13. Juli 2010
Ein schönes Bild: das Wasserskifahren, wie es an vielen Seen, Meeren oder Gewässern zu beobachten ist. Ein einzelner Wasserskiläufer wird von einem schnellen Boot über die Wasseroberfläche gezogen. Ein elegantes Dahingleiten, das fast mühelos aussieht. Und tatsächlich: Auch Anfänger können mit etwas Begabung beim herkömmlichen Wasserskilaufen recht zügig eine gute und souverände Figur abgeben, denn die Grundlagen sind bei guten körperlichen Voraussetzungen nicht allzu schwer zu erlernen. Doch weiterführende Techniken stellen schon größere Herausforderungen dar.
Das herkömmliche Wasserskilaufen erfolgt, wie das alpine Skilaufen, auf zwei parallelen Skiern. Sie bieten dem Sportler die Möglichkeit, Unebenheiten auf der Wasseroberfläche oder auch eigene Fahrfehler durch entsprechende Bewegungen der Beine wieder auszugleichen.
Der fortgeschrittene Wasserskiläufer kann sich langsam an das Fahren mit dem Monoski heranwagen. Der Monoski ist ein breiter Einzelski, auf dem beide Füße in der Bindung parallel zueinander untergebracht werden. Da der Monoski keinen Ausgleich über die Beinarbeit mehr ermöglicht, muss der Fahrer seine Stabilität durch eine optimale Körperspannung und entsprechende Gewichtsverlagerungen erzielen. Deshalb ist das Fahren mit dem Monoski wesentlich anspruchsvoller und auch entsprechend schwieriger zu erlernen.
Weitere Formen und Ausführung der Wasserskis sind bekannt, aber nur selten zu sehen. So gibt es Skis, die vorne und hinten gebogen sind, ähnlich einem Snowboard oder Kiteboard. Auf ihnen steht der Sportler parallel und im 90 Grad Winkel zur Fahrtrichtung. Mit diesen Boards können sehr viele Figuren und akrobatische Einlagen gefahren werden.
Zunehmend an Beliebtheit gewinnt auch die so genannte Disc, eine kreisrunde Standfläche, die vor allem Drehungen um die eigene Achse begünstigt. Die Fahrtrichtung mit der Disk kann vom Sportler absolut flexibel gewählt werden, was vor allem bei Sprüngen und Überschlägen enorme Vorteile bietet.
In die Akrobatik können zum Teil speziell erbaute Rampen und Absprunghilfen eingebaut werden. Sie müssen vom Zugboot so angefahren werden, dass der Wasserskiläufer selbst bestimmen kann, ob er die Rampe nutzen oder auslassen möchte. Die Techniken und Figuren sind waghalsig und oftmals auch gefährlich und sollten nur von sehr erfahrenen Sportlern versucht werden.
Auch das Synchronfahren rückt immer mehr in den Vordergrund. Waren es anfänglich nur zwei Athleten, die sich von einem Boot ziehen ließen, so sind immer mehr Formationen mit mehreren Fahrern zu beobachten. Auch diese Gruppenfahrten sind nicht ungefährlich und erfordern eine hohe Aufmerksamkeit.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
21.05.12 | |
![]() | WASSERSKI |
13.05.12 | |
![]() | WASSERSKI |
16.04.12 | |
![]() | WASSERSKI |
17.09.11 | |
![]() | WASSERSKI |
16.06.11 | |
![]() | WASSERSKI |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Wasserski Forum


Der Ratgeber Wasserski für Anfänger, Fortgeschrittene und Bootsführer von dem Autor Reginald J. Prytherch erschi...