Die Haut besitzt eine natürliche Schutzschicht, die als Barriereschicht bezeichnet wird. Damit diese ihre Aufgaben erfüllen kann, darf sie bei Reinigungsmaßnahmen nicht beschädigt werden.
Die Barriereschicht schützt die Haut vor eindringenden Keimen, die zum Entstehen von Entzündungen und Hautkrankheiten beitragen könnten. Außerdem hält sie verschiedene Umweltreize, wie Pollen und Staub, vom Eindringen in tiefere Hautschichten ab.
Damit dieser Schutz ständig funktioniert, ist es wichtig, die Barriereschicht intakt zu halten. Neben einer ausgewogenen Ernährung und einer gesunden Lebensweise kommt es auf die richtige Reinigung an.
Dass die Barriereschicht regelmäßig zu reinigen ist, damit die Poren nicht verstopfen, dürfte jeder Sportlerin bekannt sein. Das Duschbad ist dabei dem Wannenbad vorzuziehen, da es weniger austrocknend wirkt. Bei der Auswahl des Duschpräparats sind Produkte mit einem pH-Wert zwischen 5,4 und 5,9 empfehlenswert, weil sie dem natürlichen pH-Wert der Haut am nächsten kommen.
Hersteller versprechen, dass Duschpräparate mit der Aufschrift "sensitiv" besonders schonend und hautverträglich reinigen. Dennoch empfiehlt sich das Studieren der Inhaltsstoffe, um Unverträglichkeiten auszuschließen. Naturkosmetika verzichten auf Tenside - sie sind im Allgemeinen hautverträglicher.
Obwohl eine regelmäßige Hautreinigung wichtig ist, darf diese nicht übertrieben werden. Zu heißes Wasser zerstört die natürliche Barriereschicht ebenso wie die übermäßige Anwendung von Kosmetika. Wer nach dem Training am Abend geduscht hat, muss am Morgen nicht wieder unter die Dusche springen. Welche Reinigungsprodukte bei der Morgenwäsche verwendet werden, entscheidet der Hauttyp.
Insbesondere im Winter, wenn die Haut dem ständigen Wechsel von Kälte und Heizungsluft ausgesetzt ist, sollte die Wahl der Reinigungsmittel mit Bedacht erfolgen. An trainingsfreien Tagen kann es ausreichen, auf das Duschen zu verzichten und lediglich das Gesicht, die Region unter den Achseln, den Intimbereich und die Füße zu reinigen.
Außerdem benötigt die Haut im Winter eine zusätzliche Versorgung mit Fett und Feuchtigkeit. Das regelmäßige Cremen hält die Haut faltenfrei und straff. Bei Minustemperaturen sollte allerdings mindestens eine Stunde Zeit zwischen der Eincremphase und dem Gang ins Freie vergehen, da die Haut sonst eher rauer als gepflegt wird.
Auf ein Peeling ist direkt nach dem Sport zu verzichten. Es würde die Haut übermäßig belasten. Der Schleifeffekt könnte die Haut austrocknen und zu Irritationen führen. Wer in der trainingsfreien Zeit ein besonders sanftes Peeling durchführen will, wählt ein Enzymprodukt, das keine groben Schleifpartikel enthält.
Bei der Haarpflege entscheidet das Produkt, wie stark die Kopfhaut entfettet wird. Es empfiehlt sich, das Shampoo auf den Haartyp abzustimmen.
Wer ein besonders stark entfettendes Mittel wählt, sollte die Haarwäsche nicht mit dem gleichzeitigen Duschbad verbinden. Da das Shampoo beim Abspülen an den gesamten Körper gelangt, trocknet die Haut ganzflächig aus.
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