17. Dezember 2009
Von Viola Reinhardt
Einmal davon abgesehen, dass dank der Finanzkrise für viele Menschen das Auto ein Luxus geworden ist, zeigt sich auch an den steigenden Spritpreisen ein Kostenfaktor auf, der sich mitunter deftig im Geldbeutel aufzeigen kann. Oft sind es jedoch die sogenannten Sprit-Schlucker, die man als Autofahrer nur selten kennt, an dem Malheur des sich schnell leerenden Benzintanks schuld. Feind erkannt, Verbrauch gebannt. Lesen Sie hier, um welche Spriträuber es sich handelt.
Haben Sie gewusst, dass besonders die neuen Automodelle mit zahlreichen Extras ausgestattet sind, die den Spritverbrauch deutlich in die Höhe treiben können? Eine Klimaanlage zum Beispiel verbraucht je Stunde rund 1,5 Liter mehr an Benzin. Damit man dem entgehen kann, empfiehlt es sich diese keinesfalls bei Temperaturen unter 22 Grad anzustellen. Auch die tolle wärmende Sitzheizung ist ein Spritschlucker, der sich je Stunde mit 0,4 Liter Benzin zu Buche schlägt. Eine elektrische Zusatzheizung hingegen frisst tatsächlich Benzin und das mit einem Liter je Stunde wirklich nicht zu knapp.
Heizen Sie Ihre Frontscheiben kräftig an und das rund eine Stunde lang, dann leert sich der Tank um durchschnittlich 0,5 Liter und auch die Heckheizung verbraucht immerhin noch 0,2 Liter. Die Sicherheit geht auf jeden Fall vor, allerdings sollten Sie im Sinne des Spritsparens nach dem Freiwerden der Autoscheiben diese gleich wieder abstellen. Transportieren Sie ständig Kisten und ähnlich schwere Sachen im Kofferraum? Dann sollten Sie lieber alles raus nehmen, was Sie nicht zwingend notwendig täglich im Auto benötigen. Unnötiger Ballast sorgt nämlich ebenfalls dafür, dass sich die Tanknadel viel schneller gen Rot senkt und damit ein Tanken wesentlich früher wieder erforderlich macht.
Ein cleverer Fahrstil hilft ebenfalls beim Senken der Benzinkosten. Ein permanentes Gasgeben und Bremsen erhöht den Benzinverbrauch deutlich. Flott anfahren und gleich in einen höheren Gang schalten reduziert gleichsam den Verbrauch und anstatt mit einem Bleifuß zu fahren, lohnt es sich lieber etwas langsamer unterwegs zu sein, zumal das auch noch die Nerven schont. Und ein kleiner Tipp zum Abschluss: Versuchen Sie möglichst viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder sich das Auto mit einem zuverlässigen Menschen zu teilen, können Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen und bleiben besonders mit dem Laufen oder Radfahren mal so richtig günstig fit.
Immer wieder wird einem ja geraten, zwischen zwei Ampeln eben so
zu fahren oder Gas zu geben, das man eine Grüne Welle hat.
Prob...
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