26. Januar 2011
Am Arbeitsplatz kann es nicht immer konfliktfrei zugehen. So bedingen das tägliche Miteinander, der zeitliche Druck und die eigenen Ansprüche gelegentlich Missverständnisse und Streitigkeiten, welche als ganz natürlich anzusehen sind. Doch wie sollte man sich verhalten und auf was sollte geachtet werden, damit es auf Dauer zumindest mit dem Schreibtisch-Nachbarn klappt?
Zunächst einmal sollte man sich bemühen, den Schreibtisch-Nachbarn kennenzulernen. Hierunter ist nicht nur ein oberflächliches Abfragen der Personaldaten zu verstehen, so dass man beispielsweise weiß, ob dieser ledig ist und Kinder hat. Vielmehr kann man sich bemühen, in Arbeitspausen auch auf privater Ebene zu kommunizieren. Im Idealfall entwickelt sich hieraus eine Freundschaft oder zumindest ein positives Arbeitsverhältnis, welches durch Sympathie für den anderen geprägt ist.
Darüber hinaus kann man sich auch rücksichtsvoll zeigen. Dies bedeutet schlicht, dass alle Tätigkeiten unterlassen werden, welche nicht direkt der eigenen Arbeitsbewältigung dienen und den Schreibtisch-Nachbarn stören könnten. Dies wäre beispielsweise das Hören von Musik oder das ständige Klicken mit der Verschlussklappe des Kugelschreibers.
Um auf Dauer eine positive und angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, kann es sich aber auch lohnen, sich mit dem Schreibtisch-Nachbarn in gewissen Punkten abzusprechen. So kann man beispielsweise vereinbaren, dass man immer abwechselnd die Brotzeit für beide holt und daraufhin gemeinsam isst. Daneben kann man sich aber auch Gedanken machen, wie der gemeinsame Arbeitsplatz schöner und effektiver gestaltet werden kann, damit sich beide wohler fühlen und besser arbeiten können.
Des Weiteren sind oftmals aber auch Ehrlichkeit und Direktheit gefordert. Eben diese Vorgabe wird von vielen Büropartnern nicht befolgt, da man dem anderen nicht zu nahe treten oder nicht als unhöflich und ignorant erscheinen will. Eben diese Offenheit, seine eigene Meinung zu äußern und auch Kritik an Aktionen des Schreibtisch-Nachbarn zu äußern, sorgt aber erst dafür, dass ein gesundes Arbeitsverhältnis entstehen kann. Viel schlimmer ist es nämlich, wenn man Störfaktoren nicht anspricht und versucht, diese einfach zu ignorieren. In einem solchen Fall werden das eigene Verhalten und die persönliche Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst, worunter wiederum auch das Arbeitsumfeld leidet. Werden die Konfliktfelder aber direkt angesprochen und mögliche Streitigkeiten bereits im Keim erstickt, dann gibt es auch keine Probleme mit dem Schreibtisch-Nachbarn.
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