24. Februar 2010
Als Augenlasern bezeichnet man einen speziellen operativen Eingriff am Auge. Dabei werden mit Hilfe eines Augenlasers Sehschwächen wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigiert.
Ziel und Zweck des Augenlaserns, das auch als Refraktive Chirurgie bezeichnet wird, ist die Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung). Dabei wird ein ambulanter operativer Eingriff mit einem speziellen Augenlaser durchgeführt. Auf diese Weise soll ein scharfes Sehen ohne Hilfsmittel wie Brille oder Kontaktlinsen ermöglicht werden. Das gebräuchlichste Verfahren ist dabei das so genannte LASIK (Laser In Situ Keratomileusis). Bei dieser Methode wird ein Teil der Hornhaut abgetragen, damit es zu einer positiven Veränderung der Brechkraft kommt.
Bei Fehlsichtigkeiten unterscheidet man zwischen Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung oder Astigmatismus). In den meisten Fällen werden diese Formen von Sehschwäche durch das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen ausgeglichen. Durch eine Augenlaser-Operation können diese Sehfehler korrigiert werden, sodass wieder ein scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen möglich ist. Allerdings lässt sich die Behandlung mit einem Augenlaser nur bis zu einer gewissen Grenze durchführen. So lassen sich bei Kurzsichtigkeit Korrekturen bis -10 Dioptrien vornehmen. Bei Weitsichtigkeit sind es +3 Dioptrien und bei einer Hornhautverkrümmung -4 Dioptrien. Gängigstes Augenlaser-Verfahren ist LASIK. Dabei stellt man zunächst die Dicke der Hornhaut fest und trennt danach eine bestimmte Schicht an der Oberfläche der Hornhaut ab, um diese wegzuklappen. Dadurch gelangt man an das darunter liegende Gewebe. Mit Hilfe des Lasers wird diese Schicht dann behandelt, sodass Korrekturen der Fehlsichtigkeiten durchgeführt werden können. Eine weitere Augenlaser-Methode ist LASEK (Laser Epithel Keratomileusis), dass eine Alternative zu LASIK darstellt. Vor allem, wenn die Hornhaut nicht dick genug für eine Augenlaserbehandlung mit LASIK ist, kommt sie zur Anwendung. Darüber hinaus gilt die Methode als physisch schonender, weil nur das Deckgewebe, das Epithel, und nicht die Hornhaut selbst, bei dem Eingriff abgetragen wird. Nach dem Lasern wächst das Epithel nach rund vier bis fünf Tagen wieder zusammen. Allerdings sind die postoperativen Schmerzen größer als nach einem LASIK-Eingriff.
LASIK-Operationen sind sehr teuer und kosten zumeist mehrere tausend Euro. Die Kosten für den Eingriff tragen die Krankenkassen in der Regel nicht.
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