Rente & Pension

Die Altersversorgung nach Ende des Berufslebens

Mit einer guten Rente ist man nach dem Berufsleben und im fortgeschrittenen Alter finanziell versorgt. Die Höhe der Rente ist dabei maßgeblich davon abhängig, wie viel Kapital im Laufe des Berufslebens in die Rentenversicherung eingezahlt wurde. Die Pension hingegen ist eine Form der Altersversorgung für Beamte. Pensionäre erhalten mit ihrer Pension meist mehr Geld als bei einer gewöhnlichen Altersrente. Darüber hinaus gibt es bei der Pension noch viele weitere Unterschiede im Vergleich zur Rente.

Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de

Rente oder Pension?

Renten und Pensionen sind die Leistungen, die Personen monatlich nach dem Austritt aus dem Berufsleben erhalten. Je nach Art der Anstellung im Berufsleben wird eine Rente oder eine Pension ausgezahlt.

Rente

Allgemein gilt, dass eine gesetzliche Rente

erhalten.

Pension

Eine Pension erhalten

  • Beamte
  • Richter
  • Soldaten und
  • Kirchenbeamte,

die in einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis beschäftigt waren. Neben der Altersrente gibt es auch verschiedene andere Formen der gesetzlichen Rente, wie zum Beispiel die Erwerbsminderungsrente oder die Hinterbliebenenrente.

Zusammensetzung der Altersrente

Wenn allgemein von Rente gesprochen wird, ist meistens die Altersrente gemeint. Die Altersrente setzt sich aus

  • der gesetzlichen Rente
  • der betrieblichen Rente und
  • der privaten Rente

zusammen. Im Rahmen der gesetzlichen Rente erhalten Rentner monatlich eine Rente ausgezahlt, die abhängig von der Beitragshöhe und der Beitragszeit ist. Daher kann es vorkommen, dass die Rente zu gering ausfällt, um von ihr leben zu können.

Wer betrieblich oder privat zusätzlich vorgesorgt hat, erhält als Rentner mehr Geld. Die private Vorsorge ist zum Beispiel mit der staatlich geförderten Riester- oder Rürup-Rente möglich, aber auch mit Aktiensparplänen oder Immobilienbesitz.

Auszahlungshöhe

Die Höhe der Auszahlung einer Pension ist davon abhängig, wie lange ein Beamter im Dienst war. Eine Mindestversorgung garantiert die ausreichende Pensionshöhe im Falle eines unfall- oder krankheitsbedingten Ausscheidens aus dem Beruf.

Nach Erreichen der Altersgrenze und nach 40 Dienstjahren beträgt die Pension maximal rund 73 Prozent des Einkommens. Die maximalen Bezüge werden aber in naher Zukunft sinken.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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