
von Armin Krenz
Kinder ab dem dritten Lebensjahr haben nicht nur ein Recht auf einen gesicherten Platz in einer Kindertagesstätte, sie haben auch ein Recht auf eine qualitativ gute Betreuung, Bildung und Förderung. Aber was genau ist qualitativ gut? Wie kann die Qualität dieser Leistung gemessen werden? Seit Jahren schon ist das Stichwort Qualität in sozialen Einrichtungen in aller Munde, und auch die Elementarpädagogik muss sich dieser Debatte stellen. Für Praktiker ist es daher wichtig, klare und fundierte Anhaltspunkte für ihre kitaeigene Qualitätsanalyse zu finden. Das Kieler Instrumentarium führt ErzieherInnen und Leitung genau zu diesem Ziel: Mit Hilfe eines strukturierten Instrumentariums können sie die Qualität ihrer Einrichtung analysieren und langfristig steigern. In 15 Themenbereiche und 425 Qualitätskriterien gegliedert, bieten die Checklisten Praktikern darüber hinaus die Chance, Schwachstellen der Einrichtung zu orten und Strategien zur Verbesserung der Qualität festzuhalten. Die beständige Arbeit mit dem Instrument kann der Kita helfen, die Qualität der Einrichtung stetig zu verbessern. Bei einer vergleichsweise einfachen Handhabung entsteht so eine Dokumentation der Arbeit in der Kindertagesstätte - prüfbar auch für Außenstehende. Jedem Qualitätsbereich sind umfangreiche Literaturhinweise beigefügt. Armin Krenz hat damit ein lebendiges Instrument entwickelt, das auch Trägern, FachberaterInnen und Studierenden in der Diskussion über Qualitätskriterien und deren Konsequenzen dient.
10.08.11 | |
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