln, Nudeln und Reis sind auf jeden Fall geeignet, ebenso wie Gemüse und mageres Fleisch. Von großer Wichtigkeit ist, dass das Essen nicht gewürzt und nur sehr sparsam gesalzen sein darf.

    Ab und zu ein Stückchen magere Wurst oder ein fettarmer Käse sind auch völlig in Ordnung. Süßes gehört allerdings keinesfalls in den Hundenapf, weil dadurch die Zähne geschädigt werden. Milchprodukte sind in Maßen aber erlaubt. Zu beachten ist, dass zunächst Herrchen und Frauchen ihre Mahlzeit ganz in Ruhe beenden und dann bekommt der Hund sein Essen. Da sollte auch kein Hundeblick oder Betteln helfen.

    Die perfekte Futterschüssel: Worauf Besitzer beim Kauf achten sollten

    Futternapf mit Pfotenaufdruck, darin Fleisch und ein rohes Ei, umgeben von Äpfeln, Gurken und Möhre
    Barfmenü in kleinem Fressnapf für Hunde und Katzen © Lilli - www.fotolia.de

    Aus Plastik oder aus Porzellan, in matt gebürstetem Edelstahl oder im trendy Design: Futterbehältnisse für Hunde sind heute in allen nur erdenklichen Ausführungen erhältlich. Einige davon sind extravagant und kostspielig, andere einfach gehalten und günstig zu haben. Dazwischen gibt es gefühlte 1001 Variationen, die vom Hersteller jeweils als das Nonplusultra in Sachen Hundenapf angepriesen werden.

    Den Vierbeiner interessiert das Außendesign allerdings herzlich wenig - deshalb liegt es ganz am Besitzer, ob er viel Geld für ein teures Luxus-Modell ausgeben möchte oder eher praktisch und sparsam denkt. Wichtig ist lediglich, dass Größe und Verarbeitung stimmen: Ein kleiner Hund sollte nicht aus einem riesigen Napf fressen müssen - und umgekehrt.

    Einige Vierbeiner sind sogar entschieden wählerisch und essen eine Portion nur, wenn sie nicht zu mickrig oder wahlweise zu üppig ausschaut. Eine an Größe und Gewicht des Hundes angepasste Futterschüssel gewährleistet hier optimale Bedingungen für die tierische Mahlzeit.

    Ein bisschen Geld darf man übrigens schon investieren: Stabil und robust sollte der Napf in jedem Fall sein, damit nichts verrutscht oder umkippt. Von allzu weichem Plastik ist ohnehin abzuraten, da hier Weichmacher und andere Stoffe enthalten sein können, die auf Dauer schädlich für den Hund sind.

    Ohnehin sollten Besitzer darauf achten, dass ausschließlich hierfür ausgewiesene Futterbehältnisse in den Einkaufskorb wandern. Zweckentfremdete Objekte insbesondere aus Kunststoff sind womöglich nicht für die Futteraufbewahrung geeignet.

    Augen auf beim Gassi-Gehen - was den Hundemagen krank macht

    Rennender Jack Russell Terrier auf grüner Wiese
    Jack Russell Terrier dog © Mikkel Bigandt - www.fotolia.de

    Hunde haben einen ausgeprägten Jagd- und Spieltrieb. Alles wird beschnüffelt und am liebsten beißen die Tiere auch gern einmal in das Objekt vor ihnen hinein. So kommt es, dass ein Stück Tennisball, Dreck, Taschentücher oder ein totes Tier den Weg in den Magen des Hundes findet. Paranoid muss der Besitzer zwar bei Gassi-Gehen nicht werden, aber er sollte genau beobachten, was der Hund versucht zu fressen und mit Befehlen wie "Aus" einschreiten.

    Kommt der Befehl zu spät oder war der Hund nicht folgsam, ist bei einigen Dingen besondere Vorsicht angebracht. Der einmalige Biss in das falsche Essen ist in der Regel noch harmlos. Doch geschieht das öfter, kann der Hundemagen Probleme machen. Gerade wenn häufig im Abfall gewühlt und daraus gegessen wird, kann es zu Mangelerscheinungen und auch zu Vergiftungen kommen.

    Gefährlich kann es im Einzelfall werden, wenn der Hund etwas Spitzes gefressen hat. Metallteile oder Steine können zu akuten Verletzungen führen. Hier gilt es, den Hund zu beobachten und bei Symptomen wie blutigem Stuhl sofort zum Tierarzt zu gehen. Das Fressen von Aas liegt eigentlich in der Natur des Hundes, dennoch können verwesende Mäuse, Vögel oder kleine Enten bereits Giftstoffe enthalten, daher ist auch hier der Hund nach dem Verzehr genau zu beobachten.

    Lässt sich ein Hund auch mit Befehlen nicht davon abhalten, ständig Dinge zu fressen, die nicht im Fressnapf liegen, dann hilft nur ein vorübergehender Maulkorb und der Unterricht durch einen Hundetrainer.

    Vorsicht: Nicht jeder Leckerbissen ist für Vierbeiner geeignet!

    Nahaufnahme Hundepfote
    pfote © artivista | werbeatelier - www.fotolia.de

    Wer einen Hund besitzt, möchte ihn gelegentlich auch verwöhnen. Doch Hundebesitzer sollten genau darauf achten, was sie ihrem Waldi, Fifi, oder Flocki vom eigenen Tisch abgeben. Kein Hundebesitzer würde seinen Hund mit einem Giftköder füttern, doch manches vom eigenen Tisch wirkt genauso.

    Darum sollten Herrchen ihrem Liebling keine Weintrauben, Rosinen, Macadamianüsse, oder Schokolade geben. Auch Kaffeereste und mit Süßstoff versetzte Speisen sind für den Hund tabu. Dass Medikamente nur für den Eigenverbrauch bestimmt sind, sollte allgemein bekannt sein. Darum dürfen Hundebesitzer auch ihrem Vierbeiner keine Schmerzmittel, wie Paracetamol, oder Aspirin geben. Hunde können dadurch Vergiftungen erleiden.

    Falls Symptome beim Vierbeiner auftreten, am besten sofort den Tierarzt konsultieren.

    Der moderne Hund mag's selbstgebacken: So gelingen Hundekekse

    Nahaufnahme Backofen
    Backrohr, E-Herd © Günter Menzl - www.fotolia.de

    Früher waren Hundekekse eine Leckerei, die es höchstens in Tierfachgeschäften tütenweise abgepackt gab, doch heute sind an immer mehr Orten echte Hundekekse-Bäckereien entstanden, die von traditionellen Fleischkeksen bis zu aufwändigen Geburtstagskuchen alle möglichen Leckereien für Fifi und Waldi von Hand herstellen.

    Die Vorteile liegen auf der Hand: Selbstgebackene Hundekekse bestehen nur als natürlichen Zutaten, häufig aus Bio-Ware, und verzichten auf industrielle Zusätze wie Bindemittel, auf die viele Hunde allergisch reagieren. Auch enthalten sie wesentlich weniger Zucker, der beim Hund genau wie beim Menschen zu Diabetes und Übergewicht führt.

    Hundekekse lassen sich übrigens auch ganz einfach selbst zuhause herstellen: Dazu werden 200g Weizenmehl, 50g Vollkornhaferflocken und 10g getrocknete Minze mit 3 EL Sonnenblumenöl, 1 Ei und 120ml Milch zu einem Plätzchenteig vermischt. Kekse ausstechen und ca. 20 Minuten im 200 Grad warmen Ofen backen. Da freut sich der Hund über die köstlichen Leckerlis frisch aus dem Ofen. Bei großen Hunden dürfen die Kekse nicht zu klein ausfallen, damit er sie nicht einfach herunterschluckt!

    Wie die Wölfe: Hunde lieben es fettig

    Nahaufnahme Schnauze eines Hundes, Höllenhund
    hellhound © Photo Ambiance - www.fotolia.de

    Viele Hundehalter achten auf die Ernährung ihrer Lieblinge. Dies ist auch dringend notwendig, denn wenn man die Vierbeiner gewähren lässt, fressen sie nicht nur viel zu viel, sondern auch zu fetthaltig. Dies liegt im Fressverhalten ihrer wilden Vorfahren begründet, behaupten britische Forscher.

    Das Lieblingsfutter von Hunden, so das Ergebnis einer Studie, besteht zu 63 Prozent aus Fett, zu 30 Prozent aus Proteinen und zu 7 Prozent aus Kohlenhydraten. Die Vierbeiner neigen zudem dazu, mehr als das Doppelte an Kalorien zu sich zu nehmen, als sie am Tag brauchen.

    Die Vorfahren der heutigen Haustiere haben in freier Wildbahn häufig unregelmäßigen Zugang zu Nahrung. Wenn sie Essbares finden, versuchen sie, die Kalorienzufuhr zu maximieren. Dabei verputzen sie möglichst viel von den fettesten Teilen ihrer Beute. Diese Verhalten haben Haushunde beibehalten.

    Daher sollten Herrchen und Frauchen das Fressverhalten ihrer Lieblinge genau kontrollieren. Zu viel Fett im Hundefutter kann bei großen Rassen während der Welpen-Entwicklung zu Gelenkerkrankungen führen. Bei erwachsenen Hunden kann Übergewicht oder gar Adipositas die Folge sein.

    Warentest rügt Hundefutter – jede zweite Dose enthält zu wenig Nährstoffe

    Nur knapp jede dritte Probe enthielt im Test die für ein Alleinfutter erforderlichen Nährstoffe

    Schwarzer Hund mit Stock im Maul auf grüner Wiese
    Hundesenior mit Stöckchen © Carola Schubbel - www.fotolia.de

    Glaubt man den Versprechen der Hersteller, dann bekommen Hunde mit Feuchtfutter alles, was sie brauchen. Ein Labortest beweist das Gegenteil: nur knapp jede dritte Probe enthielt die für ein Alleinfutter erforderlichen Nährstoffe. 14 von 30 Dosen bekamen die Note "mangelhaft".

    Falscher Nährstoffmix

    Damit ein Hund optimal versorgt ist, muss sein Futter einen komplexen Mix an Nährstoffen liefern. Neben Vitaminen, Spurenelementen wie Kupfer und ungesättigten Fettsäuren brauchen Hunde etwa große Mengen Kalzium. Ist die Dosis zu niedrig, drohen langfristige Schäden am Skelett.

    Erstes Anzeichen für Kalziummangel, ist oft ein morscher Kiefer, der Hund kann nicht mehr fest zubeißen. Auch andere Knochen werden instabil und können schon bei geringer Belastung brechen.

    Bei vier Nassfutter-Proben war dieser Zustand nach Ansicht der Prüfer vorprogrammiert. Häufig haperte es auch an Linolsäure: die ungesättigte Fettsäure sorgt für eine gesunde Haut und ein gepflegtes Fell.

    Fleischanteil ist Nebensache

    Ein hoher Fleischanteil suggeriert besondere Qualität. Die Laboranalyse zeigte jedoch, dass viele Produkte nicht die versprochenen Mengen an Rind oder Rentier enthielten.

    Laut Gesetz muss die beworbene Fleischart auch nur zu vier Prozent enthalten sein. Außerdem: Ebenso wichtig wie Muskelfleisch sind tierische Innereien. Leber, Herz und Co. liefern mehr Nährstoffe als Filet.

    Günstig und gut

    Immerhin acht Marken haben den Test mit Spitzennoten bestanden. Darunter auch Discounterprodukte. Der "Winston Schlemmer Topf mit Wild" von Rossmann kostet etwa nur 49 Cent.

    • Netto,
    • Edeka,
    • Aldi Nord und
    • Kaufland

    konnten ebenfalls überzeugen. Wer Markenware kaufen möchte, liegt bei

    • Pedigree und Cesar

    richtig. Die vegetarischen Marken fielen dagegen durch.

    Duftende Plakate - Hundefutterwerbung mal anders

    Wie kann man einen Hund am besten für eine neue Hundefuttermarke begeistern? Am einfachsten ist es, wenn man dem Tier eine Kostprobe gibt und genau das hat nun ein Unternehmen aus Düsseldorf vor.

    Mit den, nach Hundefutter duftenden, Plakaten möchte die Marke Hund und Herrchen gleichermaßen auf sich aufmerksam machen. Die bekanntlich sehr gute Hundenase kann den Futterduft schon auf einige Entfernung erschnüffeln und geht dann, samt Herrchen, auf das Plakat an der Litfasssäule zu. Dadurch entdeckt auch der Hundebesitzer, dass es eine neue Futtermarke gibt.

    Zunächst wurde die neue Werbestrategie in Nordrhein-Westfalen getestet, jetzt werden in insgesamt sechs deutschen Großstädten etwa 2.000 dieser Duftplakate aufgehangen, unter anderem in München, Frankfurt und Berlin.

    Hundefutter selbst herstellen

    Bei der eigenen Zubereitung muss gewährleistet sein, dass keine Nährstoffdefizite entstehen. Deshalb sollte das selbstgemachte Hundefutter gehaltvoll und abwechslungsreich sein.

    Ältere, kranke und junge Hunde, haben allerdings besondere Ansprüche an die Ernährung. Außerdem gibt es rassebedingt bestimmte Vorbehalte.

    So brauchen beispielsweise Dalmatiner eine purinarme Ernährung. Mit einer purinarmen Ernährung lassen sich hohe Harnsäurewerte senken und damit wird einer Erkrankung vorgebeugt. Erwachsenen und gesunden Hunden kann man aber ohne Bedenken das Futter selbst kochen.

    Selbstgekochtes Hundefutter muss gehaltvoll und abwechslungsreich sein
    Selbstgekochtes Hundefutter muss gehaltvoll und abwechslungsreich sein

    Wichtige Inhaltsstoffe und mögliche Gemüsesorten

    Es ist wichtig, dass die Nahrung über ein ausgewogenes Verhältnis an Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen verfügt. In jedem Fall sollten auch Proteine, Ballaststoffe, Fette und Kohlenhydrate nicht fehlen.

    Hunde haben einen wesentlich kürzeren Darm als der Mensch, deshalb können sie Rohkost nicht so gut verstoffwechseln. Diese ist zwar sehr ballaststoffreich, kann aber von den Hunden nicht optimal verwertet werden. Deshalb ist es besser, wenn man die meisten Gemüsesorten dämpft. Karotten können aber beispielsweise geraspelt werden, allerdings sollte man bei Rohkost wegen der fettlöslichen Vitamine etwas Öl dazu geben.

    Als gedämpftes Gemüse eignen sich zum Beispiel

    Natürlich muss man auch immer beachten, was der Hund verträgt, gerade bei Kohlsorten.

    Geeignete Fleischsorten

    An Fleischsorten eignen sich beispielsweise Hühnerfleisch, Rindfleisch, Pferdefleisch. Von rohem Schweinefleisch raten Züchter und Tierärzte ab.

    Zum einen kann das Schweinefleisch mit einem Virus belastet sein, zum anderen ist es nicht so gut verträglich. Gekocht ist es in der Regel ungefährlich, da der Virus den Kochvorgang meist nicht übersteht.

    Der Virus heißt Aujeszky und ein erstes Krankheitsanzeichen ist starker Juckreiz, dann ähnelt der Krankheitsverlauf dem einer Tollwut. Um jegliches Risiko zu vermeiden, sollte man gänzlich auf Schweinefleisch verzichten.

    Früher war es gang und gäbe, dass Hunde von Tischabfällen ernährt wurden. Deshalb kann auch heute selbst gekochtes Hundefutter nur gut sein.

    Allerdings hat es auch Nachteile, es kann schnell verderben und kann nicht auf Vorrat gelagert werden wie Trockenfutter. Außerdem ist es ein bisschen aufwendiger, als nur eine Dose zu öffnen.

    Man kann jedoch auf Vorrat kochen und dann portionsweise einfrieren. Die meisten Metzger haben sich darauf eingestellt und bieten Innereien und Pansen in portionsgerechten Stücken an. Vielen Hundebesitzern macht es auch einfach nur Spaß, das Hundefutter selbst zu kochen.

    Nach dem Gassi-Gehen will der Hund zu seinem Stammtisch

    In Hannover können Hunde nach einem Spaziergang ihr Hundebier genießen

    Hund: Schwarzer Labrador liegt auf Gras mit Herbstblättern
    truffe d'automne © cynoclub - www.fotolia.de

    In Hannover kann jetzt der Hund, nachdem er mit Herrchen oder auch Frauchen Gassi gegangen ist, zu seinem Stammtisch gehen, denn im Kiebitzmarkt in Langenhagen treffen sich seit einiger Zeit die Hunde und trinken dort ihr spezielles Bier, das aber mit Alkohol nichts zu tun hat. Das Bier besteht nämlich aus Rinderbrühe, Wasser und Proteinen.

    Findige Idee

    Die Inhaberin Petra Böttner kam vor einiger Zeit auf die Idee in ihrem Laden, sie verkauft Haus-, Tier- und Gartenbedarf, eine Ecke als Stammtisch für Hunde einzurichten. Mittlerweile kommen viele Hundebesitzer, denn für die Hunde gibt es neben ihrem Bier auch einige Leckerchen.

    Wenn der Hund auch zu Hause sein Bier trinken will, so kauft Frauchen oder Herrchen ein paar Flaschen, wobei die 0,33 Liter Flasche 1,99 Euro kostet.

    Ungekühltes Hundebier

    Übrigens gibt es das Hundebier schon seit einigen Jahren, eine niederländische Brauerei stellt dies unter dem Namen "Kwiespelbier" her. Das Bier sollte aber immer ungekühlt serviert werden, damit der Hund keine Bauchschmerzen bekommt.

    Gassigehen in den Biergarten

    Rennen, Schäferhund rennt neben Besitzerin her
    Dog Race © Martin Hahn - www.fotolia.de

    Gerade im Sommer macht ein Spaziergang mit dem Hund Freude und so kommt man auch öfters einmal an einem Biergarten vorbei. Nun stellt sich die Frage, darf ich auch meinen vierbeinigen Freund mit hinein nehmen? In vielen Biergärten und Cafes ist dies gestattet, doch sollte man zur Vorsicht bei der Bedienung nachfragen.

    Wenn man erst nach einem längeren Spaziergang einkehrt, dann dürfte auch der Hund sich auf eine Pause freuen, aber am liebsten im Schatten. Während sein Herrchen dann ein kühles Getränk zu sich nimmt, möchte auch der Hund gerne etwas Wasser serviert bekommen, wobei dies in vielen Gärten möglich ist. Wer seinen Hund gut erzogen hat, der dürfte auch keine Probleme haben, wenn andere Hundebesitzer mit ihrem Vierbeiner in der Nähe sitzen. Übrigens: Essensreste sind nichts für Hunde im Biergarten.

    Restaurant in Brasilien bietet Bio-Futter für Hunde an

    Starker Kontrast - Neben Hunger in den Favelas bietet Rastaurant in Rio Bio-Futter für Hunde an

    Junge Frau mit Hundewelpen, weißer Hintergrund
    Cute puppies and young woman © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Während in den Favelas, den Slums von Rio de Janeiro, die Menschen tagtäglich mit Armut und Bandenkriminalität konfrontiert sind, lassen es sich die Reichen und auch die Touristen an der Copacapbana gut gehen.

    Das ist schon viele Jahre so, doch in Phänomenen wie dem "Pet Delicia" kommt dieser soziale Gegensatz besonders gut zur Geltung. Das Restaurant, in dem Hunde mit frisch gekochter Bio-Kost gefüttert werden, wurde im Dezember 2010 von der Brasilianerin Roberta Camara und ihrem Mann eröffnet. Schon jetzt ist der Laden ein voller Erfolg.

    Doch Camara ist sich über den seltsamen Kontrast durchaus bewusst: "In einem Land wie Brasilien, in dem noch immer Millionen Menschen Hunger leiden, möchte ich lieber von einem 'Hunde-Areal’ sprechen", erklärt sie. Schließlich werden nicht nur die haarigen Vierbeiner versorgt, sondern auch die Besitzer. Dennoch, das Geschäft boomt, und Camara plant, zu expandieren. So soll das frisch gekochte und zusatzstofffreie Futter auch bald tiefgefroren in Supermärkten zu haben sein.

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Labrador Hund Welpe frisst einen Knochen mit Fleisch aus einem Napf - Ernährung mit Barf © manushot - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: young blond woman preparing meal close up © Dusan Zidar - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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