Rund um die Pflanzenpflege in Haus und Garten - Tipps zum Gießen, Düngen und Co.

Sechs Keramik Blumentöpfe nebeneinander mit lilanen Tulpen

Damit Pflanzen wachsen und gesund bleiben, ist die richtige Pflege entscheidend - für Menschen ohne grünen Daumen gibt es Pflanzen ohne große Ansprüche

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  • von Paradisi-Redaktion

Der eigene Garten - Ort zur Verwirklichung aller Gartenträume, Gestaltungsareal für die eigene Phantasie. Hier können Sie pflanzen und kombinieren, was immer Sie möchten. Doch mit dem Einpflanzen ist es meist nicht getan. Die meiste Gartenarbeit besteht aus der Pflege, dem Gießen und dem Düngen der Pflanzen. Auch die Pflanzen im Haus benötigen die richtige Pflege. Hier die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten.

Aspekte der Pflanzenpflege

In Sachen Pflanzenpflege gibt es einige Faktoren, die beachtet werden müssen. Zunächst widmen wir uns den generellen Bestandteilen der Pflege.

Der Standort

Sehr wichtig für das Gedeihen einer Pflanze ist die Wahl des richtigen Standorts. Rosen zum Beispiel benötigen einen Platz, an dem sie für mehrere Stunden am Tag der Sonne ausgesetzt sind.

Sie vertragen Hitze gut, gedeihen jedoch im Halbschatten überhaupt nicht. Andere Pflanzen dagegen mögen keine allzu dauerhafte Sonneneinstrahlung.

Bepflanzen Sie Ihren Garten also nicht nach rein optischen Gesichtspunkten, denn wenn eine Pflanze ihre Schönheit behalten und entfalten soll, so ist der optimale Standort dabei ebenso wichtig wie die richtige Pflege. Lassen Sie sich am besten bereits bei der Auswahl und beim Kauf von Pflanzen ausführlich beraten.

Das Gießen

Vor allem in den heißen Sommermonaten ist es wichtig, die Pflanzen im Garten regelmäßig zu gießen. Profigärtner empfehlen hier, nicht jede Pflanze jeden Tag zu gießen. In der Natur regnet es schließlich auch nicht jeden Tag, sondern nur alle paar Tage einmal, dafür aber umso kräftiger.

Viele Pflanzen bevorzugen es deshalb, von Zeit zu Zeit ordentlich gewässert zu werden. Gießen Sie abends, wenn die Sonne untergegangen ist. Wird in der prallen Sonne gegossen, so kann die Pflanze unter der Lichtbrechung des Wassers verbrennen.

Düngen

Manche Pflanzen muss man düngen, andere wachsen von selbst. Besonders für Exoten oder die meisten großblütigen Pflanzen gibt es meist spezielle Pflanzendünger für die jeweilige Art, wie etwa

  • Hortensiendünger
  • Rosendünger, aber auch
  • Dünger für Rhododendren.

Diese Dünger sind zwar in der Anschaffung manchmal etwas kostspielig; die Investition zahlt sich jedoch aus. Bei Hortensien ist der Unterschied besonders augenfällig.

Wird die Hortensie nicht gedüngt, so entwickelt sie mit der Zeit nur noch rosarote Blütenstände. Dies kann zwar durchaus auch seinen Reiz haben; die schönen blau und lila gefärbten Blüten können jedoch nur durch Dünger erzielt werden.

Pflege

Regelmäßiges Unkrautjäten gehört zur Pflege eines jeden Gartens. Pflanzen und Blumen, die von Unkraut überwachsen werden, bekommen zu wenig Licht und werden in ihrer Entfaltung behindert.

Je nach Pflanzenart gehört auch ein regelmäßiger Rückschnitt zur Pflege. Bei den meisten Sorten wird dieser im Herbst fällig. Auch hierzu sollten Sie sich ausführlich beraten lassen, denn nahezu jede Pflanze hat ihre eigenen Vorlieben.

Verwelkte Blütenblätter haben noch für die Pflanzen einen Nutzen

Steinweg durch Garten, am Wegesrand verschiedene bunte Blumen
Lush blooming summer garden with paved path © Elenathewise - www.fotolia.de

Carlos Herrera von der Biologischen Station Doñana ist ein spanischer Ökologe und hat sich intensiv mit dem Thema der Kronblätter und dem Verwelken beschäftigt. Als Ergebnis kam heraus, dass auch die verwelkten Blüten für die einzelnen Pflanzen noch von Nutzen sind.

Auf diese Weise schützen die welken Blüten und Blätter beispielsweise den Lavendel vor Insekten und die Früchte können ungestörter heranreifen. Bei den Veilchen, so konnte der Forscher beobachten, wirkt sich dies nicht auf die Früchte direkt, sondern auf die Anzahl der Samen in der Frucht aus. Also sollte man verwelkte Blüten nicht abzupfen, sondern einfach von selber abfallen lassen.

Auch Blätter geben bei Trockenheit ein Alarmsignal

Vertrocknete Pflanze in Blumentopf auf weißem Hintergrund
Trockene Pflanze © UMA - www.fotolia.de

Neben den Wurzeln lösen anscheinend auch die Blätter einer Pflanze Dürre-Alarm bei ausgetrocknetem Boden aus. Dies geschieht bereits bei trocken werdender Umgebungsluft, was mit einem in den Blättern hergestellten Hormon zusammenhängt.

Laut Forschern der Universität Würzburg kümmert sich dieses Hormon um die Schließung der Spaltöffnungen. Jederzeit sendet die Wurzel Infos zur aktuellen Situation der Wasserversorgung an die Blätter sowie den Spross der Pflanze, was durch das Stresshormon Abszisinsäure geschieht, welches die Trockenheit signalisiert.

Dieses Hormon bewirkt in den Schließzellen, dass die dort sitzenden Spaltöffnungen dicht werden, wo die Blätter normalerweise Kohlendioxid für die Photosynthese aufnehmen und gleichzeitig aber Wasser an die Umgebung verlieren.

Wie oft man Pflanzen gießen und düngen sollte

Gartenarbeit gehört zu den beliebtesten Hobbys. Besonders wichtig für Hobbybotaniker ist die richtige Pflege der Pflanzen. So benötigen diese zum Beispiel ausreichend Wasser.

Zu berücksichtigende Faktoren

Die häufigsten Fragen, die sich Liebhaber von Blumen und Pflanzen stellen, sind, wie oft diese gegossen und gedüngt werden müssen. Eine Standardantwort darauf lässt sich jedoch nicht finden, denn da es unzählige verschiedene Pflanzen gibt, haben diese auch unterschiedliche Bedürfnisse.

Ein fester Rhythmus für das Gießen von Pflanzen, wie beispielsweise einmal in der Woche, ist daher kaum möglich oder sinnvoll. Das Bewässern der Pflanzen sollte deswegen jeweils nach Bedarf erfolgen. Dieser Bedarf hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören

  • die Art der Pflanze
  • woher sie stammt
  • wie groß sie ist, sowie
  • die Verdunstungsfläche des Blattwerkes.

Auch die Größe und die Art des Topfes, in der sich eine Pflanze befindet, spielt eine wichtige Rolle. Ebenfalls zu berücksichtigen sind

  • der Standort der Pflanze
  • die Umgebungstemperatur
  • der Luftaustausch am Standort
  • die Substratart sowie
  • die jeweilige Jahreszeit und das Wetter.

So benötigt eine Pflanze bei Trockenheit mehr Wasser als wenn es häufig regnet.

Das richtige Verhältnis

Diese ganzen Faktoren sind nun im richtigen Verhältnis zueinander zu berücksichtigen. Befindet sich zum Beispiel eine kleine Pflanze, die nur wenig Laub hat, in einem großen Topf, kommt es zu einem längeren Anhalten der Feuchtigkeit, sodass sie weniger oft gewässert werden muss als eine große Pflanze, die in einem kleinem Topf steht.

Ob es notwendig ist, die Pflanze zu gießen, lässt sich feststellen, indem man das Gewicht des Topfes prüft. Braucht die Pflanze Wasser, ist es sinnvoller, sie einmal durchdringend zu gießen, als alle zwei Tage erneut zu wässern. Als günstigster Zeitpunkt zum Gießen gilt der frühe Morgen.

Die Pflanzen sollte nach Bedürfnissen gegoßen werden - in den frühen Morgenstunden ist dafür der bes
Die Pflanzen sollte nach Bedürfnissen gegoßen werden - in den frühen Morgenstunden ist dafür der beste Zeitpunkt

Auch beim Düngen der Pflanzen gibt es Unterschiede. Während die einen von ganz allein wachsen, müssen andere regelmäßig gedüngt werden.

Wie oft die Abgabe von Dünger erfolgen muss, hängt vom jeweiligen Gießrhythmus der Pflanze ab. Eine Pflanze, die reichlich Wasser verbraucht, kann auch häufiger gedüngt werden.

Die Konzentration sollte dabei jedoch besser niedrig gehalten werden. Dafür kann man den Dünger dann häufiger anwenden. Zu berücksichtigen ist, dass bestimmte Pflanzen Spezialdünger benötigen.

Tödliche Staunässe - mit einem Protein sichern Pflanzen ihr Überleben

Vertrocknete Pflanze in Blumentopf vor Fenster
vertrocknete pflanze © jeremias münch - www.fotolia.de

Pflanzen benötigen Wasser, um zu überleben. Allerdings kann zu viel Wasser dazu führen, dass sie geradezu ertrinken. Durch Staunässe oder durch eine Überschwemmung können die Pflanzen nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen. Das Resultat: die Zellatmung funktioniert zunächst eingeschränkt und nach geraumer Zeit gar nicht mehr. Dies bewirkt, dass der Sauerstoff nicht mehr zur Energieproduktion verwendet werden kann. Die Pflanze erstickt.

Um sich vor diesem Tod zu schützen, können die so unscheinbaren Lebewesen aber einen Trick anwenden, wie Forscher jetzt heraus fanden. Im Inneren der Pflanzen gibt es das Protein RAP2.12. Es aktiviert im Notfall Gene, die versuchen, den Mangel an Sauerstoff auszugleichen. Es werden Reserven angezapft, damit der Stoffwechsel möglichst lang mit einem Minimum an Sauerstoff zurecht kommt.

Die Erkenntnis spielt zwar für Hobbygärtner keine Rolle, könnte aber für die Lebensmittelindustrie entscheidend werden. Immerhin zerstören Überschwemmungen regelmäßig die Ernten. Eine aktive Beeinflussung des Protein RAP2.12 könnte eventuell in Zukunft diese Ernten retten.

Bei Frost sind Frühblüher nicht zu retten

Nahaufnahme rosane und orangene Frühlingsblumen
spring garden 3 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Frühblüher, die erst einmal unter Frost gelitten haben, sind nicht mehr retten. Schneeglöckchen und Krokusse zum Beispiel, welche jetzt schon blühen, kommen nicht durch bei Frost. Bei Blumen, deren Knospen noch geschlossen sind, sieht es jedoch ganz anders aus.

Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde erklärt, dass Frühblüher, die unter Frost leiden mussten, im Frühjahr nicht wieder aufgehen werden. Diese Blumen seien dann dahin. Pflanzen, deren Knospen noch zu sind, haben jedoch gute Chancen, durch den nächsten Frost zu kommen. Eine dicke Schneedecke fördert sogar die Chancen zu überleben.

Winterblüher, denen die Kälte nichts ausmacht, sind zum Beispiel die Zaubernuss - sie verträgt sogar Temperaturen bis minus 15 Grad. Aber auch der Winterjasmin ist resistent gegen Kälte. Auch bei Frost bleiben die Blüten der Zaubernuss erhalten, beim Winterjasmin erfrieren sie jedoch, doch sobald es wärmer wird, öffnen sich schon die nächsten Knospen.

Je nach Jahreszeit muss man die Pflanzenpflege mitunter anpassen - worauf es dabei ankommt, zeigen wir im Folgenden...

Gesunde Pflanzen das ganze Jahr über

Balkon- und Gartenpflanzen benötigen in besonders warmen sowie besonders kalten Monaten eine spezielle Pflege. Während im Sommer vor allem die ausreichende Bewässerung eine Rolle spielt, kommt es zum Jahresende auf die richtige Überwinterung an.

Die richtige Pflanzenpflege im Frühjahr

Im Frühjahr erwacht die Flora und Fauna zu neuem Leben. Die Frühjahrssonne schickt ihre wärmenden Strahlen und die frostigen Nächte sind bald vorbei.

Jetzt beginnt für die Hobbygärtner die Gartensaison und das so genannte "Auswintern" fängt an. Aber auch die Zimmerpflanzen benötigen eine intensive Pflege. Die Pflanzen müssen auf die bevorstehende Wachstumsperiode vorbereitet werden.

Rückschnitt
Vertrocknete Äste und Zweige sollten immer abgeschnitten werden
Vertrocknete Äste und Zweige sollten immer abgeschnitten werden

Zuerst wird sich der Hobbygärtner davon überzeugen, wie seine Schützlinge den Winter überstanden haben. Eventuell kann es Frostschäden geben.

Dann wird der Winterschutz entfernt. Vertrocknete Ästchen und Zweige werden zurückgeschnitten und manche Pflanzen müssen auch ausgelichtet werden.

Das Frühjahr ist generell die Zeit für einen Rückschnitt. Alte Triebe und Blütenstände müssen entfernt werden, damit sie das neue Wachstum nicht behindern.

Bei den Erdbeerpflanzen sollte die Erde aufgelockert sowie Unkraut und braune Blätter entfernt werden. Auch Rosen werden zurückgeschnitten und Stauden kann man teilen.

Verbesserung der Bodeneigenschaften

Sobald die Frühjahrssonne den Boden ausreichend getrocknet hat, sollte die Erde aufgelockert werden. Damit werden die Bodeneigenschaften verbessert und die Pflanzen können besser wurzeln.

Auch die ersten Unkräuter können schon gejätet werden. Wenn Jungpflanzen vorgezogen wurden, sollte man diese nicht vor den Eisheiligen im Mai auspflanzen, da noch mit Nachtfrost zu rechnen ist.

Umtopfen

Für Zimmer-, Kübel- und Topfpflanzen ist jetzt Umtopfzeit. Wenn die Pflanze zu groß geworden ist, die Wurzeln den Topf sprengen oder die Wurzeln sichtbar werden, muss dringend umgetopft werden.

Frische Erde und ein größerer Topf tun den Pflanzen gut. Mehrjährige Kübel- und Balkonkastenpflanzen vertragen auch einen Rückschnitt.

Das Umtopfen und der Rückschnitt sorgen für ein kräftiges Pflanzenwachstum. Außerdem ist jetzt auch die richtige Zeit zum Düngen. Einjährige Sommerblumen, die in Aussaatkästen und Pflanzschalen vorgezogen wurden, können jetzt ins Freiland gebracht werden.

Einige Pflanzen benötigen einen grösseren Topf - dafür ist im Frühling die richtige Zeit
Einige Pflanzen benötigen einen grösseren Topf - dafür ist im Frühling die richtige Zeit
Auf die richtige Bewässerung achten
Zuviel gießen ist ebenso tödlich wie zuwenig
Zuviel gießen ist ebenso tödlich wie zuwenig

Generell sind bei der Pflanzenpflege ein paar Grundlagen zu beachten, damit man lange Freude an ihnen hat. Heimische Pflanzen sind in der Regel pflegeleichter als Exoten, diese brauchen mehr Pflege und Aufmerksamkeit.

Die häufigsten Pflegefehler werden bei der Bewässerung gemacht. Entweder es wird zu viel oder zu wenig gegossen. Keine Pflanze, außer Sumpf- und Wasserpflanzen, vertragen Staunässe.

Dabei können die Wurzeln faulen und faule Wurzeln erholen sich schlechter als schlappe Blätter. Erst gießen, wenn die obere Erdkruste schon leicht angetrocknet ist und nie so viel gießen, dass Wasser im Übertopf steht.

Pflanzenpflege im Sommer

In der warmen Jahreszeit benötigen die Pflanzen mehr Wasser. Allerdings darf man es auch hierbei nicht übertreiben - den zuvor genannten Punkt gilt es, zu beherzigen. Abgestandenes Gießwasser mögen Blumen und Pflanzen dabei besonders gerne.

Sehr wichtig ist es, dass man beim Gießen nur die Erde nass macht - die Blätter müssen trocken bleiben, damit es nicht zu Schäden durch die Sonneneinstrahlung kommt.

Fehlt die Zeit zum Bewässern, haben sich Blumentöpfe mit Bewässerungssystem bewährt. Auf das Gießen in der Mittagssonne ist zu verzichten - idealerweise gießt man am frühen Morgen oder Abend.

Ein automatisches Bewässerungssystem erleichtert im Sommer ungemein die Arbeit
Ein automatisches Bewässerungssystem erleichtert im Sommer ungemein die Arbeit

Beim Gießen kann man auch welke Blüten entfernen; etwa ein bis zwei mal wöchentlich sollte man die Pflanzen auf welke Bestandteile überprüfen. Sind Kräuter wie Oregano oder Lavendel verblüht, sollten diese zurückgeschnitten werden. So sorgt man für eine neue Blüte im Spätsommer.

Je nach Standort der Pflanze kann es sinnvoll sein, sie zu befestigen, besonders, wenn es sich um eine blüten- oder fruchtreiche Sorte handelt; bei starkem Wind können die Pflanzen umknicken. Hierfür nimmt man beispielsweise einen Bambusstab, den man in die Erde steckt. Den Pflanzenstängel bindet man daran fest.

Pflanzenpflege im Herbst

Auch im Herbst muss man bei der Pflanzenpflege ein paar Punkte beachten. Man kann die Pflanzen im Garten nun noch ein mal düngen - am besten eignet sich Kompost dafür. Ebenfalls werden beispielsweise Hecken beschnitten; die Grünabfälle kann man dabei auf den Komposthaufen bringen, vorausgesetzt, sie sind klein genug.

Die Hecken sollten im herbst nochmal geschnitten werden
Die Hecken sollten im herbst nochmal geschnitten werden

Der Herbst gilt zudem als passender Zeitpunkt, um Leimringe an Obstbäumen anzubringen. Diese halten Schädlinge, deren Larven oftmals schon im Winter an den Bäumen zu finden sind, ab.

Auch das Umsetzen von Sträuchern oder Bäumen ist jetzt möglich. Hierbei sollte man darauf achten, dass die neue Pflanzengrube eine ausreichende Größe aufweist. Ausreichend bewässern nicht vergessen.

Ist der Herbst besonders kalt, sollte man bereits jetzt die nicht-winterharten Kübelpflanzen ins Haus holen. Was in Sachen Winterquartier zu beachten ist, haben wir im nächsten Punkt für Sie zusammengefasst.

Obstbäume bereits im Herbst pflanzen

Ansicht von oben: Junger Baum wird eingepflanzt
Wunderbaum einpflanzen 01 © Lianem - www.fotolia.de

Im Frühling beginnt die Zeit, wo alles blüht. Den Grundstein dazu muss man aber bereits im Herbst legen. Auch dann, wenn man einen Obstbaum aus der Baumschule einpflanzen möchte. Jetzt ist die richtige Zeit dafür. Auf jeden Fall muss das Loch doppelt so groß wie die Wurzeln sein. Denn der Baum muss sich optimal ausbreiten können.

Sofort nach dem man den Obstbaum gekauft hat, muss man diesen eingraben - sonst trocknet er aus. Die Erde, die zuvor ausgehoben wurde, wird mit Kompost oder mit Substrat vermischt. Damit wird das Loch am Ende aufgefüllt. Wenn alles sitzt, sollte man den Baum noch ein wenig Hin und Her bewegen. Die Bewegungen sorgen dafür, dass die Erde sich optimal zwischen den Baumwurzeln verteilen kann.

Obstbäume pflanzen – nicht zu tief in die Erde

Die Veredelung entscheidet über Wurzeltiefe und Fruchtqualität von Obstbäumen

Apfelbaum auf Wiese
Apfelbaum auf Streuobstwiese © Eligius - www.fotolia.de

Sie haben ein Obstbäumchen gekauft und wollen dies nun einpflanzen? Wie tief die Wurzeln in die Erde müssen, hängt wesentlich von der Art der Veredelung ab.

Welche Veredelungen gibt es?

Theoretisch kann man einen Apfelbaum auch selber ziehen. Wer später schmackhafte Früchte ernten möchte, muss sein Bäumchen jedoch veredeln. Und das will gelernt sein.

Die meisten Hobbygärtner kaufen deshalb bereits veredelte Gewächse aus der Baumschule. Biologisch betrachtet, handelt es sich dabei um zwei Pflanzen:

  1. eine Unterlage, die die Wuchseigenschaften des Baumes festlegt
  2. und eine aufgepropfte Edelsorte, die die Qualität der Früchte bestimmt.

Die Wurzelhalsveredelung

Die häufigste Methode ist dabei die Wurzelhalsveredelung mit einer Unterlage, die auf schwaches Wachstum gezüchtet ist. Damit der Baum gar nicht erst in die Höhe schießt, wird die Veredelungsstelle nah über dem Wurzelbereich gewählt.

Die Kopfveredelung

Bei der Kopfveredelung wird der Haupttrieb in rund einem Meter Höhe gekappt. Für Hochstämme wiederum eignet sich die Gerüstveredelung, bei der in 180cm Höhe lediglich die Leitäste gekürzt werden. Vorteil dieser Methode: es lassen sich verschiedene Edelsorten auf einen Stamm setzen.

Pflanztiefe anpassen

Die Pflanztiefe von Obstbäumen entscheidet über ihr späteres Wachstum. Speziell Pflanzen mit Wurzelhalsveredelung dürfen nicht zu tief in die Erde.

Die verdickte Stelle am Stammende, wo die Edelsorte aufgepfropft wurde, sollte mindestens zehn Zentimeter über dem Boden liegen. Sonst bildet die Edelsorte eigene Wurzeln und stößt allmählich die Unterlage ab. Da nun der hemmende Effekt der Unterlage verloren geht, schießt der Obstbaum in die Höhe.

Falls ein Baum bereits ins Kraut geschossen ist, sollten Gärtner den Boden um den Stamm entfernen und alle Wurzeln oberhalb der Veredelungsstelle kappen. Auf lange Sicht kann es auch sinnvoll sein, den Baum wieder auszugraben und neu einzusetzen.

Kübelpflanzen durch den Winter bringen

Im Sommer findet das Leben vermehrt draußen statt, auf der Terrasse oder dem Balkon. Die Kübelpflanzen bieten dafür das richtige Ambiente.

  • Engelstrompete
  • Oleander
  • Jasmin
  • Passionsblume
  • Wandelröschen

und Co. erfreuen mit ihren wunderschönen und farbenprächtigen Blüten und sind aus der sommerlichen Gartenwelt gar nicht wegzudenken. Doch die meisten Kübelpflanzen sind nicht winterhart und müssen vor Kälte und Frost geschützt werden. Dafür brauchen sie ein entsprechendes Winterquartier.

Der richtige Standort

Schon mit dem ersten Frost ist die Freiluftsaison für Kübelpflanzen beendet. Nun muss man ein passendes Winterquartier finden, um sie unbeschadet über den Winter zu bringen. Das gilt hauptsächlich für exotische Pflanzen.

Ideale Bedingungen bietet ein Wintergarten, doch nicht jeder ist in der glückliche Lage einen Wintergarten zu besitzen. Geeignet sind auch helle Kellerräume und Garagen oder Treppenhäuser; sie sollten allerdings ungeheizt sein. Wenn die Pflanzen und Kübel für den Umzug zu groß oder zu schwer sind, kann man sie mit einer Sackkarre transportieren.

Die richtigen Temperaturen und Lichtverhältnisse

Ideal ist also ein helles und kühles Quartier. Die Pflanzen gehen in die Winterruhe und fahren den Stoffwechsel herunter.

Deshalb sollte die Ruhephase mit niedrigen Temperaturen unterstützt werden. 5–10°C gelten für die meisten Arten als ideale Überwinterungstemperatur.

Wenn die Temperatur höher ist, kurbelt die Pflanze den Stoffwechsel an, der Lichtmangel allerdings bremst ihn, so kommt es zu einem Ungleichgewicht und die Pflanze erleidet Schaden. Die Pflanzen bilden dann lange dünne Triebe mit sehr kleinen Blättern, die dann meist verkümmern.

Es gibt auch Arten, die mit kühleren Temperaturen zurechtkommen, dann darf der Raum auch dunkler sein. Als Faustregel gilt: je kälter der Raum, desto dunkler kann er sein. Allerdings sollte die Temperatur nie unter 0°C sinken.

Die meisten Kübelpflanzen sind immergrüne Pflanzen, sie tragen das Laub auch im Winter. Manche Kübelpflanzen, die das Laub abwerfen, wie etwa die Engelstrompete, können auch in ganz dunklen Räumen überwintern.

Manche Arten sollten vor dem Umzug ins Winterquartier zurückgeschnitten werden. Vor dem Umzug muss man auch auf Schädlinge achten und nur gesunde Pflanzen ins Winterquartier bringen. Bei Schädlingsbefall braucht es eine entsprechende Pflege.

Die richtige Luftfeuchtigkeit und Bewässerung

Um Schädlingen vorzubeugen, sollte das Winterquartier immer ausreichend gelüftet werden; auch für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit ist zu sorgen. In der Ruhephase wird nur spärlich gegossen, höchstens einmal in der Woche. Vorher prüft man, ob die Erde noch feucht ist.

Kakteen brauchen ein Winterquartier

Im Winter brauchen Kakteen und Sukkulenten eine Pause von vier bis sechs Monaten in einem Winterquartier

Nahaufnahme Kaktus auf weißem Hintergrund
cactus © Albo - www.fotolia.de

Kakteen und Sukkulenten brauchen im Winter eine Pause - man sollte sie im Winterquartier nicht gießen und auch nicht düngen. Sie sollten

  • in einem unbeheizten Keller,
  • im Treppenhaus,
  • in einem Gästezimmer oder im idealsten Fall
  • in einem frostfreien Gewächshaus

überwintern. Vorher sind die Schalen und Töpfe noch gründlich zu säubern.

Vier bis sechs Monate Winterruhe bei vier bis zwölf Grad

Im Winterquartier verbleiben die Pflanzen dann vier bis sechs Monate. Die Temperatur im Winterquartier sollte zwischen vier und zwölf Grad liegen. Und die Pflanzen sind immer auf Schädlinge hin zu kontrollieren.

Kakteen im Frühling wieder langsam hervorholen und an Wasser gewöhnen

Kommt die erste Frühlingssonne heraus, können die Pflanzen wieder auf oder an sonnenbestrahlte Fensterbänke positioniert werden. Langsam gewöhnt man die Pflanzen wieder an Wasser, indem man sie mit einer Wassersprühflasche immer wieder mit leichtem Sprühnebel benetzt. Dadurch wird das Wachstum der Wurzeln angeregt. Dann kann nach und nach wieder mit dem Gießen und Düngen begonnen werden.

Ganz besonders empfindlich sind die grünen Kakteen - zum Beispiel Echinocactus grusonii ("Schwiegermuttersitz"). Nach der Winterpause darf dieser nur langsam an das Licht gewöhnt werden, um keinen Sonnenbrand zu bekommen.

Pflanzenpflege muss nicht kompliziert sein - wer sie einfach halten möchte, sollte entsprechend pflegeleichte Pflanzen wählen...

Pflanzen ohne große Ansprüche - für Menschen ohne grünen Daumen

Erst die richtigen Pflanzen bereichern Haus und Garten. Wer nicht über viel gärtnerische Kenntnisse verfügt, sollte sich für Pflanzen entscheiden, die wenige Ansprüche stellen. Manche Sorten sind für Anfänger ideal.

Dabei unterscheidet man zwischen

  • Zimmerpflanzen
  • Kübelpflanzen für Garten, Terrasse und Balkon sowie
  • Pflanzen für das Freiland.

Anfängerpflanzen sind leicht zu kultivieren und sie nehmen auch einen Pflegefehler nicht gleich übel. Anspruchsvolle Pflanzen quittieren einen Pflegefehler sofort mit braunen Blättern, Blattfall oder einem Wachstumsstillstand.

Zimmerpflanzen

Zu den genügsamen Zimmerpflanzen zählt beispielsweise die so genannte Wachsblume. Sie ist nicht besonders blühfreudig, dafür hat sie aber schöne bunte Blätter.

Sie kann das ganze Jahr im Zimmer bleiben und mag es im Sommer hell und warm, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung. Auch das Fensterblatt ist eine dankbare Zimmerpflanze.

Eine Anfängerpflanze zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie schnell wurzelt und sich so vermehren lässt. Sie mögen es hell bis schattig und werden im Alter noch widerstandsfähiger. Der Standort sollte möglichst nicht verändert werden.

Den Philodendron nennt man auch Baumfreund; diese anspruchslosen Pflanzen erfreuen durch ihr üppiges Wachstum. Sie wachsen kriechend oder kletternd und kommen, je nach Sorte, auch mit wenig Licht aus.

Kübelpflanzen

Der Oleander gehört zu den klassischen Kübelpflanzen und ist sehr robust und widerstandsfähig. Pflegefehler verkraftet er normal gut. Er ist nicht winterhart und muss in der kalten Jahreszeit ins Haus.

Auch die Engelstrompete gehört zu den typischen Kübelpflanzen; sie mag am liebsten den Halbschatten, muss aber sehr viel gegossen werden. Auch sie ist nicht winterhart.

Das Wandelröschen erfreut durch schöne Gelb- und Rottöne; es muss regelmäßig gegossen und gedüngt werden und gedeiht am besten an einem halbschattigen Ort.

Der Hibiskus gehört zu den besonders genügsamen Pflanzen. Auch Rosen sind besser als ihr Ruf und müssen nicht viel Arbeit machen. Am richtigen Standort, bei regelmäßiger Düngung und einer ausreichenden Bewässerung, können sie als ältere Pflanze sehr robust sein.

Geeignete Pflanzen für Allergiker

Nahaufnahme rote Hibiskusblüte
Hibiskus © Ansgar - www.fotolia.de

Gerade im Frühjahr ist für Pollenallergiker der Gang in den Garten oft eine Qual. Es gibt aber auch Pflanzen, die Allergikern keine Probleme bereiten.

In erster Linie sollten Allergiker auf die Pflanzen verzichten, auf die sie allergisch reagieren. Das rät jetzt der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Pflanzen, die kein Problem für Allergiker darstellen, wären zum Beispiel Gehölze mit sterilen Blüten (Hortensien), Azaleen, Rhododendron, Clematis. Aber auch Pflanzen mit Pollen sind gut, die aufgrund ihres Gewichts und ihrer Größe kaum verbreitet werden. Dazu gehören die Kapuzinerkresse und der Hibiskus. Für Allergiker ideal sind reizfreie Stauden wie Iris, Astilben, Klatschmohn, Storchenschnabel, Rittersporn und Lupinen. Stauden für den Steingarten sind auch eher unproblematisch.

Der richtige Zeitpunkt für die Gartenarbeit und fürs Rasenmähen ist auch ungemein wichtig für Allergiker. Gerade die pollenarmen und pollenfreien Zeiten in der Früh, nach einem Regenguss oder an windstillen Tagen sind hier ideal.

Die richtige Kleidung kann für Allergiker auch hilfreich sein. Ein Allergiker sollte eine Bekleidung wählen, die den Körper genügend abdeckt. Auch eine Brille, eine Staubmaske und Handschuhe können hilfreich sein.

In den Monaten Oktober bis Dezember können Gehölze gut geschnitten werden, Stauden geteilt werden, Verblühtes abgeschnitten werden oder ein Beet umgegraben , rät der Verband. Wildkräuter sollten darüberhinaus in jungem Stadium entfernt werden, um das Blühen zu vermeiden.

Wer seinen Pflanzen etwas Gutes tun will, kann bei der Pflege auch auf bestimmte Hausmittel zurückgreifen...

Trickreiche Pflanzenpflege

Zimmerpflanzen verschönern das Zuhause und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Dabei brauchen sie aber besondere Pflege und Zuwendung.

Manchmal helfen auch kleine Tricks, um das Wachsen und Gedeihen zu unterstützen. Neben dem richtigen Standort und den damit verbundenen Lichtverhältnissen sowie ausreichend Wasser, benötigen Pflanzen auch Nährstoffe und Pflege. Verschiedene Pflanzen haben natürlich unterschiedliche Ansprüche.

Eierschalen

Eierschalen als hervorragender Kalziumdünger
Eierschalen als hervorragender Kalziumdünger

Schon die Großeltern benutzten Eierschalen als Düngemittel. Eierschalen von rohen Eiern sind ein hervorragender Kalziumdünger. Man kann die Schalen in das Gießwasser geben oder sie zerkleinern und unter die Erde mischen.

Die Eierschalen enthalten Kalziumkarbonat, das ist dann aber eine einseitige Düngung. Außerdem zersetzen sich die Eierschalen nur langsam und so dauert es, bis sie die Pflanzen erreichen.

Die Eierschalenmethode eignet sich auch nur für Zimmerpflanzen, da in einem durchschnittlichen Haushalt nicht so viele Eierschalen anfallen. Zudem ist der Eierschalendünger nicht mehr unbedingt zeitgemäß.

Das Gießwasser ist schon mit ausreichend Kalk angereichert und manche Pflanzen vertragen auch nicht zu viel davon. Nur wenn man weiches Wasser hat und einen kalkarmen Boden, ist der Eierschalendünger sinnvoll.

Außerdem gibt es kalkliebende Pflanzen und solche, denen Kalk nicht so gut tut. Bei saurer Blumenerde kann der Kalk der Eierschalen eine positive Wirkung haben, denn der pH-Wert wird angehoben.

Weitere Hausmittel

Dann gibt es noch ein paar Hausmittelchen, die das Gedeihen der Pflanzen unterstützen sollen.

  • Kaffeesatz und Teeblätter von abgekochtem schwarzen Tee sollen den Pflanzen ebenfalls wertvolle Nährstoffe liefern.
  • Auch Haare und geschnittene Fingernägel können als Düngemittel verwendet werden.
  • Blattläuse sollen abgetötet werden, wenn man die betroffenen Pflanzen mit kaltem Kaffee oder schwarzem Tee übergießt.
  • Schildläusen soll man mit dem ungiftigen Paraffinöl zu Leibe rücken können.
  • Zeitungspapier kann als Kälteschutz dienen.
  • Ein nasser Schwamm bewässert die Erde.
  • Zum Gießen der Pflanzen sollte man am besten abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur verwenden.
  • Auch das kalte Wasser von abgekochten Kartoffeln soll als Gießwasser die Pflanzen hervorragend düngen.
  • Es gibt besonders lichthungrige Pflanzen, die in einer dunklen Ecke eher verkümmern, da kann eine spezielle Pflanzenleuchte Abhilfe schaffen.

Gieß- und Düngehinweise

Zimmerpflanzen soll man nur in der warmen Jahreszeit kaufen, sonst kann es schon beim Transport zu Kälteschäden kommen. In den Wintermonaten werden Zimmerpflanzen auch weniger gegossen und gedüngt.

Die Gieß- und Düngeanweisungen sollte man bei jeder einzelnen Pflanze beachten. Jede Pflanze braucht eine ganz spezielle Pflege und nicht jede Maßnahme bekommt jeder Pflanze gleich gut.

Manche Pflanzen sind besonders pflegeleicht und brauchen nicht den sprichwörtlichen grünen Daumen, sie gedeihen auch mit wenig Aufwand. Blühpflanzen sind meist anspruchsvoller als Grünpflanzen.

Mit Tigerkot gegen tierische Pflanzenräuber

Um Pflanzenfresser von Pflanzen fernzuhalten benutzen Naturschützer Tigerkot der Gefahr signalisiert

Tiger hinter Gitterstäben
Tiger im Käfig © VOP - www.fotolia.de

Kurios, aber wirksam: Australische Naturschützer haben demnächst ein äußerst wirksames Mittel, um Pflanzen vorm Gefressenwerden zu schützen. Mit stinkendem Tigerkot werden Ziegen und andere Pflanzenliebhaber ferngehalten. Die Ergebnisse sind erfreulich positiv.

Der Wissenschaftler Peter Murray von der Universität in Queensland, der zusammen mit anderen seit einiger Zeit nach sinnvollen Hilfen für den Pflanzenschutz forscht, hat auch schon mit anderen Substanzen experimentiert. Man habe auch schon faule Eier ausprobiert, berichtet er. Doch am besten habe sich der Tigerkot bewährt.

Tigerkot übermittelt die Botschaft, dass ein gefährliches Tier in der Nähe ist

Der Raubtiergeruch scheine zu signalisieren, dass Gefahr droht. Besonders nützlich ist er, wenn der Tiger vorher genau das Tier gefressen habe, vor dem die Pflanzen behütet werden sollen. Das übermittle die Botschaft: Dort ist ein bedrohliches Tier, das meine Freunde gefressen hat.

Auch die Körper von toten Ziegen hätten einen ähnlichen Effekt. Allerdings wurde bei diesem Versuch den Wissenschaftlern vor lauter Gestank übel. Da natürlich nicht genügend Tigerkot zur Verfügung steht, soll im nächsten Schritt versucht werden, eine Essenz aus den Gerüchen chemisch herzustellen.

Auch, wenn man nicht zuhause ist, benötigen die Pflanzen natürlich Pflege - doch wie kann man sie auch in dieser Zeit versorgen?

Tipps für die Blumen- und Pflanzenpflege während des Urlaubs

Blumen geben einem Raum Gemütlichkeit und sind zudem für das Raumklima von Vorteil. Blumen und Pflanzen auf dem Balkon oder der Terrasse sehen wunderschön aus und schaffen auch auf kleinstem Raum Natur.

Trotzdem brauchen alle Pflanzen Pflege und vor allem Wasser. Wenn man zwei Wochen im Urlaub ist und die Pflanzen nicht gegossen werden, sind die meisten vertrocknet.

Bewässerungshilfen

Pflanzen auf dem Balkon sollte man während der Abwesenheit in eine Wanne stellen und diese mit Wasser befüllen. So bekommen die Pflanzen stetig ihr Wasser und man muss nicht den Nachbarn um Hilfe fragen. Ist man natürlich lange Zeit weg, so wird dieses Wasser nicht ausreichen, es sei denn, es regnet regelmäßig.

Soweit dies möglich ist, sollte man die Pflanzen auf dem Balkon oder der Terrasse in den Schatten schieben; so verbrauchen die Pflanzen weniger Wasser. Für draußen gibt es zudem spezielle Blumentöpfe mit doppeltem Boden. Hier kann man unten Wasser einfüllen, das die Pflanzen dann die gesamte Zeit über dosiert bekommen.

Sowohl für Zimmer- als auch für Freilandpflanzen gibt es Tonkegel oder ähnliche Wässerungshilfen zu kaufen. Diese steckt man in den Blumentopf, füllt sie mit Wasser, und dann geben diese kontinuierlich Wasser an die Pflanze ab. Wenn man nur kurze Zeit weg ist, kann man auch einen Faden in die Erde des Blumentopfes stecken und das andere Ende in einen Eimer mit Wasser hängen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, seine Zimmerpflanzen grundsätzlich in Hydrokultur anzupflanzen. Die kleinen Steinchen speichern die Flüssigkeit besser als Erde, und so muss man die Pflanzen seltener gießen.

Eine etwas teurere Möglichkeit der Blumenpflege während der eigenen Abwesenheit sind professionelle Bewässerungssysteme, die im Bau- und Gartenmarkt erhältlich sind.

Wem dies alles zu viel Arbeit ist, der sollte vielleicht doch bei einem netten Nachbarn klingeln und fragen, ob dieser ab und zu zum Gießen vorbeikommen kann. Dabei kann es hilfreich sein, alle Blumen an einem Ort aufzustellen, beispielsweise auf dem Esstisch - so kann keine vergessen werden.

So werden die Rosen wunderschön: Pflegetipps und die Top Five der No-Goes

Lächelnde reife Dame in Garten vor Rosenstrauch mit Rosenschere
flowers © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Rosen sind der ganze Stolz eines Gärtners. Das liegt sicher nicht nur an ihrer eleganten Erscheinung und ihrem betörenden Duft, sondern oftmals auch an all den positiven Assoziationen, die man zur Rose hat. Immerhin steht sie als Symbol für die Liebe. Doch leider werden immer wieder die gleichen Fehler mit den doch recht sensiblen Pflanzen begangen, daher hier nun die wichtigsten Tipps zur Pflege und die Top Five der No-Goes!

Tipps zur guten Pflege

Wichtig ist, dass die Rosen im Frühjahr kräftig herunter geschnitten werden, damit sich neue und vor allem kräftige Blüten bilden können. Danach sollte gedüngt werden. Im Sommer wird dann ein zweites Mal gedüngt und das möglichst mit organischem Dünger, der besitzt eine bessere Langzeitwirkung. Während des Sommers immer wieder vertrocknete Triebe und Blüten entfernen, so dass im Spätherbst keinerlei vertrockneten Blüten und Blätter am Rosenstock verbleiben.

Kranke Blätter oder auch kranke Pflanzenteile müssen abgeschnitten werden, damit sich die Krankheit nicht weiter verteilen kann. Damit die Rose gut durch den Winter kommt, ist es wichtig, im Spätherbst den Wurzelbereich mit Zweigen abzudecken oder mit lockerer Komposterde anzuhäufen.

Die Top Five der No-Goes

Fehler 1

Viele machen den Fehler, die Rosen viel zu oft zu gießen. Rosen sind sogenannte Tiefwurzler, die bis ins feuchte Erdreich gelangen können. Zwei mal in der Woche gießen genügt vollkommen.

Fehler 2

Beim Verschneiden sind die meisten einfach zu zaghaft. Wirklich großzügig zurück schneiden, um eine volle Blütenpracht erleben zu können.

Fehler 3

Verspätetes Düngen! Bis Ende Juli kann mit organischem Dünger gearbeitet werden. Ab August braucht die Rose Zeit, um zu verholzen.

Fehler 4

Pralle Sonne und permanenter Schatten sind für Rosen Gift. Sie müssen luftig und halbschattig stehen, um gedeihen zu können.

Fehler 5

Zu dicht gepflanzt! Rosen sollten niemals zu dicht an Bäumen oder tief wurzelnden Sträucher gesetzt werden.

Im Folgenden widmen wir uns typischen Pflegefehlern...

Probleme und Fehler bei der Pflanzenpflege und effektive Lösungen

Bei der Pflanzenpflege kann man einiges falsch machen. Doch wer weiß, wie die Pflanzen bestimmte Mängel oder Probleme äußern, kann ihnen schnell helfen.

Schimmel auf der Blumenerde

Zahlreiche Hobbygärtner haben das Problem, dass sich auf ihrer Blumenerde weißlicher Schimmel bildet. Es gibt aber Möglichkeiten, den lästigen Befall zu verhindern.

Selbst wenn eine Topfpflanze, die auf der Fensterbank steht, noch gesund aussieht und einen blühenden Eindruck macht, kann sich bereits am nächsten Tag weißer Schimmelbelag auf der Blumenerde zeigen. Der Belag stellt nicht nur ein optisches Problem dar, sondern fördert zudem Krankheiten an der Pflanze. Auch für Menschen kann Schimmel bedenklich sein.

Ursachen

Zur Entstehung von Schimmel auf der Blumenerde kommt es vor allem dann, wenn eine Pflanze wiederholt zu häufig gegossen wird. Durch das viele Gießen soll sichergestellt werden, dass die Pflanze stets über genügend Wasservorräte verfügt und nicht austrocknet. Doch was gut gemeint ist, bewirkt in diesem Fall das Gegenteil, denn durch zu viel Wasser wird die Pflanze geschädigt.

So weist Schimmel auf der Blumenerde darauf hin, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Erde über längere Zeit zu hoch war. Durch die feuchte Erde kann es auch zur Ansiedlung von Trauermücken kommen, die die Feuchtigkeit der Blumenerde mögen.

Schimmelbildung vermeiden

Die sicherste Methode etwas gegen Schimmel auf der Blumenerde zu tun, ist das sparsame Gießen der Pflanze. So sollte man eine Pflanze immer nur dann mit Wasser versorgen, wenn es wirklich erforderlich ist.

Ist man sich unsicher darüber, ob die Pflanze Wasser benötigt, wird empfohlen, dieses in den Untersetzer des Topfes zu geben. Auf diese Weise kann sich die Pflanze das Wasser nehmen, wenn sie es braucht.

Aber auch dabei sollte sparsam mit dem Wasser umgegangen werden, damit die Pflanze nicht nass wird. Ist nach ca. 30 Minuten immer noch Wasser in dem Behälter, entfernt man dieses am besten, denn die Pflanze hat dann ausreichend Feuchtigkeit erhalten. Eine weitere Möglichkeit, um Schimmelbildung zu vermeiden, ist der Einsatz von Vogelsand, den man auf die Blumenerde streut.

So befreien Sie Ihre Pflanzen vom Schimmel

Ist erst einmal Schimmel auf der Blumenerde entstanden, muss dieser rasch entfernt werden. Zu diesem Zweck nimmt man die Pflanze aus dem befallenen Topf heraus und setzt sie in frische neue Blumenerde ein. Die alte Blumenerde muss vollständig entsorgt und der Topf gründlich gereinigt werden.

Wassermangel und falscher Standort

Wenn eine Pflanze eingeht, ist zu viel Wasser, jedoch auch zu wenig davon ein möglicher Auslöser. Daher sollte man den zuvor genannten Punkt der passenden Wassermenge unbedingt einhalten.

Doch auch der falsche Standort kann dazu führen, dass eine Pflanze eingeht. Natürlich hat jede Pflanze andere Ansprüche; während die Sonne mag, überlebt die andere nur im Halbschatten oder Schatten. Über den geeigneten Standort sollte man sich also zuvor informieren.

Generell gilt: auf einen Platz direkt über der Heizung sollte man verzichten. Auch ein Platz in der prallen Sonne, besonders, wenn dieser sich direkt am Fenster befindet, tut einer Pflanze nicht gut. Sie vertrocknet sehr schnell oder verbrennt sogar.

Düngefehler und Umgang mit Schädlingen

Ebenso beim Düngen können, vor allem dem Anfänger, ein paar Fehler unterlaufen. Zunächst einmal gilt es, die Pflanze regelmäßig auf Schädlinge zu untersuchen. Dabei sollte man auch die Blätter umdrehen.

Oftmals verstecken sie sich darunter und mögliche Schäden werden erst sehr spät erkannt. Auch die Wurzeln sollten kontrolliert werden, wenn man eine Pflanze umtopft.

Viele Pflanzenliebhaber möchten ihren Pflanzen Gutes tun, indem sie sie oft düngen. Doch dies führt zum gegenteiligen Ergebnis - die Pflanze geht ein. In der Regel ist es ausreichend, alle zwei Wochen zu düngen.

Allerdings lässt sich dies nicht pauschalisieren - auch in diesem Zusammenhang muss man sich zuvor über die Bedürfnisse der Pflanze informieren. Generell ist zu beachten, dass im Winter kein Dünger vergeben wird.

Pflanzen reagieren auf Temperaturschwankungen - Nutzpflanzen durch Klimawandel in Gefahr

Nutzpflanzen und Getreidearten müssen gegenüber Temperaturschwankungen empfindlicher gemacht werden

Nahaufnahme Goldener Ährenstand, Getreide, im Hintergrund ein Weizen oder Ährenfeld, blauer Himmel, Cerealien
ähren © Rebel - www.fotolia.de

Pflanzen nehmen kleinste Temperaturschwankungen wahr und sind in der Lage, auf das Sinken und Ansteigen der Temperatur zu reagieren. Bei höheren Temperaturen werden bestimmte Erbinformationen dichter oder lockerer verpackt. Entwirrt sich die DNA der Pflanze, werden hunderte von Genen entsprechend aktiviert oder ausgeschaltet. Die Weiterverbreitung der Erbgut Informationen ist demnach bei Pflanzen temperaturabhängig.

Genregulierung durch bestimmte Enzyme

Biologen vom John Innes Center in Norwich fanden dies bei der Untersuchung der Ackerschmalwand Pflanze heraus. In ihrem Zellkernen befinden sich bestimmte Eiweiße, so genannten Histon-Proteine, die für die Verpackung der DNA zuständig sind.

Ein Histon-Protein namens H2A.Z sorgt bei höheren Temperaturen für die Auflockerung der pflanzlichen DNA-Fäden. Bestimmte Enzyme können so an der DNA andocken und die Ein- und Ausschaltung bestimmter Gene regulieren.

Schätzungen zufolge wird der Nahrungsmittelbedarf in den nächsten 100 Jahren um 70 bis 100 Prozent ansteigen. Für die Ernährung der Weltbevölkerung müssen Nutzpflanzen und Getreidearten deshalb gegenüber Temperaturschwankungen unempfindlicher gemacht werden. Diese Entdeckung ist deshalb bedeutend, weil sie erlaubt, die Reaktion von Pflanzen auf Klimaveränderungen besser zu verstehen.

Pflanzen können Sonnenbrand bekommen

Wasserbläschen über kleiner grüner Pflanze
Water Bombs © Ronnie - www.fotolia.de

In der Mittagssonne soll man keine Pflanzen gießen, diese Regel kennen auch alle Klein- und Hobbygärtner.

Jetzt haben ungarische Wissenschaftler diese Regel einmal näher untersucht und festgestellt, dass die Pflanzen ansonsten einen "Sonnenbrand" bekommen könnten, besonders bei den Pflanzen, die grobe und rauhe Blätter haben. Die Wassertropfen fließen dann nicht von den Blättern ab und haben in der prallen Sonne eine Funktion wie ein Brennglas, so dass die Blätter leicht verbrennen.

Man kann dies auch mit den Menschen, die ihren Urlaub an der See verbringen vergleichen. Wenn man aus dem Wasser kommt, so perlt das Wasser vom Körper nicht sofort ab und die winzigen Wassertröpfchen sorgen dann eher für den bekannten Sonnenbrand. Bei den Pflanzen könnte es im Extremfall sogar zu Bränden führen, doch sind aber vorher die Wassertropfen verdunstet, beziehungsweise vermuten die Forscher, dass auf dem Blatt auch eine gewisse Kühlung erfolgt.

Auch Pflanzen können einen Sonnenbrand bekommen

Nahaufnahme Frauenmantel Pflanze mit Wassertropfen
Frauenmantel © Teamarbeit - www.fotolia.de

Wenn es heiß wird, leiden die Pflanzen. Sie reagieren dann mit unterschiedlichsten Symptomen. Diese können von einem vermehrten Blattlausbefall bis zu sichtbaren Schäden an der Grünmasse der Pflanzen reichen. Die richtige Hilfe ist dann wichtig, um zu retten, was man noch retten kann. Das ist oft mehr, als man glaubt.

Ist eine Pflanze beispielsweise von Blattläusen besiedelt, kann dies auf eine allgemeine Schwächung hindeuten. Möglicherweise steht die Pflanze falsch. Die Läuse müssen entfernt werden. Man kann dazu die befallenen Teile herausschneiden. Danach braust man die Pflanze gut ab und wässert sie. Gegebenfalls ist über einen Standtortwechsel nachzudenken.

Werden mitten im Jahr plötzlich Blatter gelb und vielleicht sogar, wie im Herbst, abgeworfen, ist das in der Regel ein Indiz für einen Wärmeschaden. Durch weniger Laub versucht die Pflanze weniger Wasser zu verdunsten. Sie greift sozusagen zum Selbstschutz. Für den Gärtner ist dies ein Zeichen in der Zukunft besser zu wässern. Bei ausreichender Wassergabe erholt sich die Pflanze wieder.

Eine aufgeplatzte Rinde an Bäumen, die zur Sonnenseite hin zeigt, kann ebenfalls auf zu große Hitze hindeuten. Die Rinde kann sich in der Wärme nicht genug ausdehnen und reißt ein. Dies geschieht häufig bei jungen Bäumen oder solchen, deren Borke eher glatt ist. Damit keine Infektionen stattfinden können, muss die entsprechende Stelle verschlossen werden. Dazu erhält man in Gartencentern gebrauchsfertige Wachse. Am besten wählt man eines, das gleichzeitig Pilzen keine Chance gibt.

Wenn der Rasen in einem heißen Sommer gelb wird, ist dies kein Grund zur Sorge. Kurzzeitige Hitzezeichen weisen nicht auf eine Beschädigung der Wurzeln hin. Gut gewässert erholt er sich schnell wieder.

Damit die Paprika richtig rot wird: Diese Pflanzen brauchen Sonne

Frische, rote Paprika neben scharfem Messer auf Holzbrett
rote Paprikaschote © Uwe Bumann - www.fotolia.de

Hobbygärtner stehen häufig vor einem Rätsel, wenn die Tomaten grün bleiben oder die Paprika nicht wachsen will.

Dabei ist die Lösung meistens einfach: Die Pflanzen haben nicht genug Sonne abbekommen. Vor allem Gewächse aus mediterranen Gefilden wie die Tomate und die Paprika brauchen viel Sonne und Wasser um zu Gedeihen. Gemüsesorten die auch im Halbschatten glücklich werden, sind beispielsweise Spinat, Möhren und Brokkoli.

Ähnlich verhält es sich mit Kräutern: Salbei, Thymian und Rosmarin, die klassischen "Kräuter der Provence", mögen es warm und sonnig. Traditionelle deutsche Küchenkräuter wie Waldmeister, Petersilie und Brunnenkresse gedeihen dagegen auch im Halbschatten. Lorbeer und Basilikum können sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten wachsen.

Bei den Blume sind Hortensien, Glockenblumen, Fleißige Lieschen und Pantoffelblumen eine gute Wahl, wenn nicht viel Sonne in den Garten scheint. Südländische Blumen wie der Oleander und die Bougainvillea brauchen dagegen viel Sonne um so üppig zu blühen wie am Mittelmeer. Auch die Geranie, die klassische deutsche Balkonpflanze schlechthin, mag es am liebsten sonnig.

Pflanzen drohen in der Mittagssonne zu verbrennen

Steinklee Pflanze
Steinklee © emer - www.fotolia.de

Im Sommer heißt es aufpassen bei großer Hitze. Pflanzen, die schon lange keine Sonne gesehen haben, drohen in der Mittagssonne zu verbrennen.

Wenn es so lange regnerisch war, sind Pflanzen die Sonne nicht mehr gewöhnt und bekommen dann gerne mal einen Sonnenbrand. Dies erläutert der Geschäftsführer des Verbandes der Gartenbaumschulen in Haan (Nordrhein-Westfalen) Robert Markley.

Man nimmt also besser um die Mittagszeit Blumen und Pflanzen aus der Sonne. Oder man stellt die Pflanzen von vornherein gleich an einen Ort, wo sie immerwährend im Halbschatten stehen. Besonders frisch ausgetriebene Pflanzen sind gefährdet, in der Mittagssonne zu verbrennen.

Aber auch durch falsches Gießen kann Sonnenbrand entstehen, erklärt der Experte. Wassertropfen verstärken die Sonnenstrahlen wie ein Brennglas. Pflanzen sollten niemals über die Blätter gegossen werden. Und sie sollten am besten in aller Frühe - oder in der Dämmerung - gegossen werden, damit Wasser, das auf die Blätter kommt, auch wieder abtrocknen kann.

Selbst Wurzeln können zu kochen anfangen - die Sonne kann diese leicht erhitzen. Der Experte rät zu Tontöpfen, die einfach besser wärmeisoliert sind.

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Quellenangaben

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  • Bildnachweis: gartenarbeit - blumengießen © emmi - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: gartenarbeit © Daniel Fuhr - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Ma mère jardine © Athena Pallas - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: kräutergarten © monropic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Sprenkler © Thomas Weitzel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: prune man © Javier Pazo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: egg shell © r3bel - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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