Wasserski

Auf Skiern übers Wasser gezogen werden

Wasserski wird mit einem Boot oder einer Wasserski-Seilbahn betrieben. Sie benötigen eine Schwimmweste und einen Neoprenanzug. Eine Vielzahl an Boards stehen zur Auswahl.

Junge Frau im Meer beim Wasserski
Water skiing © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Wasserski zählt zu den Wassersportarten. Auf einem breiten oder zwei schmalen Brettern stehend wird der Sportler an einem Seil übers Wasser gezogen. Für den Zug wird meist ein Motorboot eingesetzt, aber auch Seilwinden und spezielle Wassersport-Lifte wurden dafür entwickelt.

Am Ende des Seils befindet sich ein Haltegriff, an dem sich der Sportler mit Muskelkraft festhalten muss.

Aufbau der Skier

Wasserski sind ähnlich den normalen Skiern vorne aufgebogen und bekommen Führung über die Kanten. Die nackten Füße werden in weiche Gummimanschetten gesteckt, die guten Halt geben.

Auf der Unterseite der Ski befindet sich eine sehr kleine Finne, über die der Ski mit Gewichtsverlagerung gesteuert werden kann.

Varianten des Wasserskifahrens

Das klassische Wasserskifahren erfolgt auf zwei separaten Brettern, eine Variante für fortgeschrittene Fahrer ist das so genannte Monoskifahren, bei dem beide Füße auf einem einzelnen, etwas breiteren Brett stehen. Der Monoski ist schwieriger zu fahren und erfordert eine hohe Körperbeherrschung, jedoch sieht das Fahren ungleich eleganter aus.

Im Wettkampfbereich fahren die Athleten mit den Wasserski auch über Rampen und Hindernisse, von denen sie in gewagten Figuren, Schrauben und Salti wieder abspringen.

Einsatz verschiedener Skier

Alternativ zu den klassischen Wasserskiern können

  • Monoski
  • Sprungski
  • Trickski
  • Teller
  • Wakeboard
  • Wakeskate
  • Wakeski und
  • Kneeboard

eingesetzt werden.

Verbreitung

Wasserskifahren ist überall dort verbreitet und beliebt, wo es relativ ruhige und meist stehende Gewässer gibt, bevorzugt also an Binnenseen. Aber auch im Meer, in vergleichsweise brandungsarmen Gebieten, wird Wasserskifahren praktiziert.

War es früher aufgrund der hohen Kosten der reichen Oberschicht vorbehalten, die mit Privatbooten fuhr, so sind heute Wasserskistunden frei buchbar und relativ erschwinglich. Das Material kann meist beim Anbieter geliehen werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Wasserski

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Um Wasserski fahren zu können, muss man nicht zwangsläufig auf zwei Brettern stehen. Der Fahrer kann auch auf einem Brett gleiten: dem Monoski.

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