Die Rose gilt nicht umsonst als die Königin der Blumen. Majestätisch und edel ziert sie so manchen Garten und erfreut mit ihrer Pracht und intensivem Duft.
Die Rosenzucht hat eine lange Tradition und wird besonders von den Engländern gepflegt. Aber Rosenliebhaber gibt es fast weltweit. Die wunderschönen Rosen bereichern nicht nur jeden Garten, viele Sorten sind auch als Schnittblumen geeignet. Die Rosen gehören zu der Pflanzenfamilie der Rosengewächse und geben ihnen ihren Namen. Es gibt sogar eine Wissenschaft die sich ausschließlich mit Rosen beschäftigt, die so genannte Rhodologie.
Rosen werden schon seit der Antike als Zierpflanzen gezüchtet. Im alten Griechenland war die Rose der Göttin Aphrodite geweiht, auch die alten Römer schätzten diese erlesene Blume und weihten sie der Göttin Venus. Bei uns sorgte Karl der Große für die Verbreitung der Rose in privaten Gärten und gerade an Kirchen wurden sie häufig angepflanzt. Dabei kannte man zu Anfang nur weiße, rote und rosafarbene Rosen. Gelbblühende Rosen wurden erst im 16. Jahrhundert aus Kleinasien eingeführt. Im 18. Jahrhundert kamen aus China Rosen, die den ganzen Sommer über blühten. Die alten Sorten hingegen erfreuten mit ihren Blüten nur einmal im Jahr. Seither sind die Rosenzüchter auf der beständigen Suche nach der vollendeten Rose. Man schätzt, dass mittlerweile bis zu 35.000 Rosensorten erhältlich sind. Über Jahrhunderte hinweg war die Rosenzüchtung allerdings mehr zufällig als gewollt. Erst zu Anfang des 19. Jahrhunderts begann man gezielt zu züchten. Erst Ende des 19. Jahrhunderts kamen Rosen aus Ostasien, die zur Züchtung von Kletterrosen verwendet wurden. Die Schnittrosenzüchtung und die Gartenrosenzüchtung entwickelten sich getrennt.
Rosen sind sommergrüne, in seltenen Fällen auch immergrüne Sträucher. Sie wachsen freistehend und aufrecht oder mit Unterstützung von Rankhilfen auch kletternd. Eine besondere Gattung ist die Bodendeckerrose, die eher kriechend wächst. Rosen besitzen Stacheln, die man umgangssprachlich als Dornen bezeichnet. Rosen können endständige einzelne Blüten ausbilden oder sie wachsen in rispigen oder doldigen Blütenständen. Viele Sorten zeichnen sich durch einen intensiven und angenehmen Duft aus. Gärtnerisch unterscheidet man zwischen Wildrosen und so genannten Kulturrosen. Die Früchte der Rosen nennt man Hagebutten, sie sind zum Verzehr geeignet und sehr vitaminreich.
Die Rose ist anspruchsloser als man denkt, im Allgemeinen bevorzugt sie einen kalkreichen Boden. Um Schädlingen vorzubeugen, empfiehlt es sich Lavendel zwischen die Rosen zu pflanzen. Rosen sind sehr widerstandsfähig und robust und brauchen neben ausreichendem Wasser nur ab und zu einen Rosendünger. Sie sind relativ pflegeleicht, wenn man ihre Bedürfnisse beachtet. Standort und Nachbarspflanzen spielen eine entscheidende Rolle. Rosen stellen keine hohen Ansprüche an die Wachstumsbedingungen und erfreuen selbst bei widrigen Umständen noch mit ihrer Blütenpracht. Je nach Sorte, benötigen sie einen Winterschutz und ab und zu auch einen Schnitt.
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17.05.11 | |
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08.02.11 | |
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13.03.10 | |
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