2. August 2007
Von Anne Fünfstück
Ein Regal für die Lieblingsromane, ein Nachttisch fürs Kinderbett oder nur der Nagel an der Wand, um Großmutters Portrait aufzuhängen – die Arbeit in den eigenen vier Wänden macht doch oft am meisten Spaß.

Heimwerken bedeutet nicht nur einen verschwitzten Mann im weißen Unterhemd und kurzer Hose, welcher sich seinen Werkzeuggürtel um die Hüfte schnallt und damit beginnt, sich eine Bar ins Wohnzimmer zu bauen. Auch Frauen können Heimwerken, und das nicht mal schlecht. Mit der richtigen Ausrüstung und einem gut durchdachten Vorhaben kann ein Jedermann seine Wohnung, seinen Garten und Balkon in gut ausgestattete Wohlfühloasen verwandeln.
Zur richtigen Heimwerkerausrüstung gehören nicht ausschließlich Hammer, Schraubendreher und der Zollstab. Auch die Farbe zum Streichen der Wände oder Kabel zum anschließen von Fernsehern, Computern oder Lampen werden bei der Heimarbeit benötigt. Wichtig ist, dass die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden, denn sonst kann es zu unschönen Unfällen mit schlimmen Verletzungen kommen. Also ist z.B. zu beachten: Der Strom sollte bei der Arbeit an elektrischen Kabeln und Geräten immer ausgeschalten sein bzw. im besten Fall sollten diese Tätigkeiten unter Aufsicht eines Fachmanns durchgeführt werden und bei der Arbeit mit schweren Schleif- und Schneidewerkzeugen empfiehlt es sich immer, auf die sicheren Bauhandschuhe und eine Schutzmaske für das Gesicht zurückgreifen.
Zum Heimwerken zählt alles, was dazu dient den Wert einer Wohnung oder seiner Einrichtung in die Höhe zu treiben. Hierzu zählen z.B. Ausbesserungsarbeiten an den Fußböden, Malerarbeiten in den Zimmern oder auch Reparaturarbeiten am eigenen Besitz. Mit einer guten Anleitung, die man in Handwerksratgebern oder dem Internet finden kann, lassen sich aus Holz, Metall und allen weiteren erdenklichen Materialien dekorative und nützliche Gegenständ bauen.
Alle notwendigen Materialien, Werkzeuge, Anleitungen und Sicherheitsvorrichtungen sind in den verschiedenen Bau- und Fachmärkten erhältlich. Bitten Sie die Fachverkäufer um Hilfe und lassen Sie sich beraten, damit bei Ihrem Vorhaben nichts schief läuft. Wenn Sie ein Großprojekt geplant haben, dann greifen Sie ruhig auch auf Ihre Bekannten zurück und machen Sie aus Ihrem Bauvorhaben eine Gemeinschaftsaktivität. Und nach der Arbeit wartet dann das gemeinsame Vergnügen aufeinander. Mit einem Glas Bier oder Wein, lässt sich dann das Geschaffte begießen.
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