Durch die richtige Lebensweise, Pflege und Nahrung zu gesunder Haut

Lachende junge Frau cremt ihr Gesicht mit Creme ein

Mit unseren Tipps und Hinweisen erlernen Sie eine bewusste Unterstützung Ihrer Haut - auch ohne Dermatologen

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Körperpflege gehört zu unseren täglichen Aufgaben und wird umfangreich zelebriert. Ziel ist es, die Gesundheit zu erhalten und das Wohlbefinden zu Steigern. Gesunde und strahlende Haut ist jedoch nicht nur Produkt einer guten Kosmetikanwendung. Es gehört noch mehr dazu: Sie ist das Ergebnis einer gesunden und bewussten Ernährung, einem vitalen Lebenswandel UND der richtigen Pflege.

Ein gesunder Lebensstil schützt vor Hautproblemen

Wollen Sie in der Pflege Ihrer Haut ganz sicher gehen, dann suchen Sie ein Mal im Jahr einen Dermatologen auf. Dieser kann die Veränderungen Ihrer Haut genauestens erkennen und Ihnen entsprechend Ihrer Veranlagung passende Cremes und Tabletten verschreiben. Dabei achter er auf die

Zu empfehlen ist es allerdings sich nicht allein auf Cremes und Anti-Aging-Präparate zu verlassen, sondern sich darauf zu konzentrieren, eigene Wege und Mittel zu finden, um durch

  1. eine gezielte Bewegung,
  2. die richtige Pflege,
  3. eine bewusste Ernährung und
  4. die Minderung von Stress

die Belastbarkeit der Haut zu steigern. Viele Faktoren beeinflussen das Hautbild und viele Krankheiten können durch Reaktionen der Haut erkannt werden.

Schützen und pflegen Sie Ihre Haut und fühlen Sie sich gesünder und widerstandfähiger in Ihrem Körper. Bestimmen Sie auf diese Weise selbst, was mit Ihrer Haut geschieht und seien Sie nicht länger der Beobachter in Ihrem eigenen Körper.

Bewusstsein für die Haut schaffen

Ein Besuch beim Dermatologen kann Ihnen für den Anfang helfen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Mit der Zeit werden Sie ein Gespür für sich entwickeln, so dass Sie die Hautpflege und das bewusste Trinken von Wasser genauso wie von selbst durchführen wie die morgendliche und abendliche Zahnhygiene.

Die Haut wird in ihrer Pflegeanfälligkeit am häufigsten unterschätzt. Bereits im Teenager-Alter kann man das Bewusstsein für die Pflege der Haut schaffen. Demnach gibt es keinen Zeitpunkt, der zu früh oder zu spät ist, um mit der Pflege der Haut zu beginnen.

Denken Sie dabei nicht an den Kauf von teuren Pflegeprodukten. Den Großteil der Pflege bekommen Sie auch ohne Pflegeprodukte hin. Erst recht, wenn Sie mit Ihrem Hautbild nicht zufrieden sind, ist es an der Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eine positive Veränderung einzuleiten.

Fältchen und Flecken müssen nicht sein: Der Weg zur schönen Haut

Finger verreibt Creme auf Wange einer Frau
face moisturizer © Graça Victoria - www.fotolia.de

Viele Frauen hadern mit ihrer Gesichtshaut: Sie stören sich an kleinen Fältchen, Flecken, Unreinheiten und große Poren. Doch für kleine Makel gibt es fast immer eine Lösung. Viele Probleme der Gesichtshaut hängen mit den Talgdrüsen zusammen. So entstehen störend große Poren vor allem dadurch, dass eine starke Talgproduktion die Porenwände auf Dauer erweitert. Vor allem an den Tagen vor der Menstruation, während einer Schwangerschaft oder in der Pubertät sind die Talgdrüsen oft überaktiv.

Große Poren können mit speziellen getönten Fluids mit talgabsorbierendem Perlit kaschiert werden, während spezielle Pflegelotionen mit Glykol- oder Salicylsäuren bei der langfristigen Verfeinerung der Poren helfen. Wenn der Talg nicht abfließen kann, blühen Pickel und Mitesser auf der Haut. Daher sollte das Gesicht regelmäßig mit einem Peeling gründlich gereinigt werden, der die Hornpropfen entfernt und die Poren wieder öffnet.

Unschöne Pigmentflecken können mit speziellen Cremes aufgehellt werden, die Resorcinol oder Kojisäure enthalten. Diese hemmen die Bildung von Melanin, das die Haut dunkler wirken lässt. Fältchen sind natürliche Alterserscheinungen, die jede Frau irgendwann treffen. Kleine Gesichtsfältchen lassen sich mit Hyaloronsäure oder Urea immerhin noch eine ganze Weile von innen aufpolstern und so minimieren.

Hautpflege: Es geht auch günstiger!

In der Welt der Kosmetika treffen Frauen immer wieder auf unterschiedliche Preisklassen. Da stellt sich automatisch die Frage: Muss gute Kosmetika wirklich immer teuer sein? Immerhin werben große und namhafte Hersteller damit, dass in ihren Produkten hochwertige Bestandteile enthalten sind. Das Frau für gute Pflege kein Vermögen ausgeben muss, erfährt man nun hier:

Pflege für empfindliche Haut

Menschen, die unter Allergien oder gar Neurodermitis leiden müssen besonders vorsichtig in der Anwendung mit Hautpflegeprodukten sein. Zusatzstoffe können die Haut meist übermäßig stark reizen und sollten daher auf ein Minimum reduziert werden. Da nicht immer ausführlich geschrieben steht, was wirklich an Zusatzstoffen enthalten ist, sollte man sich auf Produkte beschränken, die neben den Hauptinhaltsstoffen auch die Zusatzstoffe auflisten. Hier stehen einem auch Produkte aus der Drogerie zur Auswahl!

Pflege für eine glatte Haut

Der Haut sieht man das Alter rasch an. Ungepflegte Haut wirkt meist wesentlich älter als sie eigentlich ist. In der Regel müssen keine überteuerten Anti-Aging und Faltencremes verwendet werden, um der Haut ein jugendliches Aussehen zu verleihen. Eine konsequente Pflege mit Feuchtigkeitscreme und Öl ist die ideale Kur für frische und glatte Haut, denn wenn diese mit ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt wird, wirkt sie viel jünger. Zudem sollten diese Cremes einmassiert werden, das verstärkt den positiven Effekt noch. Hier genügen im übrigen auch die günstigen Produkte aus dem Discounter.

Günstige Pflege hat viele Vorteile, dennoch muss man stets auf den eigenen Hauttyp achten. Daher gibt es verschiedene Produkte für trockene, empfindliche oder auch fettige Haut.

Mit Kälte für eine straffe Haut sorgen - Revolutionäres in der Beauty-Branche

Laser: Gesichtspflege einer jungen Frau im Kosmetiksalon
Young woman getting skin cleaning at beauty salon (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Wurde einst mit Botox der Kampf gegen die Hautalterung angesagt, soll nun flüssiger Stickstoff sehr erfolgversprechend sein. Nerven, deren Funktionen die Steuerung der Gesichtsmuskeln sind, werden durch diese Injektionen regelrecht vereist. Die Entspannung der Muskeln führen zu einem glatteren Hautbild.

Unter dem Namen „Crynoneuromodulation“ bietet die amerikanische und englische Schönheitschirurgie die Behandlung als Faltenkiller an. Im Gegensatz zu Botox zeigt sich hier die Wirkung sofort.

Bisher wird diese Behandlungsmethode noch nicht in Deutschland angeboten, jedoch besteht bei den Schönheitsexperten ein reges Interesse. Kombinationen mit der Mikrodermabrasion, der Radiofrequency und der Lymphdrainage kommen ebenfalls für einen größeren Effekt zum Einsatz. In der Beauty-Branche ist die Kälte auch ein Weg, um Cellulite und Fettpölsterchen am Körper zu verlieren.

Die Kälte liegt im Trend und immer neue Behandlungsmethoden lassen auf Verjüngung der Haut hoffen. Wie effektiv sich all diese Methoden am Ende präsentieren dürfen steht noch in den Sternen, denn sie befinden sich noch in den Anfangsstadien und verfügen noch über keine Langzeitbefunde.

Die richtige Pflege für eine gesunde, normale Haut

Ein Hautbild das kaum Pickel, selten Rötungen oder trockene Stellen hat ist im Gleichgewicht, man spricht in diesem Fall von normaler Haut. Witterungsbedingungen wie Kälte oder Hitze, Umwelteinflüsse oder Stress scheinen der normalen Haut nichts auszumachen.

Die ausgeglichene Talgproduktion hält den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt intakt und schützt damit die natürlichen Hautbarrieren.

Damit die Haut so schön und geschmeidig wird oder bleibt sollte darauf geachtet werden, dass nur geeignete Pflegeprodukte Verwendung findet. Früher oder später zum Problem werden:

  • aggressive Reiniger,
  • falsch abgestimmte Kosmetika,
  • übermäßiger Einsatz von pflegenden Produkten und andere Beautysünden.

Unzählige Werbekampagnen machen es zum Thema: Die Verjüngung der Haut durch Cremes, Nahrungsmittelpräparate, Tablettenkuren oder andere Mittel. Doch nicht immer hilft es, ein Problem durch die Unterstützung von außen zu lösen.

Vor allem beim Thema Haut und der täglichen Pflege geht es vielmehr um das Verstehen, warum die Haut reagiert wie sie reagiert und warum sie die Spuren des Alters mal mehr mal weniger zur Schau stellt. Es sind im Großen und Ganzen die einfachen Tipps, die zu einem besseren Hautbild führen können und das Alter nicht gleich anhand der Haut ablesbar machen.

Übermässiger Einsatz von Kosmetika ist schlecht für die Haut
Übermässiger Einsatz von Kosmetika ist schlecht für die Haut

Die Haut stets sorgfältig reinigen

Das wichtigste bei der Hautpflege ist die Reinigung. Nur durch gründliches Reinigen kann das Verstopfen der Hautporen verhindert werden, was Hautunreinheiten vorbeugt.

  • sie sollte sanft aber trotzdem intensiv sein.
  • Dabei darf die Haut keinesfalls gezerrt, gereizt oder gedehnt werden.
  • Jeden Morgen und Abend ist eine Hautreinigung im Gesicht erforderlich um Schweiß, abgestorbene Hautzellen, Talg, Schmutz und Staub zu entfernen.
Die Hautreinigung sollte gründlich und doch sanft sein
Die Hautreinigung sollte gründlich und doch sanft sein

Durch ihren hohen pH-Wert von sieben bis neun ist Seife ungeeignet zur Reinigung des Gesichts, zudem entfernt Seife weder Talg noch Make-up besonders zuverlässig. Unter Umständen entzieht Seife auch wichtige Lipide und Feuchthaltefaktoren, wodurch die Haut spannt und juckt.

Tenside, die synthetischen Waschsubstanzen, werden heute als Ersatz für Seife verwendet. Tenside sind besonders hautverträglich, verfügen über eine große Reinigungskraft und eignen sich ideal zur Hautreinigung. Ein sanftes Peeling lässt den Teint noch frischer und lebendiger aussehen.

Die optimale Pflege für normale Haut

Junge Frau trägt Gesichtscreme auf
Teen Applying Makeup Moisturizer © Edward White - www.fotolia.de

Normale Haut ist unter aller Hauttypen am unproblematischsten. Anders als trockene oder sehr sensible Haut benötigt sie keine spezielle Pflege, sondern bleibt mit ein paar simplen Handgriffen schön und geschmeidig.

Bei normaler Haut ist das Hautbild feinporig und eben. Bisweilen kann im Nasen, Stirn- und Kinnbereich leichter Fettglanz auftreten. Dann bezeichnet man den Hauttyp als "normale bis Mischhaut". Vor allem in den Sommermonaten können diese glänzenden Stellen auftreten, da das größte menschliche Organ zu dieser Zeit mehr Schweiß produziert. Bei heißen Temperaturen öffnen sich die Hautporen, und durch das Verdunsten der hauteigenen Feuchtigkeit kann eine leichte Trockenheit entstehen. Diese sollte durch den Einsatz eines Pflege-Fluids ausgeglichen werden.

Dem Glanz im Bereich der T-Zone rückt man dagegen mit leichten Reinigungsprodukten zu Leibe. Besonders effektiv sind Gesichtswasser, die Zink enthalten, sowie ein mattierendes Gel oder eine leichte Creme. Vor allem an den Nasenflügeln kann überschüssiges Fett enstehen. Hier schafft ein mattierendes Gesichtswasser Abhilfe. Sind die Nasenflügel hingegen eher sensibel und trocken, verwendet man am besten eine Gelcreme, die Feuchtigkeit spendet.

Im Bereich der Stirn wird ebenfalls manchmal zu viel Talg produziert. Eventuell reicht es hier, das Fett mit Blotting Paper abzunehmen. Auch das Kinn neigt zu Talgüberschuss, so dass hier am ehesten kleine Pickel entstehen. Diesen Hautunreinheiten rückt man am besten mit einem reinigenden Gesichtspeeling zu Leibe.

Wie man mit empfindlicher Haut richtig umgeht

Frau bekommt Creme aufs Gesicht aufgetragen
woman in a beauty salon © Max Tactic - www.fotolia.de

Frauen mit empfindlicher Gesichtshaut haben es nicht leicht. Zu heißes Wasser, wechselnde Wetterverhältnisse oder die falsche Pflege können sofort Rötungen, Schmerzen und Jucken hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man immer auf guten Sonnenschutz und die richtigen Pflegeprodukte achten.

Auch im Urlaub sollte man sich dabei keine Unterbrechungen erlauben, sondern stattdessen die bewährten Produkte in Reisegröße vorrätig halten. Menschen mit sensibler Haut sollten auf Kosmetika und Pflegeprodukte zurückgreifen, die keine Konservierungsstoffe und Duftstoffe enthalten und im Idealfall pH-neutral sind. Duschen ist weiterhin besser als baden, denn insbesondere heiße Bäder entziehen der Haut Fette und Feuchtigkeit.

Zwischen fettigen und trockenen Zonen: Die beste Pflege für Mischhaut

Gesicht einer jungen, dunkelhaarigen Frau, ungeschminkt, mit Problemhaut, Pickeln, Rötungen, unreine Haut, Mischhaut
Portrait of woman with problem skin © Olga Sapegina - www.fotolia.de

Als Mischhaut wird der Hauttyp bezeichnet, der sich durch eine Mischung aus normalen, trockenen und fettigen Hautpartien auszeichnet. Durch diese Mischung stellt die Pflege der Haut besonders hohe Ansprüche an die Betroffenen. Schuld an der Mischhaut ist die Anordnung der Talgdrüsen: Sie produzieren an bestimmten Körperstellen wie der Nase, dem Kinn und der Stirnmitte besonders viel Fett, während andere Bereiche eher trocken sind.

Bei der Pflege ist es daher wichtig, dass die trockenen Hautpartien mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden, während die fettigen Hautpartien nicht noch zusätzliches Fett erhalten. Der auch T-Zone genannte Bereich, der zu einem fettigen Hautbild neigt (Stirn, Nase, Kinn) benötigt besondere Pflege, zum Beispiel mit einer Hautbürstenmassage und einem Peeling, das die abgestorbenen Hautschuppen entfernt und so Pickeln vorbeugt.

Anschließend sollte eine wasserbasierte Hautcreme auf die T-Zone aufgetragen werden. Für die anderen, eher trockenen Bereiche im Gesicht, sollte dagegen eine fettbasierte Creme zum Einsatz kommen.

Spezielle Naturprodukte wie die Melisse oder die Zaubernuss helfen dabei, den natürlichen Fetthaushalt der Gesichtshaut zu regulieren. Ansonsten hilft nur Abwarten: Mit zunehmendem Alter trocknet die Haut ohnehin leicht aus und die gesamte Gesichtshaut gleicht sich auch bei der Mischhaut an.

Die richtigen Pflegeprodukte wählen

Nach der gründlichen Reinigung des Gesichts muss die Haut gepflegt werden, damit sie elastisch bleibt und einen Schutz vor äußere Einflüsse erhält. Hierfür eignen sich Gesichtscremes mit Lipiden und für die Geschmeidigkeit und Glätte der Haut sorgt Urea. Noch mehr Feuchtigkeit und Spannkraft geben Produkte mit den Wirkstoffen

Ideal ist bei normaler Haut Öl-in-Wasser-Emulsion für den Tag. In der Nacht darf es etwas reichhaltiger sein, Wasser-in-Öl-Cremes sind als Nachtcreme empfehlenswert.

Wenn Sie Ihre Haut peelen sollten, dann achten Sie darauf, dass Sie Ihre Haut dabei nicht versehentlich zu aggressiv behandeln. Peelingmethoden bergen mitunter die Gefahr, dass die Haut leicht beschädigt werden kann. Dabei kommt es zu einer Schädigung der oberflächlichen Hautschicht. Die Schäden können mitunter lange Zeit zur Heilung brauchen und bei auftretender Häufigkeit zu fleckigen und dunklen Hautveränderungen führen. Sehen Sie sich daher beim Peeling vor und vergewissern Sie sich, dass Sie sich für ein Peeling entschieden haben, das Ihrer Haut gut tut und diese unverletzt lässt.

Gesichtsmasken stets auf den Hauttyp abstimmen

Gesichtsmasken gibt es für alle Hauttypen
Gesichtsmasken gibt es für alle Hauttypen

Gesichtsmasken gibt es für alle Hauttypen und die verschiedensten Anwendungsgebiete. So können Masken reinigen, die Haut entfetten oder mit Feuchtigkeit versorgen. Kleine Fältchen werden ebenso gemindert wie die Poren verkleinert.

Gesichtsmasken für fettige Haut

Bei Gesichtsmasken die die Haut entfetten, sollte man die Anwendung nicht übertreiben. Denn sie trocknen die Haut aus. Eine Anwendung einmal pro Woche sollte nicht überschritten werden. Denn nur dann erhält die Haut auch die richtige Pflege.

Auch ist es ratsam, zwischendurch immer einmal eine Nährstoffmaske oder Erfrischungsmaske aufzutragen.

Gesichtsmasken mit Heilerde

Die Anwendung von Heilerde sollte besonders bei trockener Haut nicht übertrieben werden. Sie ist zwar sehr wohltuend für die Haut, besitzt aber wenig Feuchtigkeit und trocknet somit die Haut aus. Wer trotz alledem eine Heilerde Gesichtsmaske auftragen möchte, sollte im Anschluss eine Feuchtigkeitsmaske oder eine gute Lotion auftragen.

Heilerde trocknet die Haut eher aus
Heilerde trocknet die Haut eher aus

Selbst eine Maske herstellen

Wer trotz der großen Auswahl an Gesichtsmasken nicht die richtige Maske für seine Haut findet, kann selbst tätig werden. Eine selbst hergestellte Maske, speziell auf die zu pflegende Haut abgestimmt, kann viel Gutes tun.

  1. Ein wenig Quark, ein wenig Honig oder ein Schuss Olivenöl miteinander vermischen und
  2. auf die Gesichtshaut auftragen.
  3. 20 Minuten einwirken lassen und
  4. danach mit einem Lappen und warmen Wasser wieder herunternehmen.

Die Haut wird danach sehr weich und gepflegt sein. Solche selbst zusammengerührten Masken können auch mehrmals in der Woche angewandt werden.

Da sie keine chemischen Substanzen enthalten und frei von Konservierungsstoffen sind, trocknen sie die Haut auch nicht aus.

Sofortmaßnahmen gegen gestresste Haut

  1. Ist die Haut aus dem Gleichgewicht geraten, gilt es Flüssigkeit von innen zuzuführen und ausreichend zu trinken, mindestens zwei bis drei Liter stilles Wasser am Tag

  2. Man sollte sich auch schminkfreie Zeiten gönnen und sich dann soviel wie möglich an der frischen Luft bewegen. Wobei in der warmen Jahreszeit schattige Plätze vorzuziehen sind um einer Hautalterung vorzubeugen.

  3. Diszipliniertes Abschminken ist unerlässlich um die Haut von Schminkrückständen zu befreien, sie muss wieder atmen können.

  4. Eine intensive Feuchtigkeitspflege ist wichtig, man sollte auf Produkte achten die frei von Paraffinöl sind. Diese legen sich nur wie ein Film auf die Haut und verstopfen die Poren. Rein pflanzliche Öle hingegen oder Cremes mit reinen ätherischen Ölen dringen tief in die Hautschichten und entfalten da ihr breites Wirkungsspektrum.

Was die Haut morgens, mittags und abends besonders mag und was besser nicht

Das Hautempfinden ist individuell, aber zu jeder Tageszeit unterschiedlich belastbar

Hübsche, junge Frau streicht sich mit der rechten Hand über ihr zartes Gesicht
Beauty After Bath © Dash - www.fotolia.de

Später Abend, der Blick in den Spiegel zeigt, wie sehr einem der Tag zugesetzt hat – jetzt der Haut etwas Gutes tun? Eine kräftige Reinigung, ein Peeling? Besser nicht!

Es würde dem Tagesrhythmus der Haut widersprechen. Abends erholt sich die Haut deutlich schlechter als tagsüber. Jetzt ist eher ein mildes Reinigungsmittel angebracht. Im Schlaf arbeitet die Haut dann auf Hochtouren, um am nächsten Tag wieder fit zu sein. Sie lagert etwas Wasser ein, und das polstert sie von innen auf. Deshalb sehen wir morgens meistens frischer aus. Am Vormittag ist die Haut am belastbarsten – die beste Zeit für einen Besuch bei der Kosmetikerin, rät die "Apotheken Umschau".

Höchstform ab vormittags

Ab etwa elf Uhr laufen wir nicht nur in puncto Schönheit zur Höchstform auf. Wir werden kreativ, Kurzzeitgedächtnis, Rechnen und Sehen funktionieren bestens. Doch dann geht es erst einmal abwärts, auch unserer Hülle sieht man dies an. Puder, Rouge und Lippenstift dürfen jetzt für Korrekturen sorgen.

Nachmittags ist die Zeit für die peinvollen Prozeduren, weil das Schmerzempfinden nun nachlässt: Augenbrauen zupfen, Haare mit Wachs entfernen, tiefenwirksame Peelings.

Diesen grundsätzlichen Tagesrhythmus haben Wissenschaftler herausgearbeitet. Er muss aber nicht für jeden Menschen genau so gelten. Die innere Uhr ist individuell. Jeder sollte vor allem auf sein Gefühl hören. Das lässt persönliche Abweichungen erkennen.

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    Sonnen gut oder gar schlecht für die Haut?

    Wenn die ersten Sonnenstrahlen das kommende Frühjahr ankündigen, zieht es alle hinaus in die Natur. Sonne genießen und die Seele baumeln lassen ist dann eine beliebte Beschäftigung. Doch wie wirkt sich das auf die Haut aus? Ist ein Sonnenbad angebracht oder sollte man die Sonne eher meiden?

    Sonne kann eine Wohltat für die Haut sein

    Sonne tut der Haut gut - sofern es nicht übertrieben wird
    Sonne tut der Haut gut - sofern es nicht übertrieben wird

    Allgemein kann gesagt werden, dass Sonne – vorausgesetzt sie wird in einem richtigen Maß konsumiert – immer gut tut. Viele Hautärzte verordnen ihren Patienten auch wohl dosierte Besuche im Solarium. Dies hat weniger mit der heilenden Wirkung zu tun, als mit dem Bräunungseffekt der Haut, der diese dann weniger rot und fleckig erscheinen lässt.

    Bei einigen Hautkrankheiten hilft allerdings das Sonnenbad auch der Haut, sich selbst zu heilen. Denn Sonne hat eine austrocknende Wirkung. Außerdem wirken UV-Strahlen antibakteriell. Auch dies unterstützt die Regenerierung der Haut maßgeblich.

    Was beachtet werden sollte

    Was man bei einem Sonnenbad nicht vergessen sollte, ist die richtige Pflege der Haut:

    • Vor dem Genuss der warmen UV-Strahlen immer komplett abschminken. Das Make-up oder Puder könnte sonst auf der Haut trocknen und zu unschönen Nebenwirkungen führen.

    • Auch sollte immer ein entsprechender Sonnenschutz aufgetragen werden.

    • Nie zu lange in der Sonne bleiben und ausreichend Wasser trinken.

    Wenn man das Sonnenbad an einem Salzgewässer (Meer) genießen kann, wird sich die Haut umso mehr freuen. Denn auch das Salz hat eine heilende Wirkung auf die Haut. Nach dem Sonnenbad die Haut nochmals reinigen und pflegen. So kann man eine optimale Wirkung erzielen.

    Das Sonnen war und wird immer ein umstrittenes Thema bleiben. Es gibt dafür positive wie auch negative Stimmen. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass ein wenig Sonne nicht nur die Haut bräunt, sondern eventuell auch die Pickel reduziert.

    Und Sonne macht glücklich. Dieser wichtige Aspekt sollte nicht vergessen werden.

    Solariumbesuche

    Den häufigen Besuch vom Solarium sollte man eher meiden, dieser stellt für die Haut einen Stressfaktor dar und begünstigt die Hautalterung. In Maßen genossen allerdings kann er gerade in der dunklen Jahreszeit auch Balsam für die Seele sein und hat einen angenehmen kosmetischen Effekt.

    Karottensaftkur als gesunde Alternative

    Wer auch in den Wintermonaten ein frisches Aussehen haben will und eine Hautkur von Innen machen möchte, sollte mal eine Karottensaftkur probieren. Ungefähr vier Wochen lang, jeden Tag eine Flasche Karottensaft getrunken, der meist mit Honig verfeinert ist,

    • lässt die Haut erstrahlen,
    • verleiht einen frischen Teint und
    • ist gesund.

    Hautunreinheiten durch ungesunde Nahrung vermeiden

    Gesunde Nahrung ist auch für die Haut besser
    Gesunde Nahrung ist auch für die Haut besser

    Es ist nicht nur ein in der Ernährungswissenschaft gern verwendeter Spruch: "Wie man sich füttert, so wiegt man" – nein, es ist auch ein Spruch, der im Hinblick auf die eigene Haut tiefe Wahrheit spricht. Vielen fällt auf, dass sich das Hautbild verändert, sobald man zum Beispiel fetthaltige Lebensmittel zu sich nimmt, wie:

    Die Konsequenz sind leichte Hautunreinheiten bis hin zu unverkennbaren Pickeln im Gesicht, auf dem Rücken oder dem Dekolleté.

    Wenn Sie experimentierfreudig sind, dann probieren Sie es einmal aus, am Abend fetthaltige Chips zu essen, um im Laufe des nächsten Tages eine Veränderung an Ihrem Hautbild wahrzunehmen - Sie werden erstaunt sein. So schnell kann der Körper auf Nahrungsmittel reagieren - innerhalb weniger Stunden.

    So klar wie dieses Beispiel ist nun auch die Notwendigkeit sich mit dem eigenen Nahrungsverhalten auseinanderzusetzen und sich bewusst zu machen, welche Lebensmittel welche Probleme der Haut begünstigen oder verhindern können.

    Was man essen sollte

    Verzichten Sie in erster Linie auf Fast Food, denn hier befinden sich ungeahnte Fettmengen. Greifen Sie stattdessen zu:

    • Lebensmitteln mit Omega-3-Fettsäuren, wie weißem Fisch;

    • Produkten mit hohem Vitamin A-Gehalt, zum Beispiel in Süßkartoffeln oder fettarmen Joghurt, oder

    • Lebensmitteln, in denen Antioxidantien enthalten sind und

    • Produkte, die gesunde Öle beinhalten.

    • Auch der Verzehr von Beeren bietet eine ebenfalls nicht zu unterschätzende Verbesserung des Hautbildes: Jegliche Arten von Beeren sind Quellen der für den Körper wichtigen Antioxidantien.

    Beeren sind Quellen für wichtige Antioxidantien
    Beeren sind Quellen für wichtige Antioxidantien

    Auf die richtigen Fette kommt es an

    Verzichten Sie nicht auf Schokolade aus Angst Ihre Haut zu belasten. Auch der Verzicht auf frittierte Lebensmittel ist nicht erforderlich. Beachten Sie aber bitte, dass Sie frittierte Lebensmittel in überschaubaren Mengen zu sich nehmen und dass das Öl, das zum Frittieren verwendet wird, frisch ist und aus gesunden Fetten besteht.

    Verwenden Sie eher pflanzliche als tierische Fette, wenn Sie Ihre Nahrung zubereiten.

    Cremen statt essen: Warum Pflegeprodukte mit Kaviar trotz hohem Preis sinvoll sein können

    Schwarzer Kaviar in Glasschale auf weißem Hintergrund
    Black caviar © Andrey Armyagov - www.fotolia.de

    Neben Champagner ist Kaviar wohl das Symbol schlechthin für überbordenden Luxus der Extraklasse. Bloß: Wirklich leisten kann man sich das in der Regel eher nicht.

    Die Fischeier sind allerdings nicht nur etwas zum schlemmen, sondern kommen immer häufiger auch in Beauty-Produkten vor. Hier kann es sich wirklich lohnen, in den sauren Apfel zu beißen, und etwas mehr Geld für eine Nachtpflege oder Ähnliches hinzublättern. Kaviar enthält nämlich nicht nur Mineralstoffe und verschiedene Proteine, sondern vor allem auch die Vitamine B12, D und E sowie diverse Spurenelemente.

    Firmen wie Declaré, Juvena oder Alterna haben eine Vielzahl von Produkten im Angebot und nicht alle schlagen so extrem zu Buche wie die "White Caviar Illuminating Cream Tagescreme" von La Prairie. Diese dürfte mit 398 Euro für 50 ml eher die Ausnahme im oberen Preissegment darstellen.

    Tatsächlich lohnt es sich in Sachen Kaviar-Pflege einmal die Kosmetikerin des Vertrauens zu befragen. Anders als viele andere Pflegeprodukte wirken diese nämlich mit vollkommen natürlichen Inhaltsstoffen.

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      Ausgeglichener Wasserhaushalt

      Ein regelrechter Jungbrunnen für die Haut kann ein regelmäßiger Wasserhaushalt sein. Oft ist die Haut ausgetrocknet und wird mittels Feuchtigkeitscreme mit der wichtigen Feuchte versorgt. Verzichten Sie auch auf diese Hilfestellung der Kosmetikbranche. Gewöhnen Sie sich stattdessen an mehr auf Ihren täglichen Wasserhaushalt zu achten und nehmen Sie mit der Zeit ca. zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich.

      Auch hier ist es ratsam nicht irgendetwas zu trinken, sondern auf Wasser zu setzen. Hier haben Sie die Wahl zwischen stillem Wasser oder Wasser mit etwas oder viel Kohlensäure. Kleine Geschmacksunterstützer, natürlicher zuckerfrei, können den mitunter faden Geschmack von Wasser aufpeppen und es Ihnen erleichtern die empfohlene Menge von zwei Litern pro Tag zu trinken.

      Wasser erfüllt für den Körper verschiedene Funktionen: Es ist entzündungshemmend und kann mitunter das Risiko von Hautkrebs minimieren. Es unterstützt den Ablauf von Entgiftungsprozessen.

      Man sollte mind. 2-3 Liter Wasser am Tag trinken
      Man sollte mind. 2-3 Liter Wasser am Tag trinken

      Hormonhaushalt im Gleichgewicht halten

      Doch nicht nur die direkte Nahrungsaufnahme nimmt Einfluss auf das Hautbild. Auch der körpereigene Hormonhaushalt ist ein entscheidender Matchplayer. So sind es Hormone, die das Wachstum der Haut anregen und auch eben diese, die Öle und das körpereigene Talg, das die Haut beweglich und zart hält, durch die neue Haut in den Poren eingeschlossen wird. Sobald Bakterien das eingeschlossene Öl abbauen, wandeln sich die Einschlüsse in Pickel um oder können andere Entzündungen der Haut hervorrufen.

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      Quellenangaben

      • Bildnachweis: applying face-cream © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: blueberries 2 © Olga Lyubkina - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: make-up, day cream, creamy, night cream, © deardone - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: junge wunderschöne Frau wäscht sich das Gesicht © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: beauty parlour © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Heilerde © PhotoSG - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Unhealthy vs healthy food © Tijana - www.fotolia.de
      • Bildnachweis: Beautiful blond girl drinking water © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de

      Autor:

      Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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