24. Januar 2012
Rucksäcke dienen im beruflichen Alltag, in der Freizeit oder beim Sport dem Transportieren von Gepäckgut. Sie bieten eine ergonomische Lastenverteilung, außerdem kann der Träger beide Hände anderweitig benutzen. Dies ist bei vielen Sportarten von Vorteil.
Beim Klettern benötigt der Kletterer beide Hände, um sich an der Kletterwand beziehungsweise am Seil zu halten. Dennoch muss er unter Umständen Gepäck mit sich führen. Dies ist nur mit einem Rucksack möglich, da dieser für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sorgt. Eine einseitige Belastung würde den Kletterer aus dem Gleichgewicht bringen.
Kletterrucksäcke zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und den V-fömigen Schnitt aus. Letzterer lässt dem Kletterer ausreichend Beinfreiheit. Außerdem sind sie im Rückenteil und an den Schultergurten ergonomisch geformt. Gut zugängliche Seitenfächer ermöglichen den schnellen Zugriff auf Getränke und Notfallutensilien.
Wanderrucksäcke sind ideale Gepäckstücke für Wanderer. Das mitgeführte Gepäck belastet sie kaum, zudem sind die Hände für den Wanderstock, die Hundeleine, die Wanderkarte oder andere Utensilien frei. Wanderrucksäcke gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen.
Während gedeckte Farben für eine gewisse Tarnung im Wald und im naturnahen Gelände sorgen, minimieren kräftige Farbgebungen das Risiko von Unfällen, da der Wanderer schneller gesehen wird. Damit das Gepäck übersichtlich verstaut werden kann, besitzen Wanderrucksäcke neben mindestens einem Hauptfach diverse Nebenfächer.
Während der Wanderer auf kürzeren Wandertouren relativ wenig Gepäck mitführen muss, wird auf langen Trekkingtouren die Ausrüstung für mehrere Tage bis Wochen benötigt. Trekkingrucksäcke müssen aus diesem Grunde größer als andere Rucksäcke sein. Neben Schultergurten besitzen sie Hüft-, häufig auch Brustgurte. Wichtig ist, dass sie aus wasserabweisendem Material bestehen, schließlich soll die Ausrüstung bei jedem Wetter einsatzbereit sein.
Ohnehin lohnt es sich, bei der Auswahl eines Trekkingrucksacks besonders sorgfältig vorzugehen, damit die Strecke erfolgreich absolviert werden kann.
Neben der Materialauswahl kommt es auf ein möglichst geringes Eigengewicht des Rucksacks an, damit dieser den Sportler nicht unnötig belastet. Stabil sollten Rucksäcke auch sein, wobei insbesondere eine solide Verarbeitung der Nähte wichtig ist.
Auch Kunststoffverschlüsse können Schwachstellen sein. Brechen sie, muss das Gepäck in der Hand getragen werden.
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