Augenlasern

Zur Korrektur von Sehfehlern wie Hornhautverkrümmung, Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit

Beim Augenlasern werden Fehlsichtigkeiten des Auges mit einem Laser operativ behandelt. Der ambulante Eingriff wird von einem Augenchirurgen bei lokaler Betäubung mit einem Augenlaser durch verschiedene Methoden wie Lasek oder Lasik durchgeführt.

Augenbehandlung durch Ultraschall
Treatment of an eye by ultrasound © Max Tactic - www.fotolia.de

Der Begriff "Augenlasern" beschreibt einen operativen Eingriff am Auge durch einen Laser.

Methoden des Augenlaserns

Es gibt die Lasiktechnik und die Lasektechnik.

Lasiktechnik

Bei Lasikoperationen wird erst die Dicke der Hornhaut festgestellt, um danach eine sehr feine Schicht an der Oberfläche der Hornhaut abzutrennen, damit man diese wegklappen kann, um an das darunter liegende Gewebe zu gelangen. Die darunter liegende Schicht der Hornhaut kann nun mit dem Laser bearbeitet und Korrekturen vorgenommen werden, um so eine Kurz- oder Weitsichtigkeit zu korrigieren.

Lasektechnik

Die Lasektechnik ist eine Alternative zur Lasiktechnik, weil sie schonender ist. Nur das Epithel, das Deckgewebe, wird gelöst und nicht die Hornhaut selbst. Der Vorteil der Lasertechniken liegt darin, dass etwa bei der Lasiktechnik fast garkeine bis sehr geringfügige Schmerzen oder Nachwirkungen entstehen.

Wirkung

Bei der Lasektechnik hat der Patient mit ein wenig mehr Augenschmerzen zu kämpfen, die im Gegensatz zu einer Augenoperation ohne Laser aber nur gering sind. Bei der Lasiktechnik, welche wohl am meisten eingesetzt wird, kann der Patient nach dem Eingriff direkt wieder nach Hause gehen und hat keine oder nur minimale Schmerzen. Die Verbesserung der Sicht ist sofort spürbar. Allerdings können weitere Behandlungen und Untersuchungen in der Zeit danach nötig sein.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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