So halten die Frühlingsvorsätze bis in den Sommer - Wie Sie motiviert an Figur und Fitness arbeiten

Frau in Sportkleidung lehnt mit einer Wasserflasche in den Händen über eine Brüstung vor einer Naturlandschaft
  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Was haben der Silvesterabend und der Frühlingsanfang gemeinsam? An beiden Tagen nehmen wir uns immer wieder vor, jetzt endlich richtig fit zu werden, mehr Sport zu treiben und ein für alle mal unsere Ernährung auf Vordermann zu bringen. Leider haben diese beiden wichtigen Tage des Jahres auch gemeinsam, dass die Vorsätze meist nur eine kurze Lebensdauer haben. Zu Jahresbeginn hält sich der eiserne Willen häufig nur bis zur Faschingszeit über Wasser. Im Frühjahr ist spätestens zu Ostern das Zählen von Kalorien nicht mehr als eine Erinnerung. Mit den folgenden Tipps halten Sie diesmal durch.

Sportlerin macht eine kurze Pause

Wo stehen Sie?

Wie fit sind Sie eigentlich? Das ist die große Frage, die den Anfang Ihres Weges zu einem perfekten Äußeren markiert. Gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich gründlich durchchecken. Das ist besonders wichtig, wenn Sie seit mehr als zwei Jahren keinen Sport mehr betrieben haben.

Ihr Alter ist dabei zweitrangig, denn Haltungsschwächen können bereits in jungen Jahren zu Problemen an der Wirbelsäule führen. Der Gang zum Arzt kann zudem spätere Probleme verhindern, wenn sich zum Beispiel herausstellen sollte, dass Sie Schuheinlagen brauchen.

Testen Sie außerdem Ihre aktuelle Leistungsfähigkeit bei den klassischen Fitnessübungen wie Liegestütze, Klimmzüge oder Kniebeugen. Die Ergebnisse geben Ihnen Aufschluss darüber, auf welchen Schwerpunkt Sie sich zu Anfang konzentrieren müssen.

Ist es Ausdauer, Kraft oder Beweglichkeit oder vielleicht alles zusammen? Die Antwort auf diese Frage führt dann zum geeigneten Trainingsplan.

Was wollen Sie eigentlich?

Machen Sie Ihre Träume greifbar. Einfach nur zu sagen, dass Sie fit werden wollen, reicht nicht aus. Das ist eine Zielsetzung, die nicht zu messen ist. Wann ist man denn fit? Wenn man 30 Minuten ohne Unterbrechung laufen kann oder doch erst, wenn man die fünf Kilometer locker unter 20 Minuten schafft?

Wenn Sie nicht wissen, was Sie wollen, wissen Sie auch nicht, wann Sie Ihr Ziel erreicht haben. Setzen Sie sich also an den Schreibtisch und verfassen Sie eine Liste mit Ihren Zielen, die Sie zum fitten Selbst führen.

Zum Beispiel: 10 kg abnehmen, 20 Liegestütz schaffen, Kleider eine Nummer kleiner tragen können.

Was Spaß macht, macht Laune und letztendlich fit

Recherchieren Sie im Internet und im Lokalanzeiger, welche sportlichen Betätigungen in Ihrer Nachbarschaft möglich sind und finden Sie heraus, wonach Ihnen der Sinn am meisten steht. Je mehr Freude Ihnen das Training bereitet, desto wahrscheinlicher bleiben Sie auch am Ball, am Schläger oder an der Hantel.

Nirgendwo steht geschrieben, dass Training keinen Spaß machen darf. Also schränken Sie sich in Ihrer Wahl nicht selbst ein.

Was können Sie sich leisten?

Ähnlich wichtig wie der Spaßfaktor ist der Geldfaktor. Was Sie sich nicht lange leisten können, werden Sie auch nicht lange befolgen. Lassen Sie daher kostengünstige Alternativen nicht außer Acht. Wenn das Fitness-Studio nur eine Querstraße weiter ist, aber der Monatsbeitrag die Haushaltskasse frisst, muss es eben der Sportverein am Stadtrand oder der kostenlose Sportplatz im Stadtzentrum tun.

Lassen Sie sich von finanziellen Engpässen nicht vom fit werden abhalten. Fit zu werden ist nicht teuer. Alles, was es braucht, ist ein Wille. Und den hat Ihnen Mutter Natur schon in die Wiege gelegt.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: pause © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: pause © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

Weitere Artikel zum Thema