Die Arbeitslosigkeit ist ein großes und teilweise existenzbedrohendes Problem vieler Millionen Menschen. Hauptursachen für Arbeitslosigkeit sind eine zu geringe Qualifikation, ein zu hohes Alter oder eine schlechte Situation auf dem Arbeitsmarkt.
Als Arbeitslosigkeit bezeichnet man das Fehlen von Arbeitsplätzen für unselbständige Erwerbspersonen. Fehlende Aufträge und damit mangelnde Arbeitsmöglichkeiten bei Selbständigen fallen nicht unter den Begriff der Arbeitslosigkeit. Dies kann aber zu einer Entlassung der Beschäftigten und damit bei diesen zu Arbeitslosigkeit führen.
Der Begriff der Arbeitslosigkeit wird nur bei den üblicherweise im Erwerbsleben stehenden Personen verwendet. Kinder und Personen im Rentenalter fallen nicht hierunter. Ebenso nicht die Personen, die bisher nicht die entlohnte Erwerbsarbeit als Einnahmequelle hatten. In früheren Zeiten der landwirtschaftlich ausgerichteten Gesellschaft kannte man die Arbeitslosigkeit im heutigen Sinne nicht. Erst mit der Wandlung zur Industriegesellschaft wurde für viele Arbeiter der Lohn die einzige Einnahmequelle. Fiel sie durch Arbeitslosigkeit weg, war die Existenz bedroht.
Das Problem der Arbeitslosigkeit wurde erst durch die Weltwirtschaftskrise in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts als bedrohend empfunden. Die dadurch verursachte Massenarbeitslosigkeit führte zu einem Eingreifen des Staates. Die Arbeitslosenversicherung und eine gezielte Arbeitsmarktpolitik zur Verhinderung und Abmilderung der Folgen wurden etabliert. Die geregelte Arbeitsvermittlung durch Meldung offener Stellen der Betriebe und die Besetzung durch hierfür geeignete Bewerber gehört heute zum Standard einer Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.
Der ständige Wandel der Arbeitswelt führt zur Vernichtung alter und der Entstehung neuer Arbeitsplätze. Deshalb müssen sich auch die Arbeitnehmer ständig den neuen Anforderungen anpassen, um eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Da durch die Technisierung immer mehr einfache Tätigkeiten wegfallen, ist hier die Gefahr der Arbeitslosigkeit besonders groß.
Notwendig ist daher eine gute qualifizierte Ausbildung und ständige Weiterbildung.
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