Die Tierschutzbewegung bemüht sich, den Missbrauch und die nicht artgerechte Haltung und Behandlung von Tieren zu unterbinden. Auch die rücksichtslose Jagd, Qualzucht und quälerische Tierversuche werden auf der ganzen Welt bekämpft. Zu Gefährdung der Tiere kommt es meist durch den Luxuswahn der Menschen und einer Ethik in der Wissenschaft, die das Leid- und Schmerzempfinden der Tiere ignoriert.
Der Tierschutz ist in Deutschland gesetzlich verankert und beschäftigt sich mit den Zielen sowie deren Umsetzung, Tieren einen artgerechten Lebensraum zu ermöglichen, bestimmte Arten und Rassen vorm Aussterben zu bewahren und das einzelne Tier ähnlich wie den Menschen als ein Individuum zu betrachten, auf seine Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen und ihm Rechte zuzugestehen.
Tierschützer versammeln sich in Tierschutzorganisationen, die es sich zur Aufgabe machen, über die Einhaltung der Tierrechte zu wachen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu ergreifen. In vielen Angelegenheiten stimmen Tierschützer nicht mit dem Tierschutzrecht in Deutschland überein und fordern mit Protesten und Kampagnen die Erweiterung des Tierschutzes, die Aufnahme weiterer Arten in die Liste der bedrohten Tierarten oder den Stop von Viehtransporten oder Tierversuchen.
Von Tierquälerei wird gesprochen, wenn Tierschutzmaßnahmen wissentlich oder unwissentlich nicht ergriffen werden. Beispiele sind eine nicht an die boden- und platzspezifischen Bedürfnisse der Tiere angepasste Nutztierhaltung oder die nicht artgerechte Haltung oder schwere Vernachlässigung von Haustieren.
In Deutschland ist der Tierschutz mittlerweile im Grundgesetz verankert, nachdem Tierschutzorganisationen, Politiker und Bürger sich jahrelang dafür einsetzten. Konkret bedeutet das, dass Staat und Bürger dazu verpflichtet sind, sich um den Schutz der Tiere zu bemühen. Wird dem zuwider gehandelt, drohen Bußstrafen.
Eine besondere Form des Tierschutzes sind Tierheime. Diese nehmen verwaiste oder herrenlose Tiere auf und vermitteln sie an andere Halter weiter. Tierheime müssen sich oft mit Spendengeldern über Wasser halten und sind daher auf ehrenamtliches Engagement aus der Bevölkerung angewiesen.
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Das Buch Don Pedro's rote Katzen: Tierschutz-Report aus Teneriffa von Angela Viegas.
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