Sport im Sommer - Nutzen, Möglichkeiten und Trainingstipps

Fünf Jugendliche in Badekleidung (Bikini Badehose) stehen im Kreis und blicken nach unten in die Kamera, Sonne, Fröhlich

Sportarten, die im Sommer viel Spaß machen

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  • von Paradisi-Redaktion

Nicht nur vor dem Sommer ist es für viele wichtig, den Körper fit zu halten. Ist die Bikinifigur erreicht, muss man einiges dafür tun, um sie zu halten. Sport im Sommer ist nicht immer einfach, denn die Hitze senkt die Motivation. Es gibt aber Sportarten, für die heiße Jahreszeit erfunden wurden. Holen Sie sich Tipps für die sportliche Betätigung im Sommer und lesen Sie, worauf dabei zu achten ist.

In den warmen Monaten ist es alles andere als leicht, an seinen Fitness-Zielen konsequent weiterzuarbeiten. Angesichts der sommerlichen Verlockungen, die in Form von Eiscreme und Freibad fast jeden Tag das Fitness-Studio zum Ort der Verdammnis werden lassen, will man eigentlich nur noch alle Fünfe gerade sein lassen.

Und das ist im Prinzip auch Ihr gutes Recht. Denn immerhin schwitzen wir im Herbst und Winter auf dem Laufband und stöhnen unter den Hanteln, damit wir eben die Sommermonate in vollen Zügen genießen können.

Sofern Sie sich nicht für sportliche Höhepunkte im Herbst vorbereiten müssen, können Sie ruhig einen Gang herunter schalten und sich an den Freuden des Sommers vergnügen. Doch zu diesen kann die Bewegung ebenfalls gezählt werden.

Sport im Sommer: Nutzen und Vorzüge

Der Sommer bietet viel, viel mehr, als nur Sonne und Wärme. Zudem fällt besonderes in der Jahreszeit des langen Tageslichts das Sporttreiben wesentlich einfacher.

Die Effekte: Neben einer guten Figur zeigt sich auch das Herz-Kreislaufsystem fit und auf einem gesunden Niveau, und die bei den Aktivitäten freiwerdenden Glückshormone pushen selbst den durch einen Tag, der sich von seiner stressigen Seite zeigt.

Viele Menschen sind während der Sommerzeit deutlich aktiver. Die Lust, sich zu bewegen, nimmt zu; man möchte sich möglichst lange draußen aufhalten und die langen Tage genießen.

Besonders gerne wird dabei auch auf Sport im Wasser gesetzt; schließlich locken Pools, Freibäder und das Meer mit zahlreichen Möglichkeiten. Doch auch abseits davon bietet Sport an der frischen Luft viele Vorteile.

  • Körper und Geist können belebt werden. Die frische Luft mit dem Duft von Blumen, Wiesen und Co. tut einfach gut und macht außerdem wach.
  • Der Körper wird mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Der Sauerstoffgehalt im Freien ist höher, was zu mehr Energie und somit auch einer besseren Leistung führt.
  • Man erhält ausreichend Licht. Durch die UV-Strahlen wird Vitamin D gebildet, welches man u.a. für die Knochenbildung benötigt. Zudem kann die Stimmung deutlich gehoben werden.
  • Man kann sich bräunen. Dies mag besonders auch für die jüngeren Sportler ein motivierender Punkt sein. Wichtig ist jedoch ein ausreichender Sonnenschutz.

Doch spätestens, wenn das Thermometer die 30-Grad-Marke geknackt hat, fragt sich so mancheiner, ob Sport bei der Hitze überhaupt noch gesund ist. Ganz abgesehen davon, dass die hohen Temperaturen wieder träger machen, und die Lust, sich zu bewegen, deutlich sinkt.

Fakt ist, dass Kreislauf und Herz bei Hitze deutlich mehr leisten müssen, damit der Körper vor Überhitzung geschützt werden kann. Zu diesem Zweck wird Blut in die oberen Hautschichten, sowie die Arme und Beine geleitet; die Wärme wird über die Haut abgegeben.

Dies geht jedoch mit Leistungseinbußungen einher. Zu Höchstleistungen kann man es nicht bringen, da die Muskeln weniger durchblutet und mit Nährstoffen versorgt werden. Hinzu kommt die schnellere Erschöpfung, die beim Training in der Hitze einsetzt.

Wie hoch dabei die Toleranzgrenze ausfällt, ist nicht unbedingt an der Temperatur abzusehen. Vielmehr sollte man stets auf die Körpersignale achten und generell ab 30 Grad das Training zurückschrauben. Generell gilt, dass dünne Menschen die hohen Temperaturen besser aushalten, da durch den geringeren Fettanteil die Wärmeabgabe besser funktioniert.

Geeignete Sportarten

Sowohl im Wasser als auch an Land gibt es zahlreiche Sportmöglichkeiten, die für mehr Bewegung im Sommer sorgen.

Aquafitness

Manche Sportarten sind nicht unbedingt sommerspezifisch, machen aber im Sommer einfach mehr Spaß. Denn natürlich kann man Aquafitness auch im Winter in der Schwimmhalle machen.

Doch im Pool eines Hotels ist es doch ungleich angenehmer. Der Widerstand des Wassers trainiert die Muskulatur effektiver als an Land, und gleichzeitig kühlt das Wasser den Körper ab und macht die Bewegungsabläufe einfacher.

Walken und Wandern

Statt joggen zu gehen, kann man bei heißem Wetter auch auf Walken oder Wandern ausweichen. Erstes verlangt einem nicht ganz so viel ab wie das Laufen, was einem bei hohen Temperaturen entgegenkommt. Hier haben wir praktische Tipps für Sie zusammengestellt.

Das Wandern erfreut sich auch bei jüngeren Menschen immer größerer Beliebtheit. Die Möglichkeiten sind vielfältig; so lassen sich beispielsweise kleinere Trips planen, doch auch an ganzer Wanderurlaub ist im Sommer perfekt.

Deutschlandweit gibt es unzählige empfehlenswerte Wandergebiete, sodass man nicht unbedingt weit reisen muss. Informieren Sie sich hier.

Inlineskaten und Radfahren

Auch Inlineskaten ist bestens für die heiße Jahreszeit geeignet und darüber hinaus gelenkschonender als Joggen. Statt eines Zoobesuches bietet sich im Sommer eine Radtour mit der Familie an. Hier lassen sich oft kleine Kostbarkeiten der eigentlich bekannten Umgebung entdecken und nebenbei ein paar Kalorien verlieren.

Darüber hinaus kostet eine Radtour kein Geld. Gerade im Hochsommer empfiehlt es sich jedoch, diese Sportarten in den Morgen- oder Abendstunden auszuführen, wenn es noch nicht oder nicht mehr so heiß ist.

Wer es dabei etwas sportlicher mag, wird vielleicht eher auf das Mountainbike steigen. Einsteiger sollten dabei jedoch einige Tipps beherzigen.

Ballspiele

Zu den Klassikern des Sommersports zählt Beachvolleyball. Dabei muss sich die Anlage nicht zwangsläufig auch am Strand befinden. Mittlerweile findet man sie auch in vielen Städten, wie zum Beispiel in Parks oder bei Sportvereinen.

Neben Beachvolleyball gehören viele weitere Ballspiele, die man draußen spielen kann, zu den beliebten Sportarten. Fußball und Tennis sind ganz vorne mit dabei.

Schwimmen, Wasserski, Surfen und Kitesurfen

Die klassischen Sommersportarten sind jedoch die, die am oder im Wasser stattfinden. Das Schwimmen im Meer bei leichtem Wellengang und strahlendem Sonnenschein kann keine Schwimmhalle imitieren.

Wasserski, egal ob am Motorboot oder in der Wasserskianlage, ist an heißen Tagen ebenso ein optimaler Sport. Wer etwas mutiger ist, kann sich auch ans Surfen oder Kitesurfen wagen. Beide Sportarten sind jedoch sehr bewegungsintensiv und daher nicht für jeden Kreislauf geeignet.

Golf und Reiten

Wem das alles zu aktiv ist, der könnte es mit Golf versuchen. Dieser ehemals als Sport der Reichen und Schönen bespöttelte Zeitvertreib findet immer mehr Fans auch in den Reihen der Normalverdiener. In vielen Städten hat man auf den gestiegenen Bedarf bereits reagiert und Golfanlagen installiert.

Reiten ist nicht nur etwas für kleine Mädchen, sondern für jeden, der sich gern mit Tieren beschäftigt und bewegt. Viele Urlaubshotels bieten Reittouren am Strand oder in der Gegend an. Auf dem Rücken eines Pferdes lassen sich so oft viele Dinge sehen, die man als Tourist sonst übersehen würde.

Tauchen und Schnorcheln

Verbringt man einige schöne Tage oder Wochen am Meer, sollte man sich die Möglichkeit, das Schnorcheln oder Tauchen einmal auszuprobieren, nicht entgehen lassen. Weltweit gibt es besonders spannende Tauchgebiete; dabei werden oft auch spezielle Touren angeboten. Anfänger können unterschiedliche Tauchscheine machen.

Der Sommersport kann zudem auch zur Vorbereitung für den anstehenden Winter genutzt werden...

Im Sommer für den Schnee schwitzen

Während die meisten Menschen im Sommer lediglich an Sonne und Urlaub denken, sind Wintersportler bereits vorausschauend unterwegs: ambitionierte Skifahrer sollten etwa ab Juli an ihrer Ausdauer arbeiten. Wer dies nicht getan hat, sollt ein Trainingsregime aufstellen, das mindestens zwei wöchentliche Ausdauereinheiten zu 20 bis 30 Minuten beinhaltet.

Drei Ausdauereinheiten wären besser, vier perfekt, aber nicht zwingend erforderlich, um den Winterurlaub ohne Seitenstechen überstehen zu können. Doch versuchen Sie nicht mit aller Gewalt den Trainingsrückstand nachzuholen.

Behutsame und beharrliche Steigerung führen auf die Piste. Alles andere eher zu Mikrotraumen, die auf den Brettern im ungünstigsten Fall zu schwerwiegenden Verletzungen werden können.

Unabhängig davon, ob Sie sich bereits seit vier Wochen auf ihre Ausdauerfähigkeiten konzentrieren oder erst jetzt damit beginnen, ist in der warmen Zeit des Jahres der richtige Moment gekommen, um die Kraftbasis für schnelle Abfahrten und hohe Sprünge zu legen.

Passende Übungen zur Vorbereitung auf den Wintersport

Als vorbereitendes Training empfehlen viele Personaltrainer Kraftdreikampf, also die Kombination von

Mit diesen drei Übungen kräftigen Sie alle wesentlichen Muskelgruppen, die Sie auf den Skiern und auf dem Snowboard in einer passablen Art und Weise halten. Neben diesem Dreiergespann sollten Sie auch Übungen für die Rumpfmuskulatur regelmäßig angehen. Der Rumpf ist das wichtigste Element, wenn es bergabwärts geht oder Sie ihren Körper in der Pipe zu gewagten Verdrehungen überreden wollen.

Um Zeit im Fitness-Studio zu sparen, die Sie beim Einkauf der kommenden Wintermode ohnehin viel besser nutzen können, sollten Sie Überkopf-Kniebeugen ausführen. Damit trainieren Sie eine Kniebeugenvariante, die ebenfalls eine exzellente Rumpfübung ist.

Halten Sie dafür eine Hantel mit ausgestreckten Armen über ihren Kopf und gehen Sie langsam in die Hocke. Ihnen wird auffallen, dass Sie dabei auch noch einiges an Balance mitbringen müssen, um nicht nach vorn oder hinten zu fallen.

Ein weiterer Punkt, warum Sie gerade diese Übung perfekt für das rutschige Vergnügen auf den Bergen vorbereitet. Sollte anfänglich eine Hantel zu schwer für Sie sein, können Sie auch stattdessen eine Gymnastikstange oder einen Besenstil verwenden.

Um sich für die mannigfaltigen sportlichen Aktivitäten zu wappnen, die eine Winterlandschaft zu bieten hat, sollten Sie grundsätzlich eher komplexen Übungen und Verbundübungen gegenüber Isolationsübungen den Vorrang geben. Im Klartext bedeutet das, dass Sie sich von Beinstrecken und Fliegenden verabschieden sollten und dafür eher Ausfallschritte in Kombination mit Curls trainieren sollten. Nur so verbessern Sie ihre koordinativen Fähigkeiten stark genug, um einen plötzlich daliegenden Touristen elegant zu umfahren.

Nach dem Training sollten Sie das Dehnen nicht vergessen. Je flexibler Sie sind, um so besser können Sie Stürze oder krude Gelenkverdrehungen kompensieren.

Trainingsplan für Wintersportler

Ein typischer Trainingsplan für den Wintersportler der kommenden Saison könnte unter Anwendung der eben genannten Ratschläge so aussehen:

MONTAG:

20-30 Minuten Fahrrad fahren

DIENSTAG:

Überkopf-Kniebeugen 5x10
Liegestütz in Kombination mit Hockstrecksprüngen 3x10
Klimmzüge in Kombination mit Beinheben 3x10

MITTWOCH:

20-30 Minuten Laufen

DONNERSTAG:

Stand-Umsetzen und Ausstossen 3x6
Bankdrücken mit wechselnder Griffbreite 4x10
Ausfallschritte in Kombination mit KH-Curls 5x10

FREITAG:

20-30 Minuten Ruderergometer

Trainings- und sonstige Tipps: Worauf ist zu achten?

Grundsätzlich ist sportliche Betätigung gesundheitsfördernd. Herrschen jedoch im Sommer hohe Temperaturen von mehr als 25 Grad Celsius, muss das Training den äußeren Bedingungen angepasst werden.

Sport bei zu großer Hitze ist ungesund

Als ideale und angenehme Temperaturen für sportliche Aktivitäten im Freien gelten ca. 20 Grad Celsius. Steigen die Temperaturen jedoch auf Werte von über 25 Grad Celsius an, kann Sport unter Umständen sogar schädlich sein. Vor allem bei Hitze ab 28 Grad Celsius besteht die Gefahr, dass die körperliche Anstrengung gesundheitliche Beschwerden hervorruft, wie zum Beispiel

Außerdem raten Gesundheitsexperten davon ab, Sport bei hoher Luftfeuchtigkeit ab 80 Prozent oder hohen Ozonwerten zu betreiben. Ganz auf Sport bei Hitze verzichten sollten ältere Menschen und Kinder.

Da ihre Schweißdrüsen schlechter arbeiten, besteht bei ihnen die Gefahr von Überforderung und Überhitzung. Als Risikogruppen gelten zudem Menschen, die unter Vorerkrankungen oder Allergien leiden. Vergessen Sie nicht, vor dem Beginn einer neuen Sportart oder einer neuen Sportroutine bei Unsicherheit Ihren Arzt um Rat zu fragen und das Sportprogramm durch ihn prüfen zu lassen.

Wer gut im Training ist, kann den Temperaturen trotzen

Für gesunde Menschen kann Sport aber auch bei hohen Temperaturen durchaus sinnvoll sein, da regelmäßige sportliche Aktivitäten einen guten Schutz gegen Hitze bilden. So gewöhnt sich ein gut trainierter Körper rascher an hohe Temperaturen als ein wenig trainierter Organismus, denn durch die mangelnde Bewegung ermüdet er schnell.

Wer trotz hoher Temperaturen nicht auf Sport verzichten möchte, sollte jedoch einige Regeln beachten, damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen kommt. Am wichtigsten ist es, den Körper stets mit genügend Flüssigkeit zu versorgen. So wird empfohlen, an heißen Tagen mindestens 2-3 Liter zu trinken.

Außerdem sollte man dem Körper für jede halbe Stunde Sport zusätzlich 0,5 Liter Wasser zuführen. Allerdings ist es ratsam, unmittelbar vor dem Training keine zu großen Mengen zu trinken, sondern mehrere Rationen über den Tag zu verteilen.

Die richtigen Getränke für die heiße Jahreszeit

Was ist die einfachste Lösung, um einen flachen Bauch im Sommerkleid zu haben? - Wasser, natürlich. Trinken Sie jede Menge davon.

Und zwar nicht erst, wenn Sie durstig sind. Wer viel Wasser trinkt, hält seine Verdauung auf Trab und verhindert, nach dem Mittagessen einen aufgeblähten Bauch zu bekommen.

Als ideale Flüssigkeitsspender bei Sport gelten Mineralwasser, die einen hohen Anteil an Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Chlorid und Natrium haben, oder Früchtetees. Nehmen die sportlichen Aktivitäten jedoch längere Zeit in Anspruch, sollte man auf isotonische Getränke zurückgreifen. Diese sorgen dafür, dass der Elektrolytgehalt des Körpers wieder ausgeglichen wird.

Für ein isotonisches Getränk braucht man nicht unbedingt einen speziellen und teuren Fitness-Drink. So kann man sich auch eine Saftschorle mit Mineralwasser, die ein Mischverhältnis von 1:3 aufweist, zubereiten.

Absolut tabu sind alkoholische Getränke. Dies gilt auch für die Zeit nach dem Training, denn Alkohol hat die Eigenschaft, die Herstellung des Wasserhormons ADH zu unterdrücken. Dadurch stellt der Organismus jedoch mehr Urin her, was den Körper zusätzlich austrocknet.

Kühlende Kleidung und Sonnenschutz

Eine wichtige Rolle bei hohen Temperaturen spielt natürlich auch die richtige Bekleidung. Diese sollte hell und lichtreflektierend sowie atmungsaktiv sein.

Als gut geeignet gilt Funktionskleidung, die eng anliegt. Die speziellen Kleidungsstücke haben die Eigenschaft, den Schweiß vom Körper wegzutransportieren und ihn verdunsten zu lassen. Dagegen können T-Shirts aus Baumwolle nur wenig zur Kühlung beitragen.

Natürlich sollte man beim Sporttreiben auch den Sonnenschutz nicht vergessen. So ist es wichtig, den Körper mit Sonnencreme einzureiben, damit es nicht zu einem unangenehmen Sonnenbrand kommt. Zum Schutz vor einem Sonnenstich ist bei großer Hitze eine Kopfbedeckung sinnvoll.

Sport in die Morgenstunden verlegen

Um bei warmen Temperaturen die körperliche Belastung möglichst gering zu halten, ist es ratsam, die sportlichen Aktivitäten in die kühleren Morgenstunden zu verlegen, denn am Abend kann es mitunter längere Zeit dauern, bis die Temperaturen wieder ein erträgliches Maß erreichen. Unbedingt vermeiden sollte man den Zeitraum zwischen 12 und 15 Uhr, da die Sonneneinstrahlung und die Ozonwerte dann besonders hoch sind.

Richtige Sportart auswählen

Durch die Auswahl der passenden Sportart lässt sich bei Hitze eine Überforderung des Körpers vermeiden. So wird der Organismus durch Ausdauersportarten wie zum Beispiel Joggen überlastet. Experten raten daher eher zu Sportarten, bei denen man seinem Körper zwischendurch eine Erholungspause gönnen kann, wie zum Beispiel

Durchbrechen Sie Ihre Sportroutine

In den Sommermonaten gab und gibt es die einmalige Möglichkeit, mehr zu üben als in den anderen Jahreszeiten. Ob es Fahrradfahren im Freien ist, Walking mit Freunden, das Ausprobieren eines anderen Ausdauersports, Tanzkurse wie Afrikanischer Tanz, Afro-Kubanisch, Latin, Bauchtanz.

Versuchen Sie etwas anderes zu machen, als in den anderen Jahreszeiten. Nutzen Sie den Sommer auch dafür, bisherige Sportroutinen zu überdenken und zu prüfen und lassen Sie sich auf neue und attraktive, dem Sommer entsprechenden Sportroutinen ein.

Pflegen Sie eine gesunde Esskultur

Fitness ist mehr als das, was physisch und direkt mit unserem Körper geschieht. Es umfasst auch das, was wir essen. Wissenschaftler der International Culinary School in Phoenix unterstreichen die Wichtigkeit für einen kontinuierlichen Lifestyle, der ausreichende Bewegung und eine ausgewogene und auf die jeweilige Person zugeschnittene Ernährung beinhaltet.

Für einen Ernährungsberater steht die Bezeichnung "Diät" für das Essen und die Getränke, die wir täglich zu uns nehmen. Für den Großteil der Menschen bedeutet das Wort Diät etwas, das über einen festen, meist kurzen Zeitraum erfolgt.

Allgemeine Ernährungsziele

Diese beinhalten für viele von uns

  • grundsätzlich weniger und bewusster zu essen
  • anstelle von kalorienhaltigen Getränken mehr Wasser zu trinken
  • zu täglichen Nahrungsmitteln zu greifen, die weniger Fett beinhalten und um den Sodiumgehalt zu verringern.
Der Glykämische Index

Des Weiteren muss man sich auch Gedanken um Glykämischen Index (GI) im Essen machen. Der Blutzuckerindex im Essen korreliert mit dem, was man isst und was davon in Zucker umgewandelt wird.

Nahrungsmittel, die einen hohen GI besitzen, wie zum Beispiel Brot, Reis und Süßigkeiten, erhöhen den Blutzuckerspiegel sehr schnell. Wenn der Blutzuckerspiegel hoch ist, wird der Körper den überschüssigen Zucker als Fett abspeichern.

Nahrungsmittel, die einen niedrigen Blutzuckeranteil haben, wie

werden langsamer abgebaut und erhöhen den Blutzuckerspiegel nur geringfügig. Wenn der Blutzuckerspiegel normal oder ein wenig niedrig ist, wird der Körper automatisch körpereigenes Fett abbauen.

Der Blutzuckerspiegel kann auch durch Übungen reguliert werden. Eine Ernährung mit niedrigem GI und regelmäßiges Sporttraining werden die Fettverbrennung erleichtern.

Lassen Sie sich nicht entmutigen

Jeder Tag ist ein neuer Tag und bietet die Möglichkeit, gesunde und positive Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie sich einmal nicht an das Programm halten, dann kehren Sie spätestens am nächsten Tag wieder zurück zu den Richtlinien. Seien Sie realistisch und ehrlich mit sich, seien Sie konsequent und ausdauernd, dann haben Sie die Schlüssel für eine erfolgreiche Veränderung Ihres Lifestyles in Ihren Händen.

Seine Grenzen erkennen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es passieren, dass der Körper durch die Hitze dennoch rasch an seine Grenzen gelangt. Eine drohende Überhitzung des Organismus lässt sich am besten durch den Pulsschlag erkennen.

Diesen kann man durch das Tragen eines Pulsmessers am Handgelenk feststellen. Liegt der Pulsschlag 10 bis 15 Schläge über dem normalen Belastungspuls, gilt die Belastungsgrenze als erreicht. Kommt es zu

muss das Training umgehend abgebrochen werden. So sind diese Symptome ein Hinweis auf eine Störung der Temperaturregulation des Körpers.

Dauer und Pausen

Wie bereits zu Beginn erwähnt, wird dem Körper bei hohen Temperaturen deutlich mehr abverlangt. Folglich kann man sich schneller überfordern; gleichzeitig ist mitunter aber auch ein geringeres Training nötig; beim Ausdauertraining beispielsweise kann mit weniger Sport als sonst eine ebenso hohe Anzahl an Kalorien verbrannt werden.

Stets gilt es, das Workout in einem gesunden Rahmen zu halten. Kommt es zu Beschwerden wie Schwindel oder Kopfschmerzen, muss das Training abgebrochen werden - es ist umgehend ein Platz im Schatten aufzusuchen.

Auch nach dem Training gilt es, viel zu trinken. Der Körper braucht jetzt Zeit, um sich wieder zu regenerieren. Auch allgemein sollten zwischendurch trainingsfreie Tage geplant werden. Trainiert man abends, ist es sinnvoll, vor dem Schlafengehen noch eine Phase zum Entspannen einzulegen, um das Einschlafen nicht unnötig zu verlängern.

Weitere Tipps

Neben den bereits erwähnten Hinweisen können auch folgende Tipps das Training im Sommer erleichtern:

  • Wenn Sie sich nach einen langen Arbeitstag schlapp und ausgelaugt fühlen, kann eine kalte Dusche Sie wieder in den Wirbelwind verwandeln, der mit seiner Energie im Fitness-Studio alle mitreißt.

  • Wenn es Sie im Sommer nicht unbedingt ins Fitness-Studio zieht, weil Sie ihre Freizeit gern unter freien Himmel verbringen wollen, können Sie sich für eine der vielen Boot Camps einschreiben, die in der warmen Zeit im ganzen Bundesgebiet von unterschiedlichen Trainern und Einrichtungen angeboten werden.

  • Ihnen macht beim Training an der frischen Luft die sengende Hitze zu schaffen? - Dann nehmen Sie eine Wassersprühflasche mit zum Workout. Sobald Sie merken, dass Sie überhitzen, sprühen Sie etwas kaltes Wasser in Ihr Gesicht, in den Nacken, Ellbogen und Handgelenke.

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das gezielte Kühlen dieser Körperstellen zu einen erfrischenden Effekt führt.

  • Wenn Sie sich an heißen Sommertagen nach einen Snack sehnen, greifen Sie nach etwas, das erfrischt und Sie gleichzeitig mit etwas Flüssigkeit versorgt. Eine Wassermelone beispielsweise. Oder Mango, die Sie mit etwas Chili-Pulver und Limettensaft mehr Pepp verleihen können.

    Gekühlte Gurkenscheiben werden mit Hummus zu idealen Sommersnack, der voller Geschmack ist und doch kaum Kalorien enthält.

  • Egal wie schwül und drückend es im Hochsommer sein mag, lassen Sie keine Mahlzeiten aus. Wenn Sie vergessen zu essen, drosseln Sie Ihren Stoffwechsel und arbeiten damit der körpereigenen Fetteinbau-Maschinerie in die Hände. Sie müssen keine großen Mahlzeiten essen, aber sich wenigstens von leichten Sommersalaten oder Snacks ernähren.

  • Grillen gehört zu den diätfreundlichsten Kochmethoden, die es gibt. Machen Sie sich das schöne Wetter zu Nutze und grillen Sie so oft es die Umstände erlauben.

    Neben Geflügel und Fisch können Sie auch Gemüsespieße auf das Gitterrost legen.

  • Der Genuss von scharfen Gewürzen regt die Schweißproduktion an. Schalten Sie also ihre körpereigene Klimaanlage an, indem Sie ihre Salsa-Sauce und ihr Salatdressing mit frischen Chili verfeinern.

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Autor:

Viola Reinhardt - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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