23. August 2011
Für welches Motorrad sich der Fahrer entscheidet, hängt vor allem davon ab, wo es eingesetzt werden soll. Doch auch der aktuelle Stand der Fahrpraxis darf nicht unterschätzt werden.
Als Grundmodell des Motorrades könnte das Naked Bike bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um ein Straßenmotorrad, das in Serie produziert wird. Es besitzt weder Voll- noch Teilverkleidung. Die Ausstattung ist auf das Wesentliche beschränkt, die Sitzposition des Fahrers ist eine aufrechte. Dadurch wirkt das Naked Bike besonders schlank. Mit einer Motorleistung zwischen 35 und 100 Kilowatt ist es für den Einsatz auf Straßen und Landstraßen konzipiert. Das Naked Bike ist also durchaus alltagstauglich.
Das genaue Gegenteil ist das Supersportmotorrad, das seinen Ursprung im Rennsport hat. Das Supersportmotorrad besitzt eine Verkleidung und befindet sich auf technisch sehr hohem Niveau. Der hohe Stand der Technik setzt ein gewisses Beherrschen durch den Fahrer voraus. Und auch die Fahrweise, die bis in extreme Schräglagen möglich ist, stellt an den Fahrer spezielle Anforderungen. Vorteilhaft gestaltet sich ein Bremstraining, bevor das Motorrad zum Einsatz kommt. Auch wenn man mit dem Spupersportmotorrad sportlich unterwegs ist, bequem ist das Fahren auf Dauer keinesfalls.
Doch für lange Fahrten ist schließlich ein anderer Motorradtyp konzipiert: das Tourenmotorrad. Hier sitzt der Fahrer bequem auf einer guten Polsterung. Es sind Platz für Beifahrer und kleine Gepäckstücke vorhanden. Ein Windschutz schützt gegen extreme Witterungsbedingungen. Das Tourenmotorrad besitzt außerordentlich gute Fahreigenschaften, aber leider auch ein sehr hohes Gewicht.
Einen Tick sportlicher erscheint die Reiseenduro. Im Vergleich zum Tourenmotorrad ist sie leichter. Dennoch muss auf Bequemlichkeit nicht verzichtet werden. Der Fahrer sitzt hoch und hat einen guten Überblick über die Straßenlage, die Beweglichkeit ist uneingeschränkt gut.
Als Einsteigermodell hat sich das Citybike bewährt. Es ist leicht und besitzt die notwendige technische Ausstattung. Übermäßige Raffinessen gibt es nicht. Dadurch ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gewährleistet. Und besonders für Stadtfahrten ist das Citybike das ideale Gefährt.
Ähnlich gute Fahreigenschaften können dem Roller nachgesagt werden. Durch den vorhandenen Windschutz ist der Fahrer im Beinbereich geschützt. Das Staufach sorgt für zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten von kleinem Gepäck oder für den Helm. Die meisten Roller besitzen eine Automatikschaltung, wodurch das Fahren sehr bequem ist.
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